Samstag, 31. Dezember 2016

Ich habe den heutigen Tag genutzt, um die Texte für das neue Steampunk Theaterstück vorzubereiten...


Mit Frederic Brake bei "Luise heizt ein" in Balve. Was für ein großartiger Tag!

Ja, ein ganz neues Stück, das im nächsten Jahr seine Premiere erleben wird. 
Als Sprecher mit dabei: Frederic Brake, Markus Gersting, Bernhard Giersche,  Rubeus Helgerud, Kirsten und ich.
 Die Bühnen dazu wird Barlok Barbosa bauen und als zusätzliche Produktionsdesignerin konnten wir diesmal Somehow Peccable gewinnen. Klingt doch schon mal sehr vielversprechend, oder?

Gelesen: "Der Spalt" von Peter Clines...




Schon beim Lesen des Klappentextes war mir klar: Das ist ein Buch für für mich.
Wissenschaftler experimentieren (mal wieder) mit einem Teleporter herum. Nicht erst seit „Die Fliege“ wissen wir, dass das jede Menge Spaß bedeutet. Weniger natürlich für die Wissenschaftler als für uns als Zuschauer oder Leser.
Neu ist das Thema freilich nicht, aber Clines hat einige schöne Ideen, eine großartige Hauptfigur und jede Menge Humor. Doch erst mal zu unserem Protagonisten.
Mike Erikson ist eigentlich ein Genie, unterrichtet allerdings statt Geschichte zu machen, nur an einer öffentlichen Schule. Ich weiß auch nicht, was mir daran so bekannt vorkommt, aber es fällt mir ja vielleicht noch ein.
Als ihn ein alter Freund bittet, für gutes Geld in den Sommerferien ein Auge auf ein streng geheimes Projekt zu werfen, kann er nicht widerstehen. Erikson ist zwar weder Physiker noch Ingenieur, dafür jedoch mit einem IQ jenseits jeder Messskala gesegnet und er besitzt ein fotografisches Gedächtnis. Er wittert schnell, dass beim Albuquerque-Projekt so einiges im Argen liegt. Schon bald kommt es zu mysteriösen Vorfällen und ein Teammitglied stirbt auf rätselhafte Weise.
Okay, es lässt nicht leugnen, dass auch der erfahrene SF-Leser schneller ahnt, als die Erbauer selbst, was da vor sich geht. Das mindert den Spaß jedoch keineswegs. Clines schickt eine ganze Rotte von Nerds als Hauptdarsteller ins Rennen. Darunter Warhammer-Spieler, Trekkies, Filmfans und ziemlich attraktive Hackerinnen. Die vergleichen ihre Erlebnisse gern auch mal mit alten Star Trek Episoden oder Game of Thrones Folgen. Noch so eine Sache, die mir an unserem Helden Mike Erikson gefällt. Er brüstet sich damit, nur zwei Folgen von „Game of Thrones“ gesehen zu haben. (Bei mir ist es übrigens nach wie vor keine!)
Zum Finale hin gibt es zwar einige Schwächen, die ich jedoch dür verzeihlich halte und es zeichnet sich ab, dass Clines seinem Mike Erikson vermutlich eine ganze Serie widmen möchte. Soll er. Ich bin dabei.
Volle Empfehlung für Peter Clines „Der Spalt“.

Neuzugänge und Nachschub im Humidor...




Irgendwie ist bei mir mental nach wie vor Weihnachten, also habe ich mir  noch ein paar Schmankerl gegönnt und den Bestand aufgefrischt.

Neu dabei:

Tabacalera Alhambra Robusto
Jose L. Piedra Cremas
Mustique BLUE Robusto

Sehr angetan war ich übrigens von der Quintero Favoritos und der Factory Overrun Nicaragua Slim Panetela. Letztere sind die langen dünnen.

Vielleicht sollte ich doch eine Webcam in dem Kasten installieren?

Freitag, 30. Dezember 2016

Kirsten über das neue Gemeinschaftsprojekt der Brennenden Buchstaben...

