Sonntag, 19. November 2017

Verflucht großes Schiff - aber zu wem gehört es?

Am Himmel über dem Kreativdorf hängt momentan die Westernstadt für die Lesung aus Alex Jahnkes Anthologie "Reiten wir". Aber nicht nur die. Barlok baut gerade am vermutlich größten Raumschiff, das wir jemals als Kulisse für eine Lesung verwendet haben. 
Die Frage ist nur: Welcher Schriftsteller braucht so einen Schiffsgiganten als würdigen Rahmen für seine Lesung?
Wer kann das nur sein?

Als Größenvergleich habe ich meinen Avatar mit einer Sprechblase markiert.


Welcher Autor braucht so einen gewaltigen Pott?

Das ist der Hangar im Schiff!!

Kolossale Triebwerke. Noch mal mein Avatar als Größenvergleich.

Samstag, 18. November 2017

Bernhard Giersches Lesung am Mittwoch...

In der Lippstädter Lokalzeitung "Der Patriot" - nein, die hießen schon immer so - ist ein Artikel über Bernhards Lesung erschienen, den man mittlerweile auch als Nichtabonnent online lesen kann. 

Mach eine Tournee draus, Bernhard!

3. Dezember: "Reiten wir" - Erste Previews aufs Bühnenbild...




Wie jede ordentliche Westernstadt hat auch diese die traditionelle Karl May Bibliothek. Diese hier hat BukTom zur Pegasus Filiale ausgebaut.




Alex Jahnke hat ein literarisches Experiment gewagt. Er hat eine ganze Bande von Fantastikautoren um sich geschart, um sie Kurzgeschichten in der Tradition von Karl May verfassen zu lassen. Die Anthologie "Reiten wir" ist in der Edition Roter Drache erschienen.
Natürlich begeistert dieses Konzept Weltenbastler wie Barlok Barbosa und mich.  Es lag also nahe, daraus eine virtuelle Lesung zu machen. Wir verraten euch nicht wo, aber die passende Westernstadt steht bereits. Wir haben allerdings moch einige Ideen mehr für die große Show am 3. Dezember.
Für euch lesen gemeinsam, szenisch und mehrstimmig: Anja Bagus, Alex Jahnke, Sabine Schäfers und auch der Kueperpunk.
Es geht los, am Sonntag, den 3. Dezember ab 20 Uhr. 
Die SLURL folgt...

Freitag, 17. November 2017

Michael Iwoleit über "Confinement"...

"Confinement" war eines meiner Lieblingsprojekte in diesem Jahr. Mit Sicherheit zugleich auch das aufwändigste. Michael steuerte den Soundtrack zu unserem Machinima bei, bei dem sowohl Musik, Text als auch die Filmaufnahmen live entstanden sind. n. 
Jetzt hat Michael auf seinem Blog einen Rückblick gepostet. 
Ich zitiere einen Abschnitt: 

"Confinement was kind of a live staged science fiction machinima movie, utilizing the Second Life infrastructure and being live-streamed to Youtube, and as such an extraordinary feat of planing and coordination especially by Thorsten and by virtual cmeraman Seraph Nirvana. The whole setting was created by master builder Barlok Barbosa and my task was to contribute a continuous sound background, which I think I managed quite well. A recording of the complete event can be watched here."


Wer "Confinement" noch nicht gesehen hat, kann das unten nachholen: 



Michael Iwoleit im Interview mit dem Fantasyguide...

Dabei ist dank Ralfs hervorragender Fragen ein ziemlich umfangreicher Dialog entstanden. Zitieren möchte ich hier gern Michaels Äußerungen über virtuelle Welten und Second Life:

Die interessanteste Second-Life-Veranstaltung, an der ich bisher teilgenommen habe, war Confinement, eine Art live inszenierter SF-Film auf Grundlage einer Story von Thorsten Küper, zu dem ich den Background-Sound beigesteuert habe. In Zukunft werden die Möglichkeiten für solche Fusionen von Literatur, Musik, Film und Virtual Reality nur wachsen, und ich werde mich gern an weiteren Veranstaltungen dieser Art beteiligen oder selbst welche konzipieren, auch wenn literarische Texte für mich immer einen Wert in sich haben werden.
Science Fiction bietet sich für multimediale Ausarbeitungen aller Art an. Literatur wird aber immer, wie erfolgreich Filme auch sein mögen, das Ausgangs- und Bezugsmedium der SF bleiben.

