Donnerstag, 31. August 2017

Rezension zu "Menschmaschinen" bei Neue Abenteuer...



Infernal Teddy hält "Fitzroy, Falstaff und andere furiose Menschmaschinen" für eins der Highlights.  Der komplette Artikel drüben bei Neue Abenteuer...

Der U-Con war der letzte Dortcon...

Das Dortcon Organisations Team hat heute bekannt gegeben, dass es nach dem gelungenen U-Con in diesem Jahr leider keine weiteren Cons in Dortmund geben wird. Grund dafür seien „zunehmende berufliche, familiäre und gesundheitliche Belastungen mehrerer Mitglieder“. Das kann ich gut verstehen, und ich denke, die Macher haben sich eine Pause oder auch den Ruhestand verdient.
Traurig ist es trotzdem, denn das Traditionsevent wird eine große Lücke hinterlassen. Vor allem in den ungeraden Jahren.
Der Dortcon hatte als Literaturcon natürlich nie eine Chance auf riesige Besucherzahlen. Es ist nicht leicht, mit Büchern ein großes Publikum anzulocken. Erst recht nicht mit guten Büchern.
Auf der anderen Seite hatten die Dortconler wohl auch nie die Absicht, eine Massenveranstaltung in der Machart einer „Litdort“ zu organisieren. Das hätten die Räumlichkeiten und das spezielle Programm des Dortcon auch gar nicht verkraftet.
Gelegentlich wirft man den altehrwürdigen Literaturevents ja einen gewissen Altersstarrsinn vor, was neue Ideen angeht. Den Eindruck hatte ich beim Dortcon nicht. Dabei denke ich zum Beispiel an die Poetry Slams auf der großen Bühne und natürlich auch die wunderbaren Open Mics, die mir immer besonders viel Spaß gemacht haben In den letzten Jahren waren auch die Steampunks vom Amt für Aetherangelegenheiten dabei und haben versucht zusätzlich frischen Wind....oder besser Dampf in die sonst cosplayerfreie Veranstaltung zu bringen. Was das viktoriansch-wilhelminische Subgenre angeht, soll es ja nach wie vor Veranstalter mit großen Berührungsängsten geben.
Was mich persönlich besonders melancholisch stimmt, ist natürlich, dass mit dem Dortcon eine der letzten Bastionen „kleiner Lesungen“ fällt. Man wurde gefragt, ob man lesen möchte, über Zeiten konnte man durchaus verhandeln und es gab auch immer ein Publikum. Gemeinsam mit Uwe Post durften wir sogar dreimal die große Bühne nutzen.
Ich sehe hier im Ruhrpott leider im Augenblick weit und breit keine Veranstaltung, die das ersetzen könnte.
Im Jahr 2001 war ich zum ersten Mal als Besucher dabei. Ab 2005 jedes Jahr mit einer Lesung, später auch immer beim Abendprogramm. Gut, ich gebe zu, ich bin nie wirklich lange geblieben und gekauft habe ich meistens auch nichts.Aber der Dortcon war eine Möglichkeit, Bekannte, Freunde oder Kollegen zu treffen, mit denen ich sonst nur online zu tun hatte.
Obwohl selbst also eher eine verhuschte Congestalt – auflaufen, lesen, noch ne Stunde bleiben und dann wieder los – habe ich mich jedes mal zwei Jahre im voraus darauf gefreut. Tatsache.
Die Nachricht, dass es den Dortcon so nie wieder geben wird, hat mir wegen all dieser erfreulichen Erinnerungen einen kleinen Stich ins Herz verpasst.
Andererseits ist es vielleicht auch ein Signal, selber aktiv zu werden und eine große reale – ja ich sage bewusst reale – Veranstaltung zu organisieren. Mit Kollegen aus der Umgebung, egal ob ihre Werke in Buchhandlungen zu finden sind oder nicht, ob kommerziell erfolgreich oder nur enthusiastisch. 
Lasst es mich noch mal deutlich sagen: Dortconler, ich mag euren Con und ich wäre wahrscheinlich auch noch im Rollator oder transportablen Sauerstoffzelt aufgelaufen, um zu lesen, zu slammen, oder einen Vortrag über virtuelle Lesungen zu halten. 
Um mich selbst ein bisschen zu trösten, habe ich mich mal in meinem Blog umgesehen und dabei viele konservierte Erinnerungen in Form von Bildern und Videos gefunden:

Dortcon 2005: Lesung mit Bernhard Kempen und Michael Iwoleit.

Dortcon 2007: Hebben ist nicht dabei. Aber wir zeigen ein Video, in dessen Verlauf wir dem Mann ein Cyberimplantat legen. Okay, Hygiene war mangelfhaft.

Dortcon 2007. Liveprogramm mit Uwe Post.