Ich zitiere Kirsten drüben bei den Brennenden Buchstaben:


Wir planen ein Gemeinschaftsprojekt.
Träume bauen

Second Life bietet viele Möglichkeiten der 3D-Darstellung. Warum nicht einmal unsere Träume oder Alpträume nachbauen?
Wer sich angesprochen fühlen sollte: Alle, die das o. g. Thema künstlerisch umsetzen können.
Zu einer ersten Vorbesprechung treffen wir uns am 07. Januar 2017 um 19:00 Uhr in der Brennende Buchstaben Sprachschule.  Naomi Greenberg wird einen Imput dazu geben.  http://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/36/226/302

Und noch eine kleine Anmerkung zu guten Vorsätzen...


Samstag, 14. Januar: André Geist liest live aus "Flucht in ein sicheres Leben"...



Kein Titel für eine Fantasy Anthologie, wie wir ihn erwarten würden. Sehr passend allerdings für eine Zusammenstellung von Kurzgeschichten, die ein Statement zur Situation von Flüchtlingen setzen wollen.
Alfons Theodor Seeboth, Torsten Exter, Tom Daut und der Wölfchen Verlag haben Kurzgeschichten zusammengestellt, in denen es um Verlust der Heimat und den Wunsch nach einer gewaltfreien Zukunft geht. Sie machen das Genre Fantasy zum Medium für eine solidarische Botschaft.
André Geist wird seine Story "Die Geschichte meiner Eltern" über Orks auf der Flucht lesen. Die Bühne dafür baut Barlok Barbosa. 
Ich bin übrigens auch als Vorleser dabei. 
Die Lesung beginnt am Samstag, den 14. Januar um 20 Uhr in Barloks Hafen.


Ich kann mir angesichts der derzeitigen Nachrichten keine passendere Eröffnung des Lesungsjahrs 2017 vorstellen. Euch erwartet in den nächsten Monaten aber noch viel mehr. Womit ihr selbstverständlich gerechnet habt.

Wenn sie mich ins rechte Licht rückt...

Es ist ein großartiger Morgen und ich glaube, man sieht es mir auch an. Außerdem lässt sich nicht leugnen, dass Kirsten eine hervorragende Fotografin ist.  Ach und für die Zigarren-Aficionados: Factory Overrun Nicaragua Slim Panetela MADURO. Sehr empfehlenswert!

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Auch Natascha Randt blickt nochmal zurück auf unseren Carrie Fisher Flashmob...

R2-Einheit und Helmchen-Tiny. Bild: Natscha Randt

Drüben auf Aetherisavidi...
Heute morgen gibt es übrigens eine weitere traurige Nachricht. Carrie Fishers Mutter, Debbie Reynolds ist nur einen Tag nach ihrer Tochter gestorben. 

Markus Becker war so fasziniert vom Humidor, dass er dazu gebloggt hat...

Nachzulesen in seinem Kieselblog. Was deine Vorstellung vom Sessel angeht, stimme ich dir absolut zu, Markus. In der Praxis rauche ich aber grundsätzlich draussen. Wir wollen keine Rauchertapete.

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Ein Blick in den Humidor...



Ich bin jetzt seit einigen Jahren Zigarrenfan. Zigarren bereichern beispielsweise die Erfahrung, ein Buch zu lesen um eine weitere Genußkomponente. Das Rauchen einer Zigarre entspannt mich, ich kann dabei abschalten, komme von der Palme, in deren Krone ich mich im Tagesverlauf festgekrallt hatte. Noch dazu habe ich großen Spaß an der Gentleman-Kultur, nennen wie es unsere Interpretation der gepflegten viktorianischen Lebensart. Sich mit einer gewissen Gelassenheit zurückzulehnen und dem Rauch dabei zuzusehen, wie er aufsteigt.  Solange die Zigarre brennt, ist alles in bester Ordnung.
Nein, ich beabsichtige nicht, jetzt wie der Kollege Felix Münter Reviews über Zigarren zu schreiben. Er zelebriert das ganz wunderbar und versteht auch mehr von der Materie als ich. Dennoch macht es mir Spaß, über Zigarren und Zigarrenkultur zu bloggen. Heute also ein Blick in meinen Humidor, den ich im Verlauf eines nachweihnachtlichen online.Einkausbummels gefüllt habe.