Fantasyguide: Woran mag es liegen, dass sich so wenig SF-Fans zu den Lesungen und Events im Second Life einfinden, obwohl jede Menge Autorinnen und Autoren dort mit großartigen Leistungen präsent sind?

Michael K. Iwoleit Das ist eine Frage, die Thorsten Küper, der mich und viele andere für Second Life interessiert hat, schon seit Jahren stellt. Sicher spielt eine Rolle, daß Zuschauer neue Software installieren und sich mit dem Interface beschäftigen müssen. Das erfordert eine gewisse eigene Aktivierungsleistung vom Zuhörer, und diese Mühe ist den meisten SF-Lesern eine literarische Veranstaltung nicht wert. Auch auf Autorenseite stoßen wir mitunter auf einen erstaunlichen Widerwillen gegen Kulturveranstaltungen in virtuelle Welten. Da gibt es Leute, die über Cyberpunk und Virtual Reality schreiben, sich selbst aber auf keinen Fall eigenen Erfahrungen in virtuellen Welten aussetzen wollen. Eine merkwürdige Einstellung, wie ich finde. 

Donnerstag, 16. November 2017

Bernhard Giersches Livelesung in Lippstadt...

Obwohl du das nicht magst, bleibe ich dabei: Du siehst nicht scheiße aus!! Aber du bist ne coole Sau.


Gestern hat Bernhard Giersche im Kunstatelier Udo Tschorn aus seinem Buch "Kampf dem Karl" gelesen.  Für ihn eins seiner vermutlich wichtigsten Projekte, von ihm selbst als würdiger Abschluß seiner Karriere als Schriftsteller bezeichnet. Was das angeht, Bernhard, erlaube mir die Anmerkung, dass da doch noch zwei mögliche Bücher in der Schwebe sind. Davon abgesehen, denke ich, das deine bisher erschienen Werke für dich arbeiten und deine Karriere so oder so nicht vorbei ist. Diese Bücher fangen gerade erst an, ihre Leser zu finden. 
Es hat mich wahnsinnig gefreut, dass der Abend planmäßig stattfinden konnte.  
Karl, das Karzinom hatte schwere Geschütze aufgefahren, um Bernhard an seinem Auftritt zu hindern. Davon hat der sich aber nicht beeindrucken lassen. Wieder einmal hat Herr Giersche uns gezeigt, was es bedeutet, Arsch in der Hose zu haben. Statt wenigstens in bequemer Position aus dem Stuhl heraus zu lesen, ist Bernhard aufgestanden und zur Rampensau mutiert. Wir wissen ja spätestens, wozu er  in der Lage ist, seit er bei der denkwürdigen Steampunklesung in Soest einen preußischen Offizier aus der zweiten Bagus Trilogie gelesen hat.
Im Verlauf einer Stunde lieferte Bernhard eine nüchterne und schonungslose Bestandsaufnahme seiner Situation ab. Teilweise frei vorgertragen mit Herz und Schnauze, dabei  gelegentlich die Grenze zur Stand Up Comedy überschreitend, aber  ohne in Klamauk abzugleiten. Authentizität, die vom Publikum honoriert wurde. Sogar mit einer Standing Ovation.
Ich habe es als große Ehre empfunden, meinen Freund gestern Abend unterstützen zu dürfen. Die ursprüngliche Idee war, dass ich nur dann einspringe, falls Bernhard eine Pause braucht. Aus Plan B wurde aber ein Plan A, als er mich bat, drei Ausschnitte aus seiner Kolumne für die Lippstädter Tageszeitung "Patriot" zu lesen.  Ich kann nicht sagen, dass es mir Spaß gemacht hat wie bei unseren vorherigen gemeinsamen Lesungen in der guten alten Zeit,  bevor sich der Romanschurke Karl in eine echte Bedrohung in Bernhards Körper verwandelt hat. Dazu ist mir zu bewusst, was gerade geschieht. 
Aber es war toll für mich, Bernhard, Aber es war toll für mich, Bernhard, das gemeinsam mit dir durchzuziehen. Und wann immer deine Rekonvaleszenz - mit der ich fest rechne - beginnt, stehe ich bereit für die große Tournee! Die Westfalenhalle könntest du auch vollkriegen.


Dienstag, 14. November 2017

Reaktionen zum Comedyprogramm vom Freitag...