Dortcon 2009: Mit Frank Hebben und Uwe Post. Bildbearbeitung von "Helgas galaktische Funkbude".  Wir lesen zusammen aus unserer gemeinsamen c`t Story "Outage". Übrigens beinahe der erste Dreiteiler jemals in c´t.

Dortcon 2011: Uwe Post und meinereiner. Die Story ist eigens für die Leesung entstanden.

Dortcon 2011: Florian Breitsameter und Michael Iwoleit.

Dortcon 2013: Lesung mit Niklas Peinecke und Jan-Tobias Kitzel.

Dortcon 2015: Lesung mit Anja Bagus.
U-Con 2017: Lesung mit Anja Bagus.







Dienstag, 29. August 2017

Nerdige Gedanken zum letzten Ferientag: Tafelkreide, Geodreiecke und Zombies...

Letzter Ferientag.
Ein freier Tag auf den kein freier Tag folgt, ist nach meiner Definition kein freier Tag. Es gibt also im eigentlichen Sinne keinen letzten Ferientag. Es gibt da nur diesen frei verfügbaren und doch unbrauchbaren Tag, an dem meine Laune auf den Tiefstpunkt sinkt, obwohl ich noch gar nicht arbeite.
Ich lege übrigens großen Wert darauf, dass man mir am ersten Arbeitstag ansieht, was ich davon halte. Gelingt mir grundsätzlich hervorragend. Meine Kinnpartie sieht aus wie die von Judge Dredd. Ich habe aber nur Kreide als Munition.
Mir persönlich ist es ein absolutes Rätsel, wie ich die siebeneinhalb Wochen bis zu den nächsten Ferien durchhalten soll.
Aber ich kann gut verstehen, dass ein ehemaliger Kollege von mir bis zu 1000 € im Monat für Lottoscheine ausgegeben hat.
Er ist jetzt im Gefängnis.
Als Lehrer für die Insassen.
Ich stelle mir immer vor, wie er mit dem Rücken zu Danny Trejo als Johnny 23 Vokabeln an die Tafel schreibt.
Hoffentlich bückt er sich nie nach dem Stück Seife, das neben dem Pult liegt.
Aber er meint, seine Schüler wären viel umgänglicher als in der Schule. Viele Lebenslängliche, Raubmörder, Profikiller...
Er sagt immer: "Wenn du da mal ein Machtwort sprichst, dann..."
Mir fällt gerade auf, dass  ich lange nichts mehr von ihm gehört habe. 
Wenn ich mir das so vorstelle: In diesem Conair-Flugzeug Mathe unterrichten. Cyrus, der Virus droht mir damit,meine Stofftiere umzulegen, falls ich Hausaufgaben aufgebe.
Kinder sind vielleicht doch keine so schlechte Option.
Wenn die andererseits von einem Zombievirus befallen werden.
Kann doch passieren. Klausi ist in den Ferien von so einem komischen grünen Affen gebissen worden.
"Klausi dürfen wir auf deinen Verband schreiben?"
"Grrrrrooooaaaaarrrrr"
Wenn die Schüler also von einem Zombievirus befallen werden, dann...dann bin ich das beste Kantinenessen, das sie jemals hatten.
Und die, die mein Gehirn fressen, können danach binomische Formeln, Pythagoras und Trigonometrie. Sie benutzen dann große Tafel-Geodreiecke, um ihre Beute zu erlegen.
Wenn ich es recht bedenke: Mein Gehirn könnte die Grundlage einer intelligenten Zombiepopulation werden.
Vielleicht leg ich mich doch noch zwei Stunden hin.
Heute geht`s ja noch.
Scheiß letzter Ferientag, der ja gar keiner ist...

Montag, 28. August 2017

Da hat doch tatsächlich mal jemand recherchiert, bevor er einen Artikel über Second Life an seine Redaktion geschickt hat...

Emanuel Maiberg für Motherboard.Vice über die Frage, warum Second Life sich immer noch so großer Beliebtheit bei seinen Fans erfreut. Okay, leider hat er übersehen, was mittlerweile in Sachen Literatur im Metaversum so abgeht. Kann man ihm nicht übel nehmen. Es ist nun mal vorrangig ein deutschsprachiges Phänomen. 
Trotzdem schöner Kontrast zum vor wenigen Tagen erschienenen strunzdummen Beitrag der hiesigen Presse (den wir hier nicht mal eines Links würdigen!).
Ich hatte vor einigen Wochen übrigens Gelegenheit zu beobachten, wie Second Life Berichterstattung entsteht. Ein Journalist hatte bei Twitter darüber gemault, dass er über Second Life schreiben soll. Eine Bekannte verwies ihn an mich. Der Typ hat mich mit dem Arsch nicht angeschaut und nur irgendwas von "bin ja freischaffend, muss ich ja nicht annehmen" gemault.  
Und wir wundern uns, warum  "Profi"s zum Thema grundsätzlich nur Scheiße verzapfen. Aber wie man sieht, kann es ja auch anders laufen:

Und noch eine Kurzgeschichte fertig gestellt...