Von links nach rechts:

Domaine de Lavalette Classic Robusto
Don Tomas Bundles DR Robusto
Factory Overrun Nicaragua Slim Panetela MADURO
Jose L. Piedra PETIT Cazadores (Die ich nach diesem Blogeintrag zu rauchen gedenke.)
Quintero Favoritos
Romeo y Julieta Mille Fleurs
drei Nicaragua Perlas
Villa Zamorano No. 15 (Jubiläums-Figurado)
zwei Villa Zamorano Robusto
und eine imposante Brickhouse Churchill

Ein appetitlicher Anblick in einer sonst oft viel zu freudlosen Welt.

Mehr Bilder und Berichte vom spontanen SL Flashmob zu Ehren Carrie Fishers...

Bild: BukTom Bloch


Bild: Arielle Delamelibre


Bild: Arielle Delamelibre


....findet man im Blog von BukTom Bloch...

...dem von Atlan Bade...

...Atlans Flickr Account...

...diesem Facebook-Album von Spike Sol...

...und diesem von Arielle Delamerlibre...

Carrie Fisher ist tot: Nerdtrauer mit Nerdmitteln...




Bild: Arielle Delamelibre


Bild: Spike Sol

Carrie Fisher ist im Alter von nur 60 Jahren gestorben. Nur kurz nachdem wir sie nach 30 Jahren endlich wieder in einer Fortsetzung von Star Wars erleben durften. Ich persönlich halte sie für eine Nerdikone aus einer Zeit, in der Nerds noch gar nicht wussten, dass sie Nerds sind. Ihre Prinzessin Leia war   so ganz anders als die hilflosen Blondinen, der Science Fiction aus der Prä-Star Wars Ära. Tough wie sie war, musste man damit rechnen, dass sie selbst einem Wookie in den Arsch tritt. Ich kann es nicht anders formulieren: Zwischen meinem 10. und 12. Lebensjahr bin ich beim Anblick der Dame zerschmolzen. 
Jetzt ist sie nicht mehr da und das ist verdammt traurig. Also kam ich heute etwa um 20 Uhr, nur wenige Augenblicke, nachdem ich von ihrem Tod erfahren habe, auf die Idee zu einem Second Life Flashmob zu Ehren von Carrie Fisher. Viele von uns alten Fans tummeln sich heute in virtuellen Welten, nachdem wir einsehen mussten, dass das mit dem X-Wing Fighter wohl nichts mehr wird.
Immerhin 16 Avatare haben sich  heute um 23 Uhr versammelt. Als R2 Einheit, als Lord Helmchen oder mit gezückten Laserschwertern. Ich muss gestehen, dass das Geräusch von mehr als 10 Lichtsäbeln bei mir eine Gäsenhaut verursacht hat. 
Unsere Ehrengarde für unsere Carrie Fisher, in die eine ganze Generation von Jungs sich Hals über Kopf mindestens so sehr verliebt hatte, wie...nun ja... in das Kenner-Spielzeugsortiment zum Film. Wir wollen jetzt auch gar nicht darüber reden, welche Hormonschübe der Anblick von Leia im goldenen Bikini gut drei Milliarden männlichen Teenagern verschafft haben dürfte. 
Schön dass sich so schnell, so viele von uns versammelt haben. Hat mich wirklich gefreut, Leute. 
Mir dabei waren: Natascha Randt, Miara Lubitsch, Wurfi, AnnaLena, Spike Sol, Phaarielle, BukTom Bloch, Atlan Bade, Wilfried Virtuell, Daruma Boa, Ito Naminosaki, Hoshi Silberglöckchen, Nukule, Benjamin Lyric, Reinhold Apfelbaum und ich.
The Force will always be with you, Carrie!

Dienstag, 27. Dezember 2016

Gelesen "Cibola brennt"...