Bild: Uwe Taechl

Am letzten Samstag hatte ich das Vergnügen große Teile meines neuen Comedyprogramms in Joeys Cafe zu lesen. Dabei habe ich zum ersten Mal meinen Hauptberuf zum Thema gemacht. Ganz genau, es geht um Schule. Die Zuhörer vom Samstag kennen jetzt unter anderem die wichtigste Regel für Eltern für Klassenfahrten. 
Was auch immer geschieht: Fluffy geht es gut!

Ich zitiere Freddy Malhouny: 

Dank Herrn Thorsten Küper habe ich heute das erstemal seit langem (Jahrzehnten) die Schulbank wieder gedrückt und Tränen dabei gelacht. Danke dafür 

Bilder und Berichte gibt es bei...





Montag, 13. November 2017

Samstag, 18. November: Torben Asp live im Kreativdorf...




Torben wird am Samstag ab 20 Uhr live im Kreativdorf spielen. Die SLURL geben wir noch bekannt.

Sonntag, 12. November 2017

Frederic Brake über Bernhard Giersches Lesung vom letzten Sonntag...

Noch immer gibt es Rückmeldungen zu Bernhards Lesung am letzten Sonntag. Ich zitiere Frederic Brake der den Text unten vor wenigen Minuten bei Facebook gepostet hat: 

"Selten hat mich eine Lesung emotional so angefasst, wie die Lesung von Bernhard Giersche am 05.11.2017. Das lag weniger am Thema - dazu schreibt Bernhard zu intensiv und in ungeheuer Respekt abverlangenden Weise täglich darüber - sondern an zwei Dingen. Zum einen fielen mir einige Episoden aus der Vergangenheit ein, die mit dem Vorleserischen Bernhards verknüpft sind. Zum anderen komme ich später. Bereits zu Beginn der Lesung erinnerte ich mich daran, als Bernhard Ben E. Black, D.J. Franzen und mich - wir arbeiteten damals gemeinsam an der Armageddon-Serie- um feedback zu seiner Art Vorzulesen gefragt hatte. Das war lange vor Karl, dem Roman und noch länger vor Karl, dem Karzinom.Ich zog unwillkürlich den Vergleich zu den späteren Lesungen Bernhards und den Gelegenheiten, wenn wir zusammen auf der virtuellen Bühne gestanden hatte. Welch großes schauspielrische Talent sich im Laufe der Zeit entwickelt hatte und welches Vergnügen es gemacht hatte, ihm zuzuhören oder mit ihm schauzuspielen. Und ich hörte bewegt und mit Bewunderung, mit welcher Kraft Bernhard am 05.11. las, obwohl Karl, das Karzinom, ihn schwer beutelt. Das hat mich sehr berührt, ebenso Bernhards Offenheit und Bereitschaft, die Tabus Krebs und Sterben zu brechen. Das Thorsten Küper ebenfalls vorlas, machte es emotional nicht besser. Ich kann mir vorstellen, wie viel Beherrschung das Thorsten gekostet haben mag. Das ich nicht alleine mit meinen durchgequirlten Emotionen war, zeigte zum einen der Chat, der mitlief, zum anderen Buk-Toms kurze, dafür aber sehr gefühlsintensive Wortmeldung. Auch das Bühnenbild - das Photo machte ich kurz nach der Lesung - entstand auf Bernhards Wunsch. Und es zeigt viel von seiner Geisteshaltung. Der allgegenwärtige Tod, den er trotz allem mit Humor betrachtet, den Krebs, den er ernst nimmt, aber dem er sich nicht beugen will. Ich kann mir gut vorstellen, dass Bernhard dem Gevatter, wenn es denn einmal so weit ist, den Arm um die Schulter legt, die Sense aus der Hand nimmt und ihm zuraunt: Alter, du brauchst mal Urlaub. Du siehst ziemlich fertig aus. Oder so ähnlich. Und es zeigt, dass Bernhard sich keinen Illusionen hingibt, war sein Avatar doch im Rollstuhl. Die Krebse zwickten übrigens, wenn man auf sie trat. Bernhard kämpft gegen Karl, mit allen Fasern seines Körpers, weiß aber auch, dass die Siegeschancen ziemlich mager sind. Trotzdem macht er sich öffentlich nackig, schreibt weiter Facebookeinträge und Zeitungskolumnen. Weil er seinem Kampf Sinn geben will. Und das tut er, manchmal mit schmerzhafter Intensität, niemals aber seicht und immer emotional berührend. Was mich zum Zweiten bringt, dass mich emotional ziemlich gepackt hat. Und wenn Bernhard nicht selber genau das thematisieren würde, würde ich hier nicht darüber schreiben. Die Rede ist davon, und das Verstehen traf mich nach der Verabschiedung, dass ich Bernhard möglicherweise zum letzten Mal live gehört habe. Wahrlich, ein Abend, der lange im Gedächtnis bleiben wird."