Diesmal aber nicht für eine Anthologie. Was das angeht, brauche ich wohl eine...Luftveränderung. Tja, so sieht es aus. Stories für Anthos zu schreiben,  finde ich jetzt schon seit einigen Jahren ziemlich undankbar.
Dabei kann ich mich selten über Rezensionen beschweren. Oft werden meine Beiträge in Reviews besonders hervorgehoben. Exemplarisch bei der Fantasy-Anthologie. Ausgerechnet Fantasy! Glücklicherweise kommt das Lob von Leuten, die ich gar nicht kenne, die also keinen Grund haben, mir einen Gefallen zu tun. Trotzdem fällt das Feedback zu Anthologien für meinen Geschmack in der Regel viel zu mager aus. Drei oder vier Rezensionen, eventuell mal ein paar persönliche Kommentare.
Verwunderlich ist das nicht. Die Anzahl der Leser verhält sich  direkt proportional zu der der Kritiker.
Man könnte natürlich auch boshaft behaupten, die Kritiker sind die einzigen Leser. 
Wie man es auch dreht, mir kommt dabei zu wenig zurück. Mitten in der Wüste neben einem leeren Briefkasten sitzen und den Tumbleweeds hinterherschauen. Das trifft es am ehsten.
Andererseits habe ich mir aber auch nie reinreden lassen, und auch nie etwas geschrieben, weil Themen gerade im Trend liegen. Oder weil man heute unbedingt einen Roman schreiben muss. Ich mache das, was mir Spaß macht. Zum Beispiel Steampunk. Herrliches Subgenre. Und mir ist scheißegal, ob das gerade modisch ist oder nicht. Findet dann eben nicht jeder interessant.
Das alles klingt vermutlich etwas wehleidig. Einigen wir uns auf melancholisch. Ich bin Schriftsteller, also Künstler. Leute wie mich muss man ständig päppeln. Ganz unaufwändig. Etwa so wie Ruby Rhod in das "Fünfte Element" mit einem kleinen Tross Lakaien, die selbst den kleinsten Furz applaudierend zum kulturellen Großereignis erklären. 
Einen aktuellen Anlass für meine Nachdenklichkeit gibt es aber nicht.  Ganz im Gegenteil. Wenn es mal einen gab, habe ich schön die Schnauze gehalten. Meistens zumindest. 
Aber mir ist momentan so spätsommerlich ums Herz und während ich anlässlich der Fertigstellung der neuen Geschichte gerade meine rituelle Zigarre gepafft habe, war mir danach, das mal in Worte zu kleiden.
Wie auch immer. 
Die neue Kurzgeschichte ist jedenfalls fertig  - und weitere folgen  - aber sie wird diesmal einen anderen Weg nehmen.
Dazu in Kürze mehr. 

Samstag, 26. August 2017

Was wäre die Netzkultur ohne Verlinkungsanfragen?





Ich bin natürlich begeistert von ihrer Idee, auf meinem Blog ihr kostenloses E-Book zum Thema Kuhfutter&Milchkuhfütterung zu verlinken. Wo Sie doch bei der Recherche zu eben diesem Buch ausgerechnet über mein Blog gestolpert sind. Ist ja auch genau mein Themenkomplex. Virtual Reality, Literatur, Science Fiction, Steampunk, Cyberpunk, Milchkuhfütterung. Ich bin übrigens auch Hobbyschweinemäster. Falls sie dazu auch noch was schreiben, denken sie bitte an mich!

Freitag, 25. August 2017

Das Doomsday Device in unserer Küche...



Meine Frau kann sich sehr deutlich artikulieren. In der Dunstabzugshaube wäre kein Fettfilter. Zumindest behauptet sie das...

Donnerstag, 24. August 2017

Bernhard Giersches Tagebuch...

Bernhard Giersche geht anders mit seiner Krebserkrankung um, als es die meisten tun würden. Er spricht und schreibt ganz offen über seine Beschwerden, seine Ängste, seine Wut und den ganz und gar nicht gewöhnlichen "Alltag" eines Mannes, der von einem Tag auf den anderen erfährt, dass sich in seinem Körper schon lange eine lebensbedrohliche Krankheit ausgebreitet hat.
Bernhard kann auf diese besondere Art und Weise mit seiner Situation umgehen, weil er ein begabter Schriftsteller ist. Nicht umsonst nennt er den Tumor "Karl". Ursprünglich der Schurke aus seinem gleichnamigen Thriller. Nun also schreibt Bernhard einen Tatsachenroman, dessen unfreiwilliger Hauptdarsteller er vor sieben Wochen wurde. 

Dienstag, 22. August 2017

Was ich in diesem Sommer hauptsächlich getan habe...