Mehr oder weniger im Vorbeigehen hatte ich vor einigen Monaten James Coreys „Cibola Brennt“ gekauft. Erst auf den zweiten Blick war mir dann klar geworden, dass ich den vierten Band einer Serie in Händen halte. Glücklicherweise stellte die nicht unbeachtliche Wissenlücke um 75% der Gesamthandlung kein Zugangshindernis zu Coreys Universum dar. Der einfache Quereinstieg in die Geschichte von James Holden und der Crew seines Raumschiffs Rosinante ist nur ein Indikator für die Qualität von Coreys Saga. Noch mehr sagen mir seine Charaktere zu. Allesamt mit Veränderungspotential versehen. Da macht eine Hauptfigur auch mal eineKehrtwende um 180 Grad. Corey hat Spaß an den seelischen Grautönen. Aber mit 650 Seiten bietet er seinen Protagonisten und Antagonisten ja auch genug Platz für Charakterentwicklung und Vorzeichenwechsel.
Man kann „Cibola Brennt“ auch ohne Kenntnis der drei vorherigen Roman lesen. Wie es der Zufall wollte, konnte ich einige Lücken auf unerwartete Weise schließen. Nicht als Leser allerdings, sondern als Fernsehzuschauer. „The Expanse“ basiert auf dem ersten Roman der Reihe. Durch die Serie erfuhr ich etwas mehr über Detective Miller, der Holden nach wie vor begleitet, wenn auch nicht auf ganz konventionelle Weise. Den Spoiler verkneife ich mir hier, keine Sorge.
„Cibola Brennt“ lag jetzt einige Zeit ungelesen hier, die letzten 470 Seiten habe ich jedoch in nur zwei Tagen konsumiert und das mit steigendem Lesetempo. Große Romane brauchen etwas Zeit zum warm laufen, bei „Cibola brennt“ wird die nötige diesmal auch titelgebende „Brenntemperatur“ ab etwa Seite 200 erreicht.
Starkes Buch, sehr zu empfehlen. „Leviathan erwacht“ habe ich übrigens vor wenigen Tagen wieder im Buchladen gesehen, was vermutlich mit „The Expanse“ zu tun haben dürfte.

Montag, 26. Dezember 2016

Dekorative Kleinigkeiten, die Steampunks zusagen könnten...


In dieses Schätzchen hat sie sich spontan in Hattingen verliebt. Mein Job besteht dann darin, es unauffällig herzuschaffen.

Meine Frau zeigt drüben im SofaSamstag-Blog pastikfreie Weihnachtsgeschenke im Steampunklook...

Sonntag, 25. Dezember 2016

Weihnachten 2016 mit Rafael...

Da war er ziemlich müde und verschmust und wusste auch noch nichts von seiner neuen Eisenbahn. Das wichtigste für ihn ist sowieso immer, viele lustige Leute um sich zu haben.

Und dieses Schätzchen habe ich meiner Frau geschenkt...




Wobei ich in diesem Fall zugeben muss, dass ich selbst genau so großen Spaß daran habe. Nein, weder war noch ist es ein richtiges Telefon, spiegelt aber unseren Wunsch wieder, irgendwann etwas aus dem frühen 20. Jahrhundert in vergleichbarer Bauart hier zu installieren.
Dieses hier ist vom Kölner-Hafen-Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum.

Mein brandneuer Humidor...



Ein preiswertes, dennoch ansehnliches Modell, wobei der Feuchtigkeitsmesser mehr Dekoration als funktionstüchtig ist. Mann kann für so etwas natürlich auch 1000 € und aufwärts ausgeben. Dieser hier liegt bei rund 35 €. Befüllen werde ich in mit zwei Robustos von Villa Zamorano, einer Brickhouse Churchill und einigen Casa de Nicaragua Perlas. Werde mir diesbezüglich allerdings nachher noch einen kleinen online-Einkaufsbummel gönnen.

Samstag, 24. Dezember 2016

Frohe Weihnachten und guten Rutsch ins Jahr 2017...

Der Jahresrückblick 2016...

Es war ein kreatives Jahr mit vielen großartigen Momenten. Sie alle aufzulisten, würde den Rahmen eines Blogpostings sprengen. Trotzdem hier mein tratditioneller Rückblick auf das letzte Jahr in Bildern und Videos. 