Die Aufzeichnung der virtuellen Lesung ist bei Youtube mittlerweile mehr als 1200mal aufgerufen worden. Der Realmitschnitt in Bernhards Wohnzimmer immerhin rund 350 mal. 

 

Samstag, 11. November 2017

Pizza...

Karnivore und vegane Lebensweise in friedlicher ehelicher Koexistenz.

Donnerstag, 9. November 2017

Markus Gersting über Bernhard Giersches Lesung...



Jetzt hat auch Markus auf dem Hydorgol Blog seine Eindrücke von Bernhards Lesung geschildert. Kann man dort nachlesen...

Mittwoch, 8. November 2017

Samstag, 25. November: "Gemütlicher Leseabend im Steampunk Ambiente" ...




Aaron, von Steampunk-Design hat sich daheim in Sprockhövel ein wundervolles Steampunk Wohnzimmer gebaut. Wer seine Kreationen kennt, kann sich vorstellen, dass dabei ein Traumrefugium für die Fans des neoviktorianischen Lebensstil entstanden sein muss. Ihr habt Gelegenheit, euch selbst in diesem Nirvana für Dampfpunker umzuschauen und dabei zusätzlich noch zwei gemeinsame Lesungen von Anja Bagus und mir zu erleben. 
Die Anzahl der Plätze ist leider auf 12 beschränkt. Es wird also ein äußerst exklusiver Abend. Die Reihenfolge der Anmeldungen bestimmt die Vergabe der Eintrittskarten. Gegen einen Unkostenbeitrag von 2  € erhaltet ihr Knabbereien und Getränke. 
Aaron wird nach den Lesungen verschiedene Gadgets, darunter auch seine Teslaspulen vorführen. 
Lasst euch diese fabulöse Festlichkeit im Kreise literarisch und wissenschaftlich Gleichgesinnter nicht entgehen.  
Samstag, 25. November ab 16.30 Uhr in Sprockhövel. Die genaue Adresse erhaltet ihr dann noch.

Dienstag, 7. November 2017

Bernhard Giersches Lesung: Der Rückblick von BukTom Bloch...

Bild: BukTom Bloch


Natürlich in Buks Blog.

Samstag, 11. November: Comedy in Joeys Cafe...



Joey veranstaltet diesertage eine  Serie von Lesungen in ihrem Café. Ich werde am kommenden Samstag eine Comedylesung beisteuern.
Es gibt ein neues Programm, in dem ich endlich ein gut gehütetes Geheimnis lüfte: 
Welcher Art von Arbeit ich nachgehe, wenn ich gerade nicht am Keyboard sitze. Ein schonungsloser Einblick in mein Leben, der viele von euch schockieren wird. Aber ich kann nicht länger schweigen. 
Am Samstag erfahrt ihr die ganze Wahrheit! Um 21 Uhr geht`s direkt im Anschluss an Alex Jahnkes Lesung los.

Bernhard Giersches Lesung: Ein Rückblick von Ralf Steinberg...

Bild: Ralf Steinberg

Ralf alias Lapismont hat im gleichnamigen Blog einen Rückblick auf die Lesung veröffentlicht...

Bernhard Giersches Lesung: Das Video wurde in 36 Stunden mehr als 1000mal aufgerufen !!!

Wir sind mehr als begeistert, dass sich so viele Zuschauer für Bernhard Giersches Lesung am Sonntag interessiert haben. Das von Seraph Nirvana aufgenommene Video wurde in 36 Stunden mehr als eintausendmal aufgerufen.
Bernhard, Du hast dir durch deine Arbeit und dein Engagement eine fantastische Community aufgebaut.
Falls ihr den Mitschnitt noch nicht gesehen habt, könnt ihr das unten nachholen. 


Montag, 6. November 2017

Bernhard Giersches Lesung am Sonntag: Über die Veranstaltung, auf die wir alle gern verzichtet hätten...