Ich liebe es, wenn ein Buch funktioniert. Bild: Kirsten Riehl

Es war defintiv ein Literatursommer. Zehn Romane in fünf Wochen, das ist keine schlechte Bilanz. Außerdem haben wir die lesungsfreie Zeit genossen. Es war an der Zeit, Kräfte zu sammeln. Im Herbst geht es dann mit neuen Projekten weiter. In eines davon haben wir im Verlauf der letzten Wochen schon viel Arbeit  investiert.Wer wir ist und worum es genau geht, darüber erfahrt ihr in nächster Zeit mehr. Nur soviel: Es ist ein neues Konzept.
Die Zigarre auf dem Bild ist  übrigens eine Gurkha. Äußerst empfehlenswert. Dank für den Tipp an Felix Münter.

Sonntag, 20. August 2017

Samstag, 19. August 2017

Gelesen: "NOW" von Stephan R. Meier...



NOW ist eine KI mit Emotionen und Sinn für Schönheit und vollem Informationszugriff auf jeden einzelnen Menschen auf der Welt. Dank Social Media kennt NOW all unsere Bedürfnisse und kann auf Basis  aller vorliegenden Daten - des verheerenden Kontostands beispielsweise -  problemlos vorausberechnen, welchen Mist wir wann bauen werden. 
Dieser gottgleichen digitalen Entität verdanken die wenigen Bewohner von Eden, einem perfekten Refugium an der Westküste der USA, ein glückliches und erfülltes Leben im Einklang mit der Natur. Der Mensch bedroht nicht länger seine Umwelt, die Zivilisation hat einen Evolutionssprung zur wahren künstlerischen, philosophischen und wissenschaftlichen Hochkultur durchlaufen. Niemand muss mehr arbeiten, jeder kann die eigene Kreativität voll ausleben. Klingt zu schön, um keinen Haken zu haben, oder?
Na ja, eine Kleinigkeit wäre da schon: Eden, das gelobte Land der NOW-Menschheit ist ein Utopia mit Leichen im Keller - etwa 8 Milliarden.
Stephan R. Meier hat einen fabelhaften Roman abgeliefert. Angesiedelt  in einem wohl durchdachten und  verstörend verlockenden Nahzukunftsszenario, in dem wir wohl alle gern ein Eigenheim erwerben würden, wenn wir ehrlich sind.  
Ich befürchte, skrupellose Politiker und Zukunftsvisionäre, die den radikalen Lösungsansatz von NOW für unsere gesellschaftlichen Probleme für den einzig gangbaren Weg halten, muss man sich nicht erst ausdenken. Sie besetzen momentan sämtliche Machtpositionen auf unseren Planeten. 
Meier erwähnt übrigens, dass an Stelle der in seinem Roman amtierenden amerikanischen Präsidentin beinahe ein pöbelnder Vollidiot gewählt worden wäre. Wir stellen fest: Nicht einmal ein begabter Science Fiction Autor will sich an eine so apokalyptische Idee wagen... 
"Now" nimmt sich übrigens die Freiheit, zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her zu springen. Die Geschichte ist also genau so nichtlinear erzählt, wie die KI NOW denkt. Mir hat das ziemlich gut gefallen, den einen oder anderen Leser könnte es natürlich verwirren.
Ach ja: Obwohl lupenreine Science Fiction traut sich Penguin nicht, das Genre auf dem Umschlag zu erwähnen. Wieso eigentlich?

Freitag, 18. August 2017

Mia die Bestraferin...

Mia unter dem Hochbeet mit dem Wetter hadernd.

Die Bestraferin ist not amused!

Die Katze hat gewisse Eigenheiten, die mir sympathisch sind. Grundsätzlich hat sie nur zwei Wünsche. Entweder wünscht sie nach draussen gelassen zu werden, oder sie wünscht Futtenachschub beziehungsweise Alternativangebote, falls ich mal wieder den Fehler gemacht habe, ihr irgend einen eingedosten Provinzfraß vorzusetzen.
Mia artikuliert ihre Wünsche zunächst ganz sanft durch intensives Schmusen, das allerdings nur für maximal ein oder zwei Minuten. Sollte ich in diesem Zeitraum nicht reagieren,  sprechen die Waffen. 
Sie wird sich dann optional in meinen Armen oder Beinen festkrallen und gleichzeitig zubeißen. Gerade eben so wohldosiert, dass es nicht blutet.
Deswegen nenne ich sie auch Mia, die Bestraferin. 
An einem Morgen wie diesem ist der  Futternapf selbstverständlich befüllt und die Haustür ebenso selbstverständlich weit geöffnet. 
Aber es regnet. 
Obwohl sie aus ihrer Perspektive in der Hierarchie eindeutig über mir steht, scheint mich Mia die Bestraferin dennoch für einen Gott zu halten und verhängt Sanktionen, weil ihr meine Feinjustierung der Wetterlage mißfällt. Wenn ich Pech habe, bestraft sie mich solange weiter, bis es aufhört zu regnen, wenn ich Glück habe, macht sich resigniert auf den Weg zu einem Tauchgang im Garten. So wie heute morgen. 
Ich finde, sie sollte in die Politik gehen. Wir brauchen da dringend Leute mit schnell reißendem Geduldsfaden. Nein, nicht Donald Trump, der ist auf der falschen Seite. Aber wenn ich mir vorstelle, wie Mia mit den ihr zur Verfügung stehenden rhetorischen Mitteln - Krallen, Zähne und glühende Augen - mal so richtig Schwung in die Bude bringt, wärmt mir das das Herz. 
Okay, ich gehe heute wieder das teure Futter kaufen.