Im Januar liest Sean O´Connell bei uns aus Joe & Craig 2 - im Bann der Lowlander. Lesung und Kulissen sind das erste Highlight dieses Jahres:




Ich fühle michim Februar  in meine Rolle als Opa ein
Im März entdeckt Rafael den Buchnerdismus für sich.
Im März schreibe ich dieses Posting über die fabelhaft vernetzte online-Literaturszene und die Überflüssigkeit von Autorenvereinigungen...


Und meine Kurzgeschichte "Der Atem Gottes" erscheint in einem bulgarischen Science Fiction Magazin...

Am 1. April löschen wir versehentlich Second Life. Nicht.


Im April und Mai geht das BB E-Book Event 2016 mit vielen fabelhaften Lesungen über die Bühne. Exemplarisch hier nur eines von vielen Postings dazu...

 Hier ein Ausschnitt aus dem Literaturtalk mit Anja Bagus, Georg Sandhoff und Nadine Muriel:





Im Mai bin ich auch auf der RPC in Köln.




Es entsteht ein kleiner Videobericht. Der erste von mehreren in diesem Jahr:




Die Anthologie "Blutroter Stahl" erscheint im Mai. Mein Beitrag fährt eine ganze Reihe sehr positiver Rezensionen ein. - was um so erstaunlicher ist, da ich bekanntermaßen keine große Vorliebe für Fantasy hege.


Die Anthologie Gamer mit meiner Story MetaGamer erscheint im Juni im Begedia Verlag.
So hübsch ist meine Frau nicht nur auf dem Mengeder Gaudium im Juni.

Unsere Ausstellung "Hinder dem Avatar" mit realen Bildern von befreundeten Autoren während ihrer virtuellen Lesungen wird im Juni auf SL13B eröffnet.





Das Steampunk Festival beim "Luise heizt ein" in Balve wird im Juli zum Stelldichein der Steampunkszene.


Clara erklärt uns in Balve , wieso die Szene mit Marylin Monroe ein dreistes Plagiat ist.
Dieser kleine Garten begeistert uns.
Kirsten und Rebecca auf dem Spectaculum.



Mia hat im August 2016 schon seit acht Monaten bei uns zu Hause das Sagen.

Behind the Scenes Video von der virtuellen Comedy Show "Die Rache des Killersnobs".




Ein großartiger Tag: Die Zeitreise im Industriemuesum Hagen.


Die Steampunklesung mit Anja Bagus und Frederic Brake im Industriemuseum Hagen ist für mich einer der Höhepunkte des Jahres.



Meinereiner entspannt beim Outfittest.



Im September baut uns Kirsten diese großartige Leseecke. Wir haben vor, dort ab nächstes Jahr die eine oder andere private Lesung zu veranstalten.


Im September dieses Posting von mir zur Behauptung, niemand würde sich mehr für Lesungen interessieren...


Vorbereitete Texte für das FdL 2016


Am 7. Oktober beginnt auch in diesem Jahr unser FdL. Hier der Nachbericht vom dritten Tag des FdL 2016...




 Am 16. Oktober haben wir die Gelegenheit, das Projekt der Brennenden Buchstaben im Rahmen der Sonntagsfrage im Börsenblatt vorzustellen....


Auf dem Buchmessecon 2016 entsteht dieser Videobericht: 




Und dieser Videobericht ist von der Kitty Moan Convention Ende Oktober in Langenfeld:




Am 19. November erscheint "In der Glaszsphäre" im Magazin Spektrum der Wissenschaft. Ich bin damit der zweite deutschsprachige Autor, dem dieses Privileg zuteil wird.



Für mich persönlich das großartigste virtuelle Event im diesem Jahr: "Fitzroy, Falstaff und andere furiose Menschmaschinen" als Theaterstück mit Frederic Brake und meiner Frau.


Faszinierende Steampunkprothetik von Harter Fall im Bühnenbild von Barlok Barbosa. Bild: BukTom Blog



Frederic Brakes Rückblick auf das Theaterstück...

Freitag, 23. Dezember 2016

Unser Weihnachtsbaum 2016...