Am gestrigen Sonntagabend ist Bernhard Giersche lang angekündigte Lesung aus „Kampf dem Karl“ über die virtuelle Bühne gegangen. Darüber sind wir verflucht froh, denn diese Veranstaltung war anders als alle anderen davor.
Niemand von uns wollte sie.
Aber leider hat niemand Bernhard die Wahl gelassen.
Wenn sie also schon unabwendbar war, dann sollte es eben eine unglaublich erfolgreiche Veranstaltung werden.
Wir, also Gisela, Tabea, Kirsten und ich waren wohl alle erleichtert, als sich Bernhard nach einem erfolgreichen, aber für ihn verflucht anstrengenden Auftritt endlich auf dem Sofa ausstrecken konnte. Ich behaupte, er hat das großartig gemacht und er war der hervorragende Vorleser, als den wir ihn schon so viele Male erlebt haben. Haste super durchgezogen und noch dazu mit Pokerface. Ich glaube Bernhard nennt das Soldatenmodus. Wenn es gemacht werden muss, dann wird es auch gemacht. 
Wir sind dankbar dafür, dass uns Bernhards Krankheit gestern keinen Strich durch die Rechnung gemacht, dass es ihm gut genug ging, um sich einem Interview zu stellen und selbst vorzulesen. Wir sind ebenso froh darüber, dass uns die Technik keine Probleme bereitet hat. Wir alle wissen, wie eigenwillig SLVoice sein kann.
Bedanken müssen wir uns aber vor allem bei denen, die diese Lesung möglich gemacht haben. Allen voran Miara Lubitsch, die für den Abend ein ziemlich eigenwilliges Bühnenbild nach Bernhards Vorgaben gebaut habt. Wenn ihr da wart, wisst ihr ja, was ich meine.
Vielen Dank für deine Ideen und all die Stunden, die du in diese Bühne investiert hast. In den Videos könnt ihr übrigens mehr darüber erfahren, warum Bernhard es unbedingt so haben wollte.
Wir bedanken uns auch bei Seraph Nirvana von der Villa, der dafür gesorgt hat, man außerhalb der virtuellen Welt über einen Stream bei Youtube die Lesung verfolgen konnte.
Unser Dank gilt aber auch all den Zuschauern in Second Life und bei Youtube, die Bernhard gestern gezeigt haben, wie sehr sie ihn schätzen. 30 Gäste waren als Avatare anwesend, mehr als hundert haben die Lesung bei Youtube verfolgt, bis heute Abend haben mehr als 800 Personen das Video angesehen.
Wir waren gestern Abend mehr als glücklich darüber, dass alles geklappt und Bernhard so viel Feedback von euch zurückbekommen hat. Er war sichtlich geplättet, als ich ihm nach der Lesung erzählt habe, wie viele Leute online dabei waren.
Bernhard, Gisela, Kirsten und ich haben uns aber auch noch über etwas anderes gefreut. Aus irgendeinem Grund ist es vor Jahren zur Tradition geworden, dass Bernhard immer bei uns zuhause aus einem neuen Buch liest. Danach gibt`s eine Suppe und wir machen uns einen netten Abend. 
Doch die mehr als einstündige Fahrt wäre diesmal zu viel für ihn gewesen. Also haben wir den Spieß umgedreht, uns selbst eingeladen und sind statt dessen zu Bernhard gefahren.
Deswegen war die Lesung gestern für uns auch ein bisschen wie damals in der guten alten Zeit.
Natürlich konnte keiner von uns verdrängen, warum Bernhards neues Buch überhaupt existiert. Aber er selbst ist auch nicht der Typ, der etwas verdrängen möchte.
Er schreibt über seinen Zustand, er nennt beim Namen, was mit ihm passiert, was er fühlt und er will eben auch darauf angesprochen werden. Wie er selbst sinngemäß schreibt. „Ich finde es gut, wenn einer sagt: Bernhard, du siehst aber scheiße aus.“
Das habe ich zwar nicht so empfunden, dafür habe ich, glaube ich, verstanden, worum es wirklich geht. Offener Umgang mit einem Thema, an das wir uns normalerweise nicht herantrauen. Weil es uns Unbehagen bereitet, mit den Betroffenen konfrontiert zu werden, weil es uns Angst macht, uns einzugestehen, dass es uns genau so ergehen könnte. Bernhard hat begriffen, dass es wichtig ist, ein Thema statt zu einem Tabu auch tatsächlich zu einem Thema zu machen.
Ich verneige mich vor dir, deinem Mut zur Offenheit und der enormen Energie, die du aufbringst als dein eigener „eingebetteter Journalist“.
Du hast gestern außerdem bewiesen, dass eine virtuelle Lesung mehr ist als ein zweckentfremdetes Videospiel. Hinter den Pixelgestalten stecken immer Menschen. Vielleicht kann uns eine virtuelle Bühne wie die von Bernhard gestern helfen, die reale Welt, ihre Bewohner und das, was in ihnen vor sich geht, besser zu verstehen.
Danke Bernhard, dass wir den gestrigen Abend mit dir zusammen erleben durften. Ich hoffe, ich habe so viel Arsch in der Hose wie du, wenn es mal drauf ankommt.
Unten findet ihr einmal das Video, das Seraph gestern in Second Life aufgezeichnet und darunter eine Realaufnahme, die ich nebenbei gemacht habe.