Dienstag, 15. August 2017

Die Nudellieferung ist da...

Ich war früher begeisterter Nudelkonsument. Mittlerweile hat sich das etwas verändert. Aber meine Frau kann sich täglich dafür begeistern. Deswegen bestellt sie sie auch gleich säckeweise. Reis auch.


Gelesen: "Auslöschung" von Jeff VanderMeer...




Mit „Auslöschung“ beweist Jeff VanderMeer mit bildreicher Sprachgewalt, dass  längst keine klar definierte Grenze mehr zwischen – so genannter – Hochliteratur und Science Fiction verläuft. Er beschreibt die mittlerweile zwölfte Expedition in die mysteriöse Area X. Einen Bereich an der amerikanischen Küste, in dem sich vor Jahren aus heiterem Himmel fremdartige Vegetation ausgebreitet hat. Alles an diesem Gebiet ist rätselhaft. Seine Entstehung, seine Eigenheiten, ja es weiß so gut wie niemand, wie das Überschreiten der Grenze überhaupt funktioniert, denn Expeditionsteilnehmer betreten sie nur unter Hypnose.
Jaff VanderMeers Roman ist düster, trist, sprachlich brillant und so Lovecrafttesk, dass man meinen könnte, ein Replikant des Altmeisters selbst habe VanderMeer direkt aus der Area X aufgesucht und ihm Wort für Wort zugeflüstert. Selbst wenn ich das wollte, wäre es mir unmöglich, zu spoilern, denn „Auslöschung“ lässt uns ausschließlich mit offenen Fragen zurück. Das aber ohne dabei eine unvollendete Geschichte zu sein. Die beiden Nachfolgeromane „Autorität“ und „Akzeptanz“ vollenden die Trilogie, wenn auch aus anderer Perspektive.
Großartiges Buch, obwohl über weite Strecken hinweg beunruhigend surreal äußerst spannend.
Ich empfehle nach der Lektüre einen nächtlichen Spaziergang durch den Wald.

Montag, 14. August 2017

Sonntag, 13. August 2017

Gelesen: "Blue Screen" von Dan Wells...



Dan Wells hat  einen entzückenden Cyberpunk Thriller kreiert, den er auf 360 Seiten mit der Dynamik eines Ego Shooters voran treibt.  Diesmal allerdings mit toughen Gamer Girls statt männlichen Geeks in der Hauptrolle. Ja, auch Mädels könnte Blue Screen trotz Virtual Reality Szenario gefallen.
Es geht einmal mehr um den Cyberspace und eine digitale Droge mit unangenehmen Nebenwirkungen. Glücklicherweise erstickt die Story nicht in mittlerweile albacken wirkenden Genrezitaten. Wells hat ganz eigene Ideen für sein Los Angeles des Jahres 2050. Ach ja, ich brauche dringend Nulis. Jede Menge davon.
Obwohl das so nicht auf dem Klappentext steht, richtet sich „Blue Screen“ offensichtlich auch an  jugendliches Publikum. Es könnte ein guter Einstieg für den Lesenachwuchs sein, gerade weil die Actionpassagen für Cyberpunk-Verhältnisse relativ zahm ausfallen. Das schmälert den Unterhaltungswert aber nicht. Keine Panik, also.
Mit diesem Roman eröffnet Wells übrigens seine Mirador-Saga. Mir hat´s so gut gefallen, dass ich dran bleiben werde.
Klare Leseempfehlung für „Blue Screen“.

Ja, ich weiß, bei mir kommen meistens Empfehlungen. Liegt einfach daran, dass ich mittlerweile ziemlich gut einschätzen kann, was mir gefällt. Man will seine spärliche Freizeit ja nicht vergeuden.

Freitag, 11. August 2017

Bei der Eröffnung von Moewe Winklers Lyrikmaschine...