Ja, natürlich wieder der Steampunk Baum mit selbst gebasteltem und auf diversen Floh- und Antikmärkten erstandenen Weihnachtsschmuck. Die Lichterkette ist übrigens batteriebetrieben. Andernfalls würde die Lebenserwartung unserer Katze rapide sinken.

In diesem Bild verstecken sich eine schwarze Katze und ein Weihnachtsbaum.

Das Endergebnis.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Eine neue Rezension zu "Blutroter Stahl" bei "Neue Abenteuer"...



Infernal Teddy hat sich die von André Skora herausgegebene Fantasy-Anthologie vorgenommen und ist schwer angetan. Ganz besonders hat ihm anscheinend meine Story "Finde Frieden unter geborstenen Monden" gefallen. Ich zitiere Infernal: 

"Sollte ich tatsächlich innerhalb dieser Anthologie eine Lieblingsgeschichte besitzen, dann dürfte es „Finde Frieden unter den geborstenen Monden“ von Thorsten Küper sein. Eigentlich möchte ich zu dieser Geschichte nicht zu viel erzählen, aus Angst, das Finale zu verraten, lassen wir es also bei Folgendem bewenden: Ein Maler wird als letzter Überlebender seines Dorfes vom mutierten Anführer einer Barbarenhorde gefangengenommen, nachdem der Rest des Dorfes niedergemetzelt wird, weil der Maler in seinen Bildern den Häuptling verspottet hat. Dennoch hofft der Maler darauf, Rache nehmen zu können. Der größte Teil der Story besteht aus dem Dialog zwischen diesen beiden Männern, in dessen Verlauf aber nach und nach die Puzzelstücke aufgedeckt werden, welche das Geheimnis des Malers aufdecken."

Ich kann nicht behaupten, dass es ein schlechter Einfall war, ausnahmsweise mal Fantasy zu produzieren. Meine Schreibe funktioniert also auch zwischen Schwertern und Magieren. Ähnlich viele positive Rezensionen zu einer Kurzgeschichte habe ich zuletzt bei "Der Mechaniker" aus der Anthologie "Bullet" erlebt. 
Schön natürlich auch für die Kollegen, denn Infernal mochte alle Storys. Ich bin sicher, der Verlag weiß, was er da für eine Perle geschaffen hat. 

Es ist schade, dass es nicht mehr Rezensionen zu Anthologien wie "Blutroter Stahl" oder auch "Gamer" oder "Voll Dampf" gibt. Anscheinend ist die Vernetzung zwischen Kleinverlagen und Buch- und Genreblogs noch etwas suboptimal. 

Mit dieser wunderbaren Rezension vor Augen finde ich, es wird Zeit, "Finde Frieden unter geborstenen Monden" endlich komplett in Second Life zu lesen. Eventuell auf einer passenden Fantasy-Sim. 

Zur kompletten Rezi dort lang...

Montag, 19. Dezember 2016

Zwei Rückblicke auf unsere Weihnachtslesung am Samstag...

Bild: Drei Vorleser feiern Weihnachten. Bild: Markus Gersting

Dank unseren großartigen Vorlesern Rubeus Helgerud und Torsten Low bei seinem ersten virtuellen Aufritt ein extrem unterhaltsamer Abend, bei dem ich mich als Moderator über weite Strecken entspannt zurücklehnen konnte. Vielen Dank an Miara Lubitsch für die wunderbaren Weihnachtskulissen!

Berichte gibt es...


Sonntag, 18. Dezember 2016

Zur Entspannung mal ein paar Musikdownloads...

Weihnachten geht natürlich auch nicht an mir vorbei. Bei Kerzenschein stimmungsvolle Musik bei iTunes runtergeladen. Korn und Slipknot. Hach ist das schön...

Freitag, 16. Dezember 2016

Was aus Herne: Die Schranke an der Langestraße...

Ruhige Wohnlage. Wörtlich.