Sonntag, 5. November 2017

Heute um 20 Uhr: Bernhard Giersche liest aus "Kampf dem Karl" - und wir sind bereit...


Diese Veranstaltung ist  anders für uns. Klar. 
Der Anlass für den heutigen Abend lässt sich nicht leugnen. Erst recht nicht vergessen.  Wir alle, an erster Stelle natürlich Bernhard, würden so gern auf diese Lesung verzichten. Statt dessen, so wie sonst, einen Ausschnitt aus einem neuen Thriller hören, den er sich ausgedacht hat.
Und trotzdem soll dieser Abend auch Spaß machen. Oder gerade deswegen.
Bernhard ist in seinem Element, als Schriftsteller, als Vorleser und als Showman. Auch der Humor wird nicht zu kurz kommen. Das werdet ihr spätestens dann bemerken, wenn ihr das Bühnenbild seht, das Miara Lubitsch exakt nach Bernhards Wünschen arrangiert hat
Kirsten und ich werden heute selbst nach Lippstadt fahren und die Lesung direkt aus Giselas und Bernhards Wohnzimmer machen. Seraph Nirvana und die Villa unterstützen uns durch einen Livestream bei Youtube. 

Ihr könnt die Lesung ab 20 Uhr in Second Life erleben  Und zwar genau an dieser Stelle: http://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/174/212/22  
Wenn ihr dort seid, habt ihr natürlich auch die Möglichkeit, Bernhard direkt anzusprechen.  

Ihr habt aber auch die Möglichkeit, euch seine Lesung über diesen Youtube Livestream anzuhören UND anzusehen, den Seraph Nirvana von der Villa vorbereitet hat: 


Auf der entsprechenden Website läuft bereits jetzt der Countdown. Seraph wird die Lesung dann  live mitfilmen. 

Freitag, 3. November 2017

Meine Liebste hat Octoberville komplett durchgespielt...

Bin stolz auf sie. Zause ist übrigens das Skelett in der Mitte. Sie ist ja so stilsicher!

Donnerstag, 2. November 2017

Die Kitty Moan Convention in Langenfeld: Wenn Engagement, Arbeit und Leidenschaft (einmal mehr) mit Desinteresse belohnt werden...

