Freitag, 31. Juli 2015

Rückblicke auf den ersten Tag des SOS Kinderdorfevents und Sandra Baumgaertners Lesung...


Bild: Clairediluna Chevalier

Mit gut 30 Besuchern eine sehr erfolgreiche Veranstaltung, was mich besonders für Buk und Bastian freut, die sich mit ihrer Spendenveranstaltung schwer ins Zeug gelegt haben.

Wie der weitere Ablauf bezüglich der Spenden aussieht, erklärt Buk übrigens unter diesem Link auf seinem Blog.

Berichte und Bilder gibt es bei...

...Markus Gersting...

...beim BukTom selbst...

...Bilder bei Claire.... 

...und in Uli Jansmas Flickr Foto Stream...

Endlich mal mit Leidenschaft...

Zitat: 

Thorsten,

 bitte lesen Sie dies sorgfältig.
 Ich verstehe, dass einige Leute mehr Zeit benötigen. Aber Wochen?? 
Das ist sogar für mich zu viel. 
 Ich habe Ihnen bereits so viele Chancen gegeben. 
 Alle anderen hätten bei Ihnen bereits aufgegeben. 
 Beenden Sie die Anmeldung und testen Sie meine Software. 
 Verlange ich wirklich zu viel von Ihnen? 

Klicken Sie hier 

Dies ist das letzte Mal, dass Sie von mir hören. 

Günther 

Nein Günther, bitte warte auf mich !!! Günther, ich will Kinder mit Dir! Geh Nicht !!!!!!!!!!!!!!

Donnerstag, 30. Juli 2015

Mittwoch, 29. Juli 2015

Gelesen und damit eine Bildungslücke geschlossen: "Diamond Age"...



Wie kann man einen Science Fiction Roman über ein Buch schreiben, dessen Titel wie folgt lautet: "Die illustrierte Fibel für die junge Dame"? Genau diese Frage habe ich mir gestellt, als ich Stephensons Roman „Diamond Age“ zum ersten Mal in Händen hielt. 
Der Titel der Fibel lässt ahnen, dass sie in irgendeiner Weise mit der viktorianischen Ära zu tun hat. Ihre wahre Natur, die eines nanotechnischen Computers, schlägt die Brücke in eine hoch technologische Zukunft, die sich noch nicht zwischen Dystopie und Utopie entscheiden konnte. 
 „Diamond Age“ hantiert geschickt mit Cyberpunk und Steampunk Elementen, reduziert sich aber weder auf das eine noch das andere. Viel mehr ist es ein Genre-Hybrid mit Schwerpunkt auf Social Fiction. Konzentriert auf fast sechshundert vor Ideen strotzenden, literarisch ausgearbeiteten Seiten voller faszinierender Charaktere.
 Die Geschichte der kleinen Nell, die nur durch Zufall in den Besitz der Fibel gelangt, hat mich in kürzester Zeit in ihren Bann geschlagen. Das Büchlein ist nämlich viel mehr als nur ein Ratgeber für Förmlichkeiten. Es  lehrt junge Damen zwar, wie sie sich zu benehmen haben,  dient jedoch vorrangig einem ganz anderen Zweck: Seine Leserin zu einer Revolutionärin auszubilden. Fabelhafte Idee, von Stephenson, das muss man einfach neidlos zugeben, brillant umgesetzt.
Kein Wunder, dass wir diesem Vordenker zumindest indirekt auch virtuelle Welten zu verdanken haben. Sein Roman „Snowcrash“ inspirierte Philipp Rosedale zur Entwicklung von SecondLife. In „Diamond Age“ spielt virtuelle Realität übrigens auch eine Rolle. Und sie ist auch bei Stephenson auf steuernde lebende Menschen hinter Avataren angewiesen. Bei seinen Rakteuren, den Schauspielern virtueller Inszenzierungen, musste ich immer wieder schmunzelnd an unsere SecondLife Vorleser denken. 
Ein Statement einer seiner Hauptfiguren, das nachdenklich machen sollte, sinngemäß: 
In einer Welt, in der wir alles über jeden wissen, bleibt uns nur die Höflichkeit! Eine wunderbare Idee, die wir in dieser Form realisiert in der Steampunk Kultur finden. (Ja, ich weiß Alex Jahnke, dass Du das auch schon etwa in dieser Form in "Steampunk kurz&geek" geschrieben hast.)
„Diamond Age“. Geniale Science Fiction Literatur, die nasenrümpfenden, sich selbst gern als solche bezeichnenden „Hochliteraten“ das Fürchten lehren kann. Denn Stephensons Ideen gehen über die obligatorische selbstgefällige Sinnkrise hinaus.
Unbedingt lesen!