Als Anwohner der Langestraße in Herne Sodingen darf man sich glücklich schätzen. Lebt man doch auf einem nicht nur unerwarteten, sondern vermutlich auch schönsten grünen Flecken mitten im Ruhrpott. Manch einer, der von der Gerther Straße in Herne abbiegt, glaubt vermutlich irgendwo ein Dimensionsportal passiert zu haben und sich plötzlich mitten im Sauerland wiederzufinden. Nein, keine Frage, an der Langestraße zu wohnen, ist ein Privileg.
Gäbe es da nicht ein kleines Problem: Die Langestraße ist nicht nur eine Anliegerstraße, sie ist ab Hausnummer 80 auch nur für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr freigegeben. Mit anderen Worten: Auch uns als Anwohnern ist es nicht erlaubt, die Langestraße als Durchfahrt ins Dorf Holthausen zu nutzen.
Das kümmert bedauerlicherweise allenfalls uns, nicht aber die zahlreichen Durchfahrer, die sich offensichtlich daran erfreuen, sich die Gerther Straße mit ihrem ermüdenden Tempo 30 Limit zu sparen und statt dessen die deutlich engere Langestraße mit bis zu 70 Stundenkilometern befahren.
Ein Temporausch, der die Idylle stört.
Die Formulierung, die Stadt bemühe sich um eine Lösung des Problems, wäre vermutlich zu hoch gegriffen. Dennoch gab es Versuche, den Durchgangsverkehr zu unterbinden. Beispielsweise mit diagonal auf der Kreuzung Langestraße/Beimbergstraße aufgestellten Pfosten, die eine Weiterfahrt nach Gerthe und Holthausen unmöglich machten. Auch durch sie ließen sich die unerwünschten Durchfahrer nicht abhalten. Sie kreuzten konsequent über ein anliegendes Feld ab und richteten dabei erheblichen Schaden an.
Die Pfosten verschwanden innerhalb kürzester Zeit wieder und der Langestraßler dachte nicht mehr an die Sache. Bis wir vor einigen Monaten mit einem völlig neuen Lösungskonzept konfrontiert wurden. Einem fulminanten Ansatz, von dem man behauptete, wir wären damit einverstanden gewesen. Wann auch immer das gewesen sein soll. Keiner von uns weiß etwas von der entsprechenden Sitzung. 

Mit Pförtner sicherlich ne feine Sache. Aber ohne?

Statt einer einfachen und effektiven Lösung bestehend aus einer Schranke hinter der Hausnummer 80, hat man sich für ein brandneues Konzept entschieden. Eben diese Schranke, nur verortet noch vor den Häusern der Anwohner zwischen den Hausnummern 23 und 29.
Anscheinend war man, was die Anzahl der Alternativen anging, dann doch etwas..nun ja, beschränkt.
Wer nun ahnt, die Stadt Herne würde von uns erwarten, ab sofort unsere Autos jenseits der Schrankenanlage zu parken, der irrt. (Obwohl wir das – offen gestanden -. nie wirklich ausgeschlossen hatten.)
Es wurde sogar eine aufwändige Wendemöglichkeit geschaffen, um uneinsichtigen Abbkürzern die Rückfahrt zu erleichtern.
Da steht er nun also, unser prachtvoller Antidurchfahrtsschutzwall. Seit geschätzt etwa 5 Wochen? Offen, ungeschlossen, um nicht zu sagen: völlig sinnfrei.
Es muss vor drei Wochen gewesen sein, als zum ersten Mal jemand von der Stadt auftauchte und sich irritiert beim Nachbarn erkundigte, wieso die Schranke offen sei. Der Mann vom Fach war dann wohl auch durchaus erstaunt, als besagter Nachbar ihm offenbarte, dass wir bisher keine Schlüssel erhalten haben. Und nur eine Woche später kamen die ersehnten Schlüssel. Für einige auserwählte Anwohner. Mit dem Hinweis, sie bitte noch nicht zu benutzen. Man habe zu wenig mitgebracht.
Jetzt, es mag noch eine oder zwei Wochen vergangen sein, liegt ein einzelner Schlüssel vor unserer Haustür. Was einerseits sehr erfreulich ist, andererseits den Umstand ignoriert, dass allein unsere Familie zwei der Schlüssel benötigt und wir weitere zwei Schlüssel für die Parteien unten im Haus brauchen. Die einfache Idee, mal anzuklingeln und nachzufragen, scheint so naheliegend dann wohl doch nicht zu sein. 