Helmut Dunkel, Organisator der Kitty Moan Convention in Langenfeld hat in einem Rundschreiben per Email an alle Beteiligten seinen Dank ausgesprochen. Er hat auch seine Begeisterung über die geleistete Mithilfe und das Engagement aller Teilnehmer vor und hinter den Kulissen formuliert. Offensichtlich waren die Vorbereitungen für ihn und alle anderen eine tolle Zeit.
Helmut war aber auch mutig genug, offen Bilanz zu ziehen und dabei keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über die Besucherzahlen zu machen.
Man muss sich das wirklich auf der Zunge zergehen lassen: Da nehmen Leute an einer Verlosung für Freikarten teil, von den 18 Gewinnern tauchen aber nur 2 (In Worten: Zwei) tatsächlich auf.
Ich bin mir ziemlich sicher, die anderen sechzehn haben sich das Ding nicht eingerahmt übers Sofa gehängt. Ein Armutszeugnis. Für diese Herrschaften.
Darüber was es über eine Stadt aussagt, wenn ihre Bewohner sich nicht im geringsten für eine Fantastik- und Literaturveranstaltung am Ort interessieren, wollen wir hier natürlich kein Wort verlieren. (Huch, schon passiert!)
Noch mehr frage ich mich allerdings, wie es kommt, dass auch die Fanszene mit größter Verlässlichkeit und stoischer Ruhe eine besuchenswerte Veranstaltung links liegen lässt, die von Städten wie Köln, Düsseldorf oder Leverkusen in weniger als 30 Minuten erreicht werden kann. Getreu dem Motto: „Ne, wenn das nicht fast 20 € Eintritt kostet dann fahre ich da nicht hin.“
Wer alles da war? Um nur ein paar zu nennen: Torsten Low, Regina Schleheck, Tom Daut, Axel Kruse, Bernar LeSton und viele mehr. Das sind doch gute Namen. Wunderbare Vorleser, denen man nicht nur zuhören, mit denen man auch das direkte Gespräch suchen kann.
Das komplette Wochenende gab es für 12 € einen Tag für 8 €.
Wo liegt denn das Problem?
Hingehen!
Amüsieren!
Etablieren!
Und im nächsten Jahr brennt da die Luft.
Ich kann verstehen, dass Helmut und seinen Mitstreitern die Motivation für die vierte Runde fehlt. Man muss eben auch mal die kleinen Veranstaltungen unterstützen und - auch wenn es anscheinend fruchtbar weh tut -   den kleineren Eintrittspreis zahlen. 
Jetzt vergesst doch mal diese Messen. Das ist ein Promilaufsteg mit Bücherregalen links und rechts. Was für Boulevardblattkonsumenten, aber nicht für Bücherfans. 
Es kann doch nicht sein, dass wir in Zukunft tatsächlich nur noch virtuelle Events machen können (wenn ich das schon sage!!!), weil wir nur  global auf 25 Interessierte für Literaturveranstaltungen kommen.
Wohlgemerkt: Dies sind meine Worte. Helmut Dunkel als echter Gentleman würde sich niemals dazu hinreißen lassen, solchen Unmut überhaupt zu empfinden.
Ich bleibe dabei Helmut, versucht es nochmal.
Mir gefällt`s bei euch!




 Und hier Helmuts Text:

Liebe Aussteller, Autoren, Künstler, Freunde!


Die dritte Kitty Moan Convention in Langenfeld liegt jetzt einige Tage hinter uns. Ich habe diese Zeit gebraucht, um die vielfältigen Eindrücke zu verarbeiten, die Freude viele alte und neue Freunde zutreffen, viele gute Gespräch zu führen, aber auch um den Frust und die Enttäuschung über die mageren Besucherzahlen zu verdauen.

Dank des Feedbacks von Aktiven und Besuchern 2016 lief in der Vorbereitungsphase alles wie geschmiert. Die Anfragen und Anmeldungen für Lesungen und Stände versprachen eine tolle, vielseitige Con, die nicht nur das Team und mich begeistern würde. Die Presse öffnete ungeahnte Türen, halbe und ganze Seiten in den heimischen Blättern finde ich nicht selbstverständlich. Und überregionale Ankündigungen einer jungen, etwas speziellen Fantasy-Convention erst recht nicht. Herzlichen Dank an die zuständigen Redaktionen. Als die Zulieferungen, Sperrgitter samt Füßen, Broschüren und Catering auch noch pünktlich über die Bühne gingen und dank vieler fleißiger Hände bereits Donnerstagabend die komplette Infrastruktur stand, war für uns klar, wir hatten unsere Lektion gelernt und es würde ein fantastisches Wochenende werden. Der folgende Freitag, als die ersten Aussteller, Künstler und Autoren kamen, um gut gelaunt ihre Stände aufzubauen, war einfach klasse. Am frühen Samstagmorgen bot sich dann ein schönes Bild im traditionsreichen Carl-Becker-Saal, eine dichte, stimmige Atmosphäre mit vielen fantasievoll geschmückten Ständen und glitzernden Lichtern.

Die Wende kam brutal und völlig überraschend und damit das Wechselbad der Gefühle, der stete Spagat zwischen Freude und Verzweiflung. Die Besucher blieben aus. Es ist bitter, wenn selbst die zu Hause bleiben, die die von den Zeitungen ausgeschriebenen Freikarten gewonnen hatten. Das Gefühl der Ohnmacht an diesem Punkt ist kaum zu beschreiben. Es ist zugleich der Punkt, an dem man es nur noch laufen lassen kann, weil alle Möglichkeiten längst ausgeschöpft sind.