Gestern eine neue Kurzgeschichte fertig gestellt...

Es ist schon faszinierend, etwas herzustellen, ohne jedes Rohmaterial außer der eigenen Fantasie. Die Hauptfigur ist mir mal wieder sowas von sympathisch. Und er teilt selbstverständlich meine Einstellung zum Leben und gewissen Unarten wie beispielsweise regelmäßige Arbeit. 
Darauf einen entspannten Morgenkaffee.

Dienstag, 28. Juli 2015

Raumschiffe von Science Fiction Buchcovern als Modell...

Grant Louden baute das Raumschiff auf "The Star Dwellers" von James Blish nach. Bilder und ein ausführlicher Artikel dazu bei Sci-Fi-O-Rama...

Im November wird es eine Cyborg-Messe in Düsseldorf geben...

Schreit geradezu nach Science Fiction Lesungen. Wie wäre es denn mal damit, Autoren einzuladen, die sich mit sowas auskennen? Mehr Infos auf der Facebookseite des Events...
Apropos Transhumanismus: Würde sich da nicht ein Parallelevent in der virtuellen Welt anbieten? Auch da würden mir ein paar Leute einfallen...

Montag, 27. Juli 2015

Lebe jeden Tag wie deinen Letzten!

Und ich geh doch am letzten Tag meines Lebens nicht zur Arbeit!!

Und ich dachte schon, der Doktor hört mit Bloggen auf, aber es ist Nerdcore...


