Samstag, 15. April 2017

Anja Bagus über Lesungen und Wertschätzung...

Ein Thema, das mich in letzter Zeit beschäftigt und zugegeben, auch immer mal wieder frustriert. Das betrifft allerdings wesentlich seltener virtuelle Lesungen. Ein Kollege hat vor längerer Zeit mal in einem Forum offen darüber spekuliert, warum der Küper so viele Cyberspace Lesungen macht. "Vermutlich, weil er da Feedback von den Leuten zurückbekommt." Das ist teilweise richtig. Wann findet man schon mal in Berichten über einen Con einen Rückblick auf die Lesungen? Für meinen Geschmack zu selten.  Das funktioniert bei unseren Veranstaltungen deutlich besser. Aber es liegt nicht nur daran, dass etwas zurückkommt. Der Hauptgrund ist wohl, dass mir Organisation und Moderation Spaß bringen. Mehr jedenfalls als vor einem leeren Auditorium meine Texte wieder einzupacken.
Anja schreibt über genau diese wohlbekannten Probleme. Vielleicht ein kleiner Trost: Ein Con-Veranstalter hat mir vor Jahren erzählt, dass die Panels seiner Stargäste auch kaum besucht werden. Hobby-Jedis rennen lieber im Kostümchen den Flur auf und ab. Er hätte daraufhin vorgeschlagen, auf die Stargäste zu verzichten. Das führte zu erheblichen Protesten. Es sei dann ja keine Convention mehr. 

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