Moewes Lyrikmaschine erstellt alle paar Minuten ein neues Gedicht auf Zufallsbasis, das man nicht nur direkt auf der Maschine im Kreativdorf ablesen kann. Es wird auch direkt in Moewes Blog gepostet. Und zwar exakt dorthin:  http://www.moewenglanz.de/lyrikmaschine.html








Moewe Winklers Lyrikmaschine findet man in Second Life exakt dort: http://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/211/90/22

Kein Wetter kann mich davon abhalten, die Katze zu suchen...

Außerdem halte ich Ausschau nach dem Sommer.

Klasse Schnappschuss von Kirsten.

Donnerstag, 17. August: Treffen der SL Schreibgruppe im Brennenden Theater...

Wie immer zitiere ich Wilfried Virtuell auf seinem Blog Geschichtenkorb...

Ein weiterer Monat ist vergangen und so steht das Augusttreffen der SL Schreibgruppe an. Am kommenden Donnerstag, den 17.8. findet das Augusttreffen statt. Wie es gewohnt ist, treffen wir uns wieder um 20 Uhr im Brennenden Theater des Kreativdorfes.
Wieder immer gilt: Wer in gemütlicher Runde über kreatives Schreiben, Selfpublishing oder sonst über Kunst und Kultur in virtuellen Welten plaudern möchte, ist herzlich eingeladen vorbei zu schauen. Ob schreibtechnischer Neuling oder Profi, jeder ist willkommen.




Hier nochmal der Hinweis: "Valerius von Arbogast und sein fabelhafter Krakun" gratis bei Tor-online...




2014 ist sie in der Atnhologie "Voll Dampf" erschienen, seit einigen Wochen könnt ihr meine zweite Steampunk Kurzgeschichte bei Tor-Online lesen.Über ein paarzusätzliche Likes freut sich der Autor.

Mittwoch, 9. August 2017

Gelesen: "Giants - Zorn der Götter" von Sylvain Neuvel...




Nachdem ich von Neuvels Erstling „Giants – Sie sind erwacht“, wie vor wenigen Tagen nachzulesen, schwer angetan war, lag es auf der Hand, sich auch gleich die Fortzsetzung zu gönnen. Wir erinnern uns: Als Kind entdeckt Rose Franklin eine riesige mechanische Hand. Jahrzehnte später hat sie als Physikerin die Gelegenheit, das Artefakt zu untersuchen und eine Methode zu entwickeln, um weitere Körperteile des kompletten Roboters zu aufzuspüren und ihn oder besser gesagt sie zusammenzusetzen und zu reaktivieren.
„Der Zorn der Götter“ spielt zehn Jahre nach der Handlung des ersten Romans. Mitten in London taucht plötzlich ein zweiter Roboter auf. Es ist unklar, ob in friedlicher Absicht oder um eine Invasion vorzubereiten.
Über den Inhalt der Fortsetzung will ich hier nichts verraten. Ich gönne jedem Leser von Neuvels „Giganten“ das Vergnügen, dieses exzellente Buch selbst zu genießen.
Hier nur ein kleines hoch enthusiastisches Resümee. Neuvel schafft es problemlos, noch mal nachzulegen und einen zweiten Teil abzuliefern, der tatsächlich noch überzeugender ist, als sein Vorgänger.
Der Autor hält auch diesmal an der eigenwilligen Schreibweise in Form von Dialogen und gelegentlichen Monologen fest, die uns als Aufzeichnungen, Mitschnitte oder Tagebucheinträge präsentiert werden. Beuvel versteht es ganz meisterhaft, die Eigenheiten dieser Form für sich zu nutzen. Er überzeugt immer wieder mit Passagen, die so umwerfend komisch sind, dass sie den Vergleich mit Douglas Adams nicht zu scheuen brauchen.
Wir haben, obwohl man es auf den ersten Seiten vielleicht gar nicht erwarten würde, trotzdem einen actiongeladenen Roman mit Slapstickeinlagen für Riesenroboter vor uns, der zusätzlich Qualitäten einer Politsatire aufweist.
„Zorn der Götter“ beansprucht nicht nur auf dem Klappentext ein Pageturner zu sein, er genügt diesem Anspruch auch. Ich habe die rund 500 Seiten innerhalb eines Tages komplett gelesen.
„Giants- Zorn der Götter“: Absolute Leseempfehlung!

Dienstag, 8. August 2017

Gelesen: "Frequenz" von Lincoln Child...