Der Doktor zitiert ein Blogposting bei Nerdcore. Das tut er öfter, denn ganz offensichtlich mag er Nerdcore. Dass er dann auch noch eben den Nerdcore, Alex Jahnke alias Cynx vom Clockworker und mich in eine Reihe stellt, ist ja durchaus schmeichelhaft, aber irgendwie liegen da Welten zwischen. Zumindest was die Clicks angeht.
Ich fühle mich jetzt wie einer dieser Musiker. Nein, keiner von den Berühmten. Man kennt das doch. Irgendein Rockstar erwähnt Musiker, die ihn beeinflusst haben und nennt den Namen eines Typen, von dem keine Sau jemals etwas gehört hat. Genau so, wie einer von diesen völlig unbekannten Typen fühle ich mich jetzt.
Doch zum eigentlichen Thema.
Nerdcore will sich also eine Blogpause gönnen. Dann soll er mal. Ich persönlich lese sein Blog sowieso kaum. Wenn ein Thema bei ihm erwähnt wurde, dann ist es für mich sozusagen verbrannt. Es lohnt sich nicht mehr, ein Wort darüber zu verlieren. Meistens. Denn wenn sich jemand darüber informiert, dann wird er eben beim Nerdcore landen.
Weswegen der jetzt also bei all dem Erfolg nicht mehr bloggen will? Ach so.
Es ist die ganze Kommerzialisierung. Die stinkt ihm irgendwie. Vor allem gewisse, heftige Clickbaits. Stimmt schon, ja ja, das sind gut funktionierende kommerzielle Köder. Man könnte auch sagen effektive Honigfallen für Idioten.
Und als solche funktionieren sie ja ganz hervorragend. Wer den Plunder verlinkt...na ja, ich würde jetzt nicht sagen, der ist blöd (aber ich denke es), aber der...na sagen wir mal, der hat noch nicht herausgefunden, wo man solche Geschichten  findet, bevor sie zum Clickbait werden. Ein halbes Jahr vorher, um genau zu sein. (Blöd eben.)
Mich wundert nur, wenn ein Blogger, der nach eigener Aussage von seinem Blog leben kann, plötzlich anfängt, Monetarisierung zu monieren. Zumindest bei anderen.
Die dicken Schnitte – also auch Nerdcore – tun das doch schon seit Jahren. So what? Jammern auf hohem Niveau? Das ist ein bisschen so, wie wenn Noel Gallagher sich über Helene Fischers Millionen echauffiert. Kohle machen sie doch beide, und?
Die einzig wahren Blogger, die genau das tun, was die großen Blogphilosophen fordern – also die, denen man dafür was bezahlt - , das sind wir kleinen Blogger. Also die, die meistens kein Schwein kennt. Wir machen unser Ding. Ganz ohne Werbung, ganz ohne monströse Leserzahlen, nicht für Geld, nicht für Ruhm, sondern einfach nur...tja, trotzdem.
Natürlich frage ich Miniblogger – nicht, was den Enthusiasmus angeht, sondern die Leserzahlen – mich auch oft, was man anders machen könnte.
Und die Antworten liegen auf der Hand. Mal ein anderes Design beispielsweise. So was ist ja wahnsinnig wichtig. Merkt man auch, wenn man feststellt, dass die bekannteren Blogger immer irgendeinen Background in Sachen Grafiker oder Webdesign haben.
Andererseits geht`s mir ja eher um den Text. Wozu also an der Optik schrauben? Bin ich Werbefachmann, kann ich Grafik? Nein. Schreiben will ich trotzdem.
Viele bunte Bilder oder Videos wären natürlich auch ne feine Sache. Das verbietet sich allerdings in Schussweite der florierenden deutschen Abmahnindustrie. Todesstreifen haben wir immer noch. Jetzt verlaufen sie quer durchs Internet. Mal eben ein paar tausend Euro aus der Kaffeekasse zahlen, obwohl man selbst überhaupt keinen Gewinn erzielt? Nein, muss ich nicht haben. Also gibt es maximal Links.
Oder eben eigene Bilder. Klappt eigentlich ziemlich gut, seit ich das so durchziehe. Ich hatte sowieso keinen Nerv mehr darauf, Werbung für anderer Leute Projekte zu machen und dafür dann nachher noch eins über gebraten zu bekommen.
Nach rund zehn Jahren habe ich auch endlich ein zentales Thema gefunden, auf dem mein persönlicher Fokus liegt und zu dem ich eine große Menge Content liefern kann, den man auch nur bei mir in dieser Form lesen kann. Eigene Inhalte sind entscheidend für den Erfolg eines Blogs. Scheint ja auch bei vielen so zu sein. Andere pasten seltsamerweise auch nur den selben Scheiß wie die Amis und trotzdem rennen ihnen die Leute die Bude ein.
Für mein Thema begeistern sich bedauerlicherweise nicht unbedingt Massen von Lesern: Literatur in virtuellen Welten. Aber es ist genau mein Ding und deswegen blogge ich für umme weiter. Aus Begeisterung. Ohne Heulen. Was ich scheiße finde, lese ich nicht und erwähne es auch nicht.
Also Jungs: Wenn ihr Kohle einfahrt und eventuell sogar genug, um davon zu leben, dann verschont uns bitte mit hochtrabendem Genörgel über Kommerzialisierung. Die anderen wollen auch Geld verdienen und es gibt genug Bekloppte, die es ihnen gern in den Rachen schmeißen.
Jammern dürft Ihr, wenn keiner bei Euch Werbung schalten möchte, wenn man Euch nicht mal eben neue MacBooks zuschickt, oder Warengutscheine, oder ihr mal eben so zu zweiwöchigen Reisen eingeladen werdet und trotzdem weiter bloggt.
Tag für Tag für Tag für Tag für Tag für Tag für Tag für Tag für Tag für Tag für Tag für Tag für Tag....