Wir haben das Beste aus dieser Situation gemacht und dafür danke ich euch allen. Ich fand es toll, dass ihr euch eure gute Laune nicht habt nehmen lassen, lachende Gesichter trotz weitgehend leerer Gänge. Ich habe mich gefreut über tolle Lesungen, fantastische Künstler, interessierte und kostümierte Besucher, liebe Kollegen und Freunde. Unglaublich die Flexibilität der Autoren spontan aus drei Lesungen auch schon mal eine zu machen und sich die wenigen Zuhörer zu teilen. Wieder trat da dieses unbeschreibliche Familiengefühl zutage, das unsere Szene auszeichnet. Ich weiß nur eines, wer nicht da war, hat etwas verpasst.

Birgit und ich hatten uns so sehr einen Saal gefüllt mit glücklichen Menschen gewünscht.

Nach all dem positiven Echo sah es auch danach aus. Dass es anders kam, darüber haben wir ausführlich diskutiert und philosophiert. Vielen Dank für die zahlreichen Ideen, Tipps und Anregungen in Zukunft vielleicht einige Parameter zu ändern. Im Augenblick steht die Ausrichtung einer vierten Kitty Moan Convention allerdings noch in den Sternen. Und wenn ich ehrlich bin, sind die Aussichten eher schlecht. In meiner Welt lässt sich der Erfolg einer Veranstaltung halt ganz einfach messen, eine simple Addition:

glückliche Aussteller + glückliche Besucher = glückliche Veranstalter

Wie wir dieses Ergebnis erzielen können, erschließt sich mir im Augenblick nicht wirklich. Ganz wichtig ist mir aber auch, Birgit die erneute leidvolle Erfahrung eines fehlgeschlagenen Experiments zu ersparen, eines Experiments in dem Jahr für Jahr all unsere Kraft und Herzblut steckt.

Ich danke von ganzem Herzen allen, die mitgeholfen haben diese Convention auf die Beine zu stellen, dem unermüdlichen Orga-Team, den Zulieferern, der Presse, den Betreibern von Portalen und Con-Kalendern, den Bloggern, die unsere Veranstaltung publiziert haben. Ich danke allen, die sämtliche Hebel in Bewegung gesetzt haben, um für uns und unsere Convention zu werben. Ich danke den Autoren, Künstlern, Kunsthandwerkern, Verlegern, Händlern und nicht zuletzt den Besuchern, die den Weg zu uns fanden und die KittyCon mit ihrer Anwesenheit und ihrem Enthusiasmus bereichert haben. Und ich danke all jenen, die Sonntagabend für einen blitzschnellen Abbau gesorgt haben, die ganz spontan halfen beim Zusammenpacken und handfest Gitter und Standfüße schleppten. Das hat mich schlichtweg umgehauen.

Herzlich

Helmut Dunkel für das KittyCon Orgateam


PS Für das Regenbogenland Düsseldorf kam ein gut gefülltes Kassenhäuschen zusammen. Ich freue mich sehr das Ergebnis unserer Spendenaktion im Laufe der nächsten Tage in der Torfbruchstraße abzuliefern.

Verschwörungstheorie: Kueperpunk ersetzte Mark Hamill beim Dreh von Episode VIII...

Die Theorie stützt sich vor allem auf diese mysteriöse Aufnahme, die offensichtlich an einem der Episode VIII Sets entstand. Man beachte die Drehplantafel im Hintergrund und den Swordstick, wie er üblicherweise bei Schwertkampfszenen eingesetzt wird.

Mittwoch, 1. November 2017

Sonntag, 5. November: Bernhard Giersches Lesung in SL auch als Livestream bei Youtube...


Ihr könnt Bernhard am Sonntag ab 20 Uhr live im Brennenden Theater im Kreativdorf erleben.  Und zwar genau an dieser Stelle: http://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/174/212/22  
Wenn ihr dort seid, habt ihr natürlich auch die Möglichkeit, Bernhard direkt anzusprechen. 
Ihr habt aber auch die Möglichkeit, euch seine Lesung über diesen Youtube Livestream anzuhören UND anzusehen, den Seraph Nirvana von der Villa vorbereitet hat: 
Auf der entsprechenden Website läuft bereits jetzt der Countdown bis zum Sonntagabend.  Seraph wird die Lesung dann  live mitfilmen.