Und so handlich...


Doch selbst wenn jede Partei endlich ihren – sehr handlichen, ganz leichten, ungefähr 30 Zentimeter langen – Schlüssel erhalten hat, stellen sich doch Fragen zur Praktikabilität der Schrankenanlage an der Langestraße.
Wir müssen also jetzt tatsächlich bei jeder Durchfahrt zweimal aussteigen und wieder einsteigen?
Sobald wir Besuch erwarten, muss der sich telefonisch melden, damit wir zur Schranke eilen?
Wie kommen gehbehinderte Nachbarn, die für den Arztbesuch ein Taxi rufen müssen, jetzt nach Hause? (Ich tippe auf einem am Rollator befestigten Schlüssel, richtig?)
Wie erreichen mich Postbote und Paketzusteller – oder anders gefragt: Muss ich meine Pakete jetzt ab sofort immer selbst abholen?
Ist es wirklich nötig, das ich jeden Ruf nach dem Pizzataxi jetzt mit einem Spaziergang verbinde?
Wer presst das Handtuch auf die blutende Wunde, während ich die Schranke für den Notarzt oder die Feuerwehr öffne?
Weiß die Müllabfuhr von der Beschränkung. Bei der Informationskette fehlen ja offensichtlich dann und wann mal ein paar Glieder.
Eines muss man den Verantwortlichen lassen: Sie haben Humor.
Satiren musste man früher schreiben, heute passieren sie von allein. 
Und doch will ich zugeben, dass ich mich auf die funktionierende Schranke freue. Ich beabsichtige nämlich, mich mit einem Klapptstuhl dort zu positionieren  und breit grinsendjedem Nicht-Anlieger beim Wenden zuzuwinken. 
Selbstverständlich war um 13 Uhr niemand mehr an der entsprechenden Dienststelle erreichbar, den ich hätte darauf hinweisen können, dass uns hier Schlüssel fehlen.
Aber ich bin sicher, es wird alles noch ein gutes Ende nehmen. Falls nicht, werden wir unsererseits die Stadt Herne in die Schranken weisen.
Vielen lieben Dank.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Im Februar kommt das nächste Steampunk Theaterstück...

Und wir konnten schon jetzt großartige Sprecher gewinnen. Auch diesmal übernimmt Frederic Brake eine der Hauptrollen. Gemeinsam mit Bernhard Giersche und Rubeus Helgerud, beide ebenfalls erfahrene Vorleser. Kirsten und icb spielen natürlich auch mit. Barlok Barbosa wird auch diesmal die Bühnen bauen, allerdings werden wir uns in Sachen Produktionsdesign noch ein paar Leute ins Boot holen. 
Dazu und zum Stück bald mehr!

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Samstag, 17. Dezember: Die traditionelle literarische Weihnachtsfeier im Kreativdorf mit Torsten Low und Rubeus Helgerud...




Natürlich gibt es auch dieses Jahr eine Weihnachtsfeier. Dafür konnten wir einerseits SecondLife-Lesungs-Urgestein Rubeus Helgerud gewinnen, andererseits einen absoluten Virtual Reality-Neuling, nämlich Verleger Torsten Low. Der wird für uns zwei Geschichten aus seinem literarischen Programm lesen. Ich konnte mich selbst bereitsauf der Kitty Moan Convention in Langenfeld davon überzeugen, dass Torsten als Vorleser zum Naturereignis mutiert.
Miara Lubitsch hat die passenden Weihnachtskulisse gezaubert, die für sich allein genommen schon Grund genug wäre, dabei zu sein. Es wird außerdem noch ein oder zwei weitere Programmpunkte geben, bevor wir den Abend mit einer zünftigen Schneeballschlacht beenden.
 Los geht´s am Samstag, den 17. Dezember ab 20 Uhr.

SLURL: http://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/246/146/22

Dienstag, 13. Dezember 2016

Damals als ich gesimpsonized wurde...

Ab und zu muss ich dieses Bild mal posten. Es dürfte acht oder neun Jahre alt sein und stammt von einer meiner Schülerinnen. Begabte Mangazeichnerin übrigens.