Donnerstag, 30.Juli: Sandra Baumgärtner liest live im SL Planetarium...




Die Sommerferien sollten eigentlich lesungsfreie Zeit werden. 
Doch BukTom Bloch und Bastian Barbosa waren damit nicht einverstanden. Sie haben sich nämlich entschlossen, eine Benefiz Veranstaltung für ein SOS Kinderdorf in Griechenland auf die Beine zu stellen. Halte ich natürlich für eine sinnvolle Sache. 
Und weil Sandra Braumgärtner das genau so sieht, war sie spontan bereit, eine Lesung beizusteuern. „Was zu Beißen“ heißt ihre Lesung und das macht Sinn. Es wird nämlich um Vampire gehen, aber eben auch um Kids, die was zu Beißen brauchen. 
Sandra wird am Donnerstag, den 30. Juli ab 20 Uhr im SL Planetarium lesen.  

Frankenstein und die Entropie...

Ich bin ja bereit die Existenz der Entropie zu akzeptieren, aber neuerdings wohnt die blöde Kuh bei uns. Und arbeiten tut sie auch nur noch zuhause.
Vor drei Wochen ist unsere Waschmaschine von uns gegangen, kurz darauf dann der Monitor meines PCs. Und ich denke noch so: Willst Du wirklich einen neuen kaufen? Der alte PC macht`s bestimmt auch nicht mehr lange. Frankenstein, wie ich ihn nenne, hat außer dem Gehäuse nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Computer gemeinsam. Festplatten, Grafikkarten, Arbeitsspeicher, Netzteile und Lüfter, das alles wurde schon ausgetauscht, um Frankie Boy zurück ins Leben zu holen. Wie lange wird es also noch machen?
Die Frage hat er mir gestern beantwortet. Nach viertägigem Englandtrip-bedingtem Webentzug stürzt man sich natürlich erstmal ans Keyboard. Doch der Monitor bleibt schwarz und auch sonst gibt die Kiste keinen Pieps mehr von sich.
Wie schön, das Motherboard hat diese Seinsebene verlassen. Zugegeben: In einem Pharaonengrab würde man weniger Staub finden, als in diesem Gehäuse. Aber das sieht bei anderen Leuten doch auch nicht besser aus. Soll ich jetzt auch noch IM Computer staubsaugen?
Frankenstein wäre natürlich nicht Frankenstein, würde er nicht dennoch ins Leben zurückkehren. Eben gerade, auf einem neuen gebrauchten Motherboard. Schade nur, dass Windows gemeinsam mit dem Mutterbrett das Zeitliche gesegnet hat. Wahrscheinlich aus Solidarität. Und natürlich brauchen wir auch ein neues Antivirenprogramm. Und weil wir ja gerade so viel Geld ausgegeben haben, dürfen wir zur Belohnung jetzt auch ganz viel Software installieren. Machen wir ja gern.

In London auf dem Unisex-Klo gewesen...

Enttäuschend. Zwei Stunden gewartet, nix passiert...

Zurück aus London...