Douglas Preston und Lincoln Child gehören schon seit Jahren als Gespann zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Beide wandern aber auch auf Solopfaden, wobei sie jedes Mal beweisen, dass sie es auch allein drauf haben.
Mit „Frequenz“ hat Lincoln jetzt einen neuen Thriller abgeliefert, über den ich hier gar nicht viel schreiben muss.
Der Computerexperte Willard Strachey, Mitarbeiter eines traditionsreichen amerikanischen Thinktanks begeht auf auf grauenhafte Weise Selbstmord. Enigmatologe Jeremy Logan soll herausfinden, wie es dazu kommen konnte. Offensichtlich hat Stracheys Tod etwas mit den Renovierungsarbeiten am Lux Institut und einem dabei entdeckten Geheimlabor aus den 30er Jahren zu tun. Welchen Zweck dient die darin befindliche mysteriöse Maschinerie?
Wir erhalten bewährte und solide Qualität aus gutem Hause mit erwartungsgemäß hohem Unterhaltungswert.
Gelegentlich erinnert mich Childs Hauptfigur Jeremy Logan übrigens an den aus vielen Preston/Child Romanen vertrauten FBI-Agent Aloysius Pendergast. Keine schlechte Assoziation, wie ich meine. Die beiden können ihre geistige Verwandtschaft im übertragenen Sinne nun mal nicht leugnen.
Kurz und bündig: Volle Leseempfehlung für „Frequenz“.

Sonntag, 6. August 2017

Auf dem MPS am Fühlinger See...

Wir haben heute mal wieder den langen Weg auf uns genommen. Damit meine ich nicht die Anfahrt, sondern das grauenhafte Gelatsche vom Parkplatz an den Ford-Werken bis zum MPS-Gelände. Es wird langsam mal Zeit für einen VIP-Shuttleservice.


Kirsten und Rebecca voll aufgebrezelt mit Kartoffelspiralen.
Finale des Konzertes von Ye Banished Privateers
Kirsten bedauert diesen jungen Mann.


Ich finde, er riecht streng.

Der tadelnde Blick, den man erntet, wenn man einer Veganerin einen Burger reicht.

Überraschung: Es ist ein veganer Burger.

Er wollte irgendwie nicht auf sie hören.
Nein wie hübsch. Schaut mal Kinder, der Tod!

Der Halter des Gummieinhorns mit dem amtlichen Kennzeichen...

Ye Banished Privateers. Auf dem MPS besser bekannt als "Die Piraten". Sobald die Band mit ihren im Schnitt 13 Leuten auf der Bühne loslegt, rotten sich sämtliche Freibeuter zusammen.




Unsere Mädels (gelbes und lilafarbenes Kopftuch) geben alles.

So gute Laune hat er immer,  wenn es was zu essen gibt.

Freitag, 4. August 2017

Gelesen: "Antarctica" von Steve Berry...



Steve Berrys „Antartcia“ gehört zu einer ganzen Serie um den Ex-Bundesagenten Cotton Malone. Der ermittelt in eigener Sache und versucht die Todesumstände seiner Vaters bei der Havarie eines Forschungs-U-Bootes zu klären. Cotton gelangt in den Besitz einer Akte, die Hinweise auf ein Komplott offenbart, in dem ein mysteriöses archäologisches Artefakt eine entscheidende Rolle spielt.
Antarktis, U-Boote, Artefakte: Das alles sind Zutaten, auf die ich anspringe und so hatte ich mich nach Studium des Klappentextes sehr spontan zum Kauf entschieden. Was ich vorgefunden habe, ist Unterhaltungsliteratur mit gewissen Actionanteilen und einem hohen Prozentsatz Agentengeschwurbel und Politgeplänkel auf leicht verdaulichem Niveau.
Einmal mehr geht es um die Hinterlassenschaften einer mysteriösen Ur-Zivilisation und natürlich spielen die Piri Reis Karte und die – obligatorschen - "Glühbirnen" auf einem altägyptischen Tempelrelief eine Rolle.
Faszinierend war für mich vor allem, in einem amerikanischen Thriller eine in einem Aachener Restaurant spielende Szene zu lesen, in das meine Frau und ich üblicherweise einkehren, wenn wir in der Nähe sind. Zugegeben, es mag nicht exakt diese Gaststätte gewesen sein, aber eine von den vier oder fünf, die sich an dieser Stelle befinden.
Was bleibt sonst zu sagen? Archäologischer Thriller mit bekannten Versatzstücken. Immerhin hält Berry seine Handlung hoch dynamisch und arbeitet in den verschiedenen Handlungssträngen durchaus gekonnt mit parallel geschalteten Cliffhangern. Man bleibt also dran.
Resümee: Kann man lesen, oder auch lassen.

Donnerstag, 3. August 2017

Sansar ist da, aber es besteht kein Grund zur Hektik...

