Montag, 4. Dezember 2017

Unter Geiern lesen - So war die Lesung aus "Reiten wir"...


Im Vordegrund von links nach rechts. Alex Jahnke, Anja Bagus, Thorsten Küper, Sabine Schäfers, Kirsten Riehl. Bild: BukTom Bloch
Zauselina im brandneuen Kleid, wie es derzeit die Damenwelt in New York trägt. Bild: BukTom Bloch

Wer hat`s gebaut? Der Schweizer. Barlok Barbosa als Westmann. Bild: BukTom Bloch

Die Schriftsteller sind gerade mit dem Luftschiff eingetroffen. Aufregung in der Stadt. Bild: BukTom Bloch

Die Idee war schnell da: Wir sollten unbedingt eine Lesung aus Alex Jahnkes Anthologie "Reiten wir!" machen. Das erste Bild, das ich dazu im Kopf hatte, war eine klassische Wsternseisenbahn und die dazu passende Stadt. Wie schön, wenn man auf Barlok Barbosas Künste zurückgreifen kann, der sich ebenfalls sofort in die Idee verliebt hatte. Second Life ist für sowas die perfekte Bühne und wenn wir ganz ehrlich sind, ist es ja auch immer noch näher an einer Spielzeugeisenbahn als an William Gibsons Matrix.
Wir hatten jedenfalls Bock drauf und ich glaube, das hat man sowohl an Barloks fabelhaften Kulissen als auch beim Lesen selbst bemerkt. Rund 25 Avatare haben sich am Sonntag versammelt, die meisten passend für die Epoche gekleidet. Ein Fest fürs Auge, würde ich behaupten und für mich eines von - zugegeben ziemlich vielen - Highlights in diesem Jahr. 
Danke, dass wir sowas zusammen auf die Beine stellen können. Mir kommen unsere Lesung manchmal vor wie ein hipper Comedyclub in dem die ganz großen aus der Szene auflaufen, der aber trotzdem nur Insidern bekannt ist. Ja, ich weiß, der Vergleich hinkt. Wir sind natürlich viel toller. 
Ich zitiere Alex Jahnke, der seinen Eindruck von gestern in folgenden Satz kleidete:

"Ich möchte mal sagen: Das war der Hammer!"

Sehe ich auch so. 

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