Ja, wir mussten mal raus und haben die lange geplante Fahrt nach London in die Tat umgesetzt. Vier Tage zwar nur, aber die haben wir so gut wie möglich genutzt.  Und ja, ich war jetzt auch im Forbidden Planet, habe dort eine Vielzahl von Dingen gesehen, die mein Herz begehrte, aber nix davon gekauft. 
Ja klar. Selbstverständlich hat London noch viel mehr zu bieten als erlesenen Nerdbedarf. 
Das führt dann leider schnell dazu, dass eine solche Tour sich in eine sportähnliche Veranstaltung verwandelt. Ich brauche einen Segway. Obwohl ich eher der Typ für einen Bentley mit Chauffeur mitten in der Fußgängerzone wäre, das wissen wir ja alle.
Abenteuerlich gestaltete sich vor allem die Nutzung von Bahnen und Bussen. Wir haben dabei gleich mehrere lustige Überraschungen erlebt. Highlight eindeutig ein Ticket-Automat in East Croydon, der zwar 11 Pfund kassierte, dafür aber keine Fahrkarte ausspuckte. Ja, ich habe die Kohle wiederbekommen, sogar ziemlich zügig. Nur fiel uns leider erst zu spät auf, dass Kirsten, die den Automat vor mir benutzt hatte, schon gar nicht mehr das zweite Ticket erhalten hatte. Wenn man die Fahrkarten hier in Deutschland gewohnt ist, denkt man sich nichts dabei, wenn nur eine einzige aus dem Automaten kommt. 
Der Stressfaktor bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel scheint übrigens nicht nur für Touris aondern auch für die Fahrer sehr hoch zu sein. Gestern wurden wir Zeuge einer Beinaheschlägerei zwischen einem Busfahrer und einem Taxifahrer. Sehr amüsant bei dem Disput: Die hochfrequente Nutzung des Wortes "Arschloch". 
Gegenüber Besuchern der Stadt gibt sich der Londoner dennoch stets freundlich. Zumindest solange man nicht selbst als Autofahrer auftritt! Dann läuft man sofort unter "Todfeind". 
Ach ja: Wer ausgelacht werden möchte, wartet in London, bis die Fußgängerampel grün wird. Dann lauert nämlich die wahre Gefahr. Londoner Automobilisten kennen keine Tolerenz für Zweibeiner, die an die Legende von der Grünphase glauben.
Übrigens: München, Düsseldorf und Berlin: Gegen London seid Ihr nichts weiter als ein Dorf am Sonntagmorgen. Wir werden die Provinz nie mehr ertragen können. 
Wohin in London? Unser Tipp: Rein in die Seitenstrassen. Und bloß keine Zeit mit Führungen vertrödeln!
Begeistert waren wir auch von unserer Unterkunft. Für einen sehr moderaten Preis bot man uns erstaunlichen Luxus, wie man ihn sonst nur aus Hotels der gehobenen Kategorie kennt. Funktioniert natürlich nur, wenn man bereit ist, jeden Tag 20 Kilometer  mit dem Zug in die Stadt zu fahren. Im Zentrum zahlt man selbst für Hostels astronomische Summen und wird dafür mit authentischem Atombunkerflair verwöhnt.
Ne war schön. Aber anstrengend. Abgezählte Kurzwochenende, wie sie in meinem Beruf irreführenderweise als "Große Ferien" bezeichnet werden (Der Gipfel des Zynismus!) sind für sowas einfach zu kurz.



Calais liegt hinter uns.

Kueperpunk in Urlaubsstimmung.

Zauselina ebenfalls.

Möwe  im Tiefflug.

Lovecraft auf Spanisch. Von der Liebsten im Sodinger Bücherschrank aufgespürt und mit auf die Reise nach England genommen.

Erstaunlich, dass wir rein durften.

Dover.


Chinatown leicht cyberpunkig.

Seit 63 Jahren gespielt: Die Mausefalle.

Zwei Gentlemen in Covent Garden. Es ist merkwürdig. Auf den Bildern meiner Frau sehe ich immer aus, als hätte ich einen Bauch!

Kommunikation von Zeuge an Opfer.

Was mit Bäumen im Hydepark passiert, wenn sie mit englischem Kaffee gegossen werden.

Ja,ich wollte es schon immer mal real sehen. Chairhendge.Etwas holziger als erwartet. Man vermutet,  es könnte sich um einen Kalender gehandelt haben. Oder es st eine Kultstätte für Pädagogen, die einen Sprechstein im Kreis herumlaufen lassen.


Schöne Pubs.


Schöne Menschen. Aber skeptisch.
Zahlen sie niemals 15 Pfund für einen Regenschirm. Nehmen sie den Original London Regenschirm für 8 Pfund. Nur echt, wenn sofort nach dem ersten Aufspannen mindestens 2 Speichen kaputt sind. Falls er unbeschädigt ist, handelt es sich nicht um ein Original. Verlangen Sie ihr Geld zurück!
Chinatown.