Natürlich ist mir nicht entgangen, dass sich Sansar, der offizielle Second Life Nachfolger von Linden Labs mittlerweile in der Creator-Beta-Phase befindet. Jeder der will, kann jetzt also rein und erste Gehversuche machen.
Dass ich noch nicht da war, hat den einfachen Grund, dass mein Laptop den bestehenden Anforderungen nicht genügt. Ich bin untermotorisiert.  Von unseren sechs Rechnern kann es nur einer so gerade eben mit den Mindestanforderungen aufnehmen. (Der ist übrigens gerade erst eine Woche alt!) 
Allerdings kommt mir das sehr bekannt vor. Als ich vor zehn oder elf Jahren erste Ausflüge ins Second Life unternommen habe, war die Situation analog. Zu lahme Grafikkarte, zu wenig Arbeitsspeicher, man erlebte die Umgebung mit einem Frame pro zehn Sekunden oder so.
Ich habe momentan keinen Zweifel, dass Sansar wichtig werden wird. Das allein schon deswegen, weil die Kosten für eigene Projekte dort viel niedriger ausfallen. Wobei man in Sansar nicht einfach drauf los bauen man. Man benötigt zusätzliche Software, um Objekte zu entwerfen. Ich denke aber, das wird sich einspielen.
Lesungen, Theaterstücke. Machinimas, das alles wird in Sansar ein Thema werden. 
Und doch bin ich mir sicher, dass Second Life uns auch in den nächsten ein bis zwei Jahren noch eine gute Plattform für unsere Veranstaltungen bieten wird.
Zum einen liegt das daran, dass die bisherige Second Life Bevölkerung ihre oft innig geliebte virtuelle Heimat so schnell nicht aufgeben wird. Das hat zum einen natürlich ganz persönliche cybernostalgische Gründe, zum anderen liegt es daran, dass man so gut wie nichts aus der alten Welt in die Neue mitnehmen kann.
Wir erinnern uns außerdem daran, wie lange sich reine Textchats trotz modernerer Alternativen wie Skype, Facebook oder eben Second Life gehalten haben. Der Avatar ist genau so ein Gewohnheitstier wie der Puppenspieler dahinter.
Unser Stammpublikum besteht aus Second Life Enthusiasten, die sich ihr virtuelles Zuhause oft über ein Jahrzehnt hinweg aufgebaut haben. Wir würden viele von ihnen einfach abhängen.
Der andere Grund dafür, dass Sansar für unsere Veranstaltungen nicht so schnell zum Hauptaustragungsort werden kann, ist die nach wie vor bestehende Zugangshürde, die jetzt sogar nochmal höher gelegt wurde. Sogar Gamer mit ein oder zwei Jahre alten Maschinen dürften bei Sansar schnell an die Grenzen ihrer Hardware gelangen. Mit einem Durchschnitts PC wird das so schnell nichts.
Wir müssen davon ausgehen, dass viele Autoren Einladungen zu Lesungen in Sansar gar nicht folgen könnten, selbst wenn sie schon in Second Life gewesen sind. 
Das sind die beiden wesentlichen Gründe, bevor wir uns noch etwas Zeit lassen, bevor wir ein erstes Projekt in Sansar anvisieren. Aber wir haben ein Auge drauf, keine Frage. 
Ich bin überzeugt davon, dass Sansar über kurz oder lang eine tolle Plattform für Kulturveranstaltungen abgeben wird.

Unten habe ich  mal einige Links zu ersten Berichten über Sansar zusammen gestellt:

Bei Echt Virtuell:


und noch einer bei Echt Virtuell:



bei Laurina Hawks:



bei Phantanews:


und bei Natasha Randt:


Dienstag, 1. August 2017

Anthologie "Menschmaschinen": "Fitzroy, Falstaff und andere furiose Menschmaschinen" Kurzgeschichte des Monats bei SF-Lit.de...



SF-Lit.de konnte sich für meinen Beitrag zur Steam-Cyberpunk Antho begeistern. Seine Meinung dazu kann man dort nachlesen...

Ich zitiere:

Das Subgenre des "Steampunk" zelebriert eine Art alternativen Weltentwurf: Eine an das späte 19. und frühe 20. Jahrhundert angelehnte Umgebung, in der die Modernisierung und Technisierung der Welt eine vollkommen andere Entwicklung genommen hat. Statt Elektrizität haben sich hier mechanische, zumeist von Dampf angetriebene Maschinen und Erfindungen durchgesetzt und die Welt erobert. So kommt es, dass die Menschen zwar noch in einem wilhelminisch oder viktorianisch anmutenden Umfeld leben, aber dennoch über komplexe Maschinen, Roboter oder Luftfahrzeuge verfügen.

Es gibt Leser - ja sogar SF-Fans! - die diesem Genre eher skeptisch gegenüberstehen. Doch das sollten sie nicht. Denn wenn eine Erzählung sprachlich so anspruchsvoll geschrieben ist, interessante Charaktere und gesellschaftskritische Ansätze enthält, in eine unheimliche Welt entführt und mit einer packenden, intelligenten, mit Action- und Horrorelementen angereicherten Geschichte zu fesseln vermag, wie eben diese knapp 60seitige Novelle, dann wird die Lektüre in jedem Fall zum Vergnügen.

Fazit: Wer Steampunk noch nicht kennt, sollte mit dieser Geschichte einsteigen!