Dienstag, 21. Juli 2015

Donnerstag, 30. Juli: Sandra Baumgärtner liest live in SecondLife - Was zum Beißen...




Die Sommerferien sollten eigentlich lesungsfreie Zeit werden. 
Doch BukTom Bloch und Bastian Barbosa waren damit nicht einverstanden. Sie haben sich nämlich entschlossen, eine Benefiz Veranstaltung für ein SOS Kinderdorf in Griechenland auf die Beine zu stellen. Halte ich natürlich für eine sinnvolle Sache. 
Und weil Sandra Braumgärtner das genau so sieht, war sie spontan bereit, eine Lesung beizusteuern. „Was zu Beißen“ heißt ihre Lesung und das macht Sinn. Es wird nämlich um Vampire gehen, aber eben auch um Kids, die was zu Beißen brauchen. 
Sandra wird am Donnerstag, den 30. Juli ab 20 Uhr im SL Planetarium lesen.  

Wir hätten da noch ein oder zwei Plätze im Kreativdorf frei...



Ja, das Kreativdorf ist immer noch auf der Suche nach Bewohnern. Wenn Ihr Euch gern in unmittelbarer Nachbarschaft von Jan-Tobias Kitzel, Sabine Schäfers, dem Beyond Affinity Verlag und Wilfried Virtuells Schreibgruppe niederlassen möchtet und das zur einen Seite mit Blick auf das Meer zu anderen Seite mit Blick in Kjs Yips Kunstgalerie, dann wäre das eine gute Gelegenheit. Wir würden uns freuen! Wir das ist SecondLifes deutschsprachige Autoren- und Künstlerkommune Kreativdorf. 
Keine Sorge, der Zaun ist nur als Markierung gedacht.

Im NaNoWriMo-Schreibcamp in SecondLife...




Ich habe mich heute mal Mela Eckenfels angeschlossen, um gemeinsam mit einigen anderen Autoren im NaNoWriMo-Camp zu schreiben. Ich habe dort an einer Kurzgeschichte weiter gearbeitet. Allerdings außer Konkurrenz.
NaNoWriMo ist einfach nicht meins. Ich würde es eher als "Schreiben mit Gewalt" bezeichnen. Das sollte Euch, liebe Kollegen, aber nicht davon abhalten. Jeder so wie er mag. Die Idee des Camps ist es übrigens, tatsächlich ganz in Ruhe an den eigenen Texten zu feilen, aber dabei ab und zu bei einem Tässchen Kaffee plaudern zu können. 

Montag, 20. Juli 2015

Kühlschrankphilosophien...

Die Kühlschrankphilosophie meiner Frau ist die: Wenn nichts im Kühlschrank ist, dann isst man auch nichts. 
Meine Kühlschrankphilosophie ist anders: Wenn nichts im Kühlschrank ist, laufe ich an dem Abend mindestens 3 Kilometer, weil ich ungefähr 54 mal pro Stunde in den Kühlschrank schaue, ob immer noch nichts nachgewachsen ist und dann fahre ich um 23.40 Uhr zur Nachttanke, um Süßigkeiten zu kaufen. Für 28 €.

Sonntag, 19. Juli 2015

Blogger(in) Elfnor hat sich vorgenommen, 100 Kurzgeschichten aus 100 verschiedenen Ländern zu lesen...

Schöne Idee der Neuseeländerin. Geht natürlich nur, wenn die Geschichte auch in englischer Sprache vorliegt. Deutschland wurde dabei durch meine Kurzgeschichte "Haptic" in der Übersetzung von Michael Iwoleit bei Internova vertreten. Die Dame hat nen guten Geschmack. 

Samstag, 18. Juli 2015

Internetecherche mit Schülern...

"Nä, da gibts keine Informationen über die Mondlandung!"
"Gut erkannt, ja. Und jetzt schau Dir mal die anderen 384999 Suchergebnisse an."
"Ach die da?"
"Ja, die da, Du darfst ruhig an dem kleinen Rädchen auf der Maus drehen."

Markus Gerstings Rückblick auf das SL Schreibtreffen am Donnerstag...

Auch dieses Mal hat sich ein neuer Teilnehmer eingefunden. Frankfurter Writer war mit dabei. Ein Rückblick auf den Abend in Markus/Hydorgols Blog...

Freitag, 17. Juli 2015

Schreiben im Netz und wie es sich verändert...

Ich denke gerade darüber nach, wie sich  das „Schreiben und Veröffentlichen“ von Texten, seien es nun persönliche Kommentare, Meinungsäußerungen, Kritiken, Artikel oder Geschichten innerhalb der letzten 20 Jahre für mich verändert hat.
Das erste für mich als Schreiber aktiv nutzbare Medium, mit dem ich jemanden erreichen konnte, waren Fanzines. In meinem Fall die des Thunderbolt Clubs, dem ich 1994 beitrat. Der hatte zu diesem Zeitpunkt übrigens schon 15 Jahre auf dem Buckel.
In der Präinternet-Ära –  Präinternet-Ära freilich nur für mich, denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt keinen Zugang zum Internet, erst recht nicht zuhause – schrieb man also seine Texte – ich damals auf einem Amiga -  druckte sie mit einem Matrixdrucker aus – der nur unwesentlich lauter als ein startender Airbus war – und freute sich dann auf eine Fanzine-Lieferung in einer stattlichen Auflage von 20 Heften. Gefühlt waren es natürlich 30000. Auf die Reaktion darauf  musste man natürlich wiederum drei Monate warten. Mindestens. Kann ich mir heute zwar nicht mehr vorstellen, hat aber Spaß gemacht.
(Wobei das Warten auf Rezis zu veröffentlichten Kurzgeschichten heute auch immer mal noch länger dauern kann. Das hat sich noch nicht verändert. Aber Bücher müssen ja auch erstmal gelesen werden.)
Erst 1999 hatte ich zuhause meinen ersten eigenen Internetzugang, damals noch über die Ruhr-Uni-Bochum. Damit begann für mich auch eine neue Lebensphase. Anders will ich das nicht formulieren. Durch das Web haben sich meine Lebensumstände verändert. (Sofort spürbar wird das beispielsweise beim Ausfall meines Internetzugangs. Da spielen sich dramatische Szenen ab. )
Im selben Jahr, also 1999  habe ich meine erste Internetseite online gestellt. Mit eigenen Kurzgeschichten und mit Buchkritiken und kleinen Experimenten. Im Jahr 2000 wurde daraus meine Website Sublevel12, die ich fortan mit großem Enthusiasmus weitergeführt habe. Allerdings waren statische Homepages nicht mal ansatzweise so interaktiv, wie man sich das wünschen würde. Gästebuch oder Email, darauf reduzierte sich das mögliche Feedback.
Das Blog Kueperpunk war ab 2004 als zusätzliche Funktion oder Unterpunkt der Website gedacht, hat aber innerhalb weniger Monate erheblich an Eigendynamik entwickelt. Angefixt war ich eigentlich sofort. Für zwei oder drei Jahre habe ich Nachrichten und Postings, die für mich besonders wichtig waren, auch immer noch unabhängig vom Blog in die Website eingepflegt. Obwohl das sehr umständlich war und der damit verbundene Leidensdruck schnell dazu führte, dass auch die Ära der klassischen HTML-Seite endete. 
Das Blog hat die Website verdrängt und ist zur Hauptbühne geworden.
Wichtige Multiplikatoren beim Bloggen sind für mich Twitter, Google+ und Facebook. Doch auch jetzt geht die Verschiebung weiter. Facebook ist längst  kein Multiplikator mehr, sondern die Hauptkommunikationspipeline.
Das liegt daran, dass fast alle, mit denen ich bei Veröffentlichungen, Lesungen und anderen Projekten zusammen arbeite, ihrerseits Facebook nutzen. Die Kommunikation ist hier so unmittelbar, wie sie es beim Bloggen hätte sein sollen. Damals gab es immer noch lästige Zwischenschritte wie etwa Kommentare schreiben – das war anscheinend schon vor 10 Jahren für die meisten zu anstrengend -, oder das Formulieren von Emails, oder eben gleich der Kontakt über soziale Netzwerke.
Wird interessant, zu beobachten, wie sich das in den nächsten Jahren weiter verlagert. Aufs Blog zu verzichten (wie es einige erfolgreiche Bloggerkollegen mittlerweile tun), kann ich mir dennoch nicht vorstellen. Mir würde die Übersichtlichkeit fehlen, die gestalterische Freiheit (wenn man will, dass es wie 2004 aussieht und zieht das durch, ist das auch gestalterische Freiheit) und noch dazu tendiert Facebook ja dazu, gern auch mal einen Account zu  löschen, falls den Damen und Herren dort in den Sinn kommt, dass der registrierte Name ein Erfundener sein könnte. Außerdem ist und bleibt ein Weblog für mich das, als das es ursprünglich erfunden wurde: Ein digitales Tagebuch. Eines, das mittlerweile grob geschätzt über 9000 Postings enthält.
Ich denke, die Mischung macht`s. Immerhin habe ich beim Bloggen beziehungsweise beim Schreiben in sozialen Netzwerken mein persönliches Kernthema gefunden. Literatur und ihre Schnittstellen mit der virtuellen Welt. Sozusagen mein persönliches Fachgebiet. Dazu noch ein wenig hiervon (Steampunk) und davon (Cyberpunk) und davon auch (Nerdkram), aber wie gesagt: Die Mischung macht`s.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Ein Nachbau der Ghostbursters Karre...

...würde mir auch zusagen. Paul Harborne hat sich diesen Traum für nur 156 000 Dollar erfüllt und seinen eigenen Ecto 1 gebaut.  Anschauen beim Laughing Squid...

Mittwoch, 15. Juli 2015

Heute eine neue Steampunk-Kurzgeschichte fertiggestellt...

Das ist immer ein sehr erfreulicher Moment. Und es stimmt, das Subgenre hat`s mir ziemlich angetan. Mal schauen, was als nächstes kommt...

Donnerstag ab 20 Uhr: Treffen der SL Schreibgruppe...

Am morgigen Donnerstag, den 16. Juli steht das nächste Treffen der SL Schreibgruppe an. Ich zitiere Wilfried drüben im Geschichtenkorb:
Nächste Woche am Donnerstag den 16.7. ist es wieder so weit. Dann findet das Juli treffen der SL-Schreibgruppe statt. Wie bisher findet das Treffen im virtuellem Biergarten des Kafe Krümelkram ab 20 Uhr statt.

Es kann also wieder gemütlich über Literatur, kreatives Schreiben im Allgemeinen und Speziellen, sowie über Kunst und Kultur in virtuelle Welten geplaudert werden. Themen wie Ebooks und Selfpublisching gehören natürlich weiterhin zum Repertoire des Abends. In diesem Sinne freue ich mich wieder auf jeden Teilnehmer :-)

Dienstag, 14. Juli 2015

Michael Schmidts Zwielicht Classic 9 mit einer alten Story von mir...





Ich habe irgendwie vergessen, auf Zweilicht Classic 9 hinzuweisen. 
Michael Schmidt hatte mich darum gebeten, die 2002 erschienene Story „Wenn Dich der Bluesman holen kommt“ noch einmal neu herausbringen zu dürfen. Der Bluesman war damals in einer der letzten Printausgaben von Alien Contact, genauer gesagt dem Jahrbuch. Das hatte mich sehr gefreut, denn in Alien Contact dabei sein zu dürfen war schon etwas Besonderes für deutschsprachige Autoren. Mittlerweile gibt es Alien Contact ja leider nicht mehr.
Heute merkt man der Story an, dass sie etwa 2001 entstanden ist und gut 14 Jahre auf dem Buckel hat. Es geht übrigens um Musik und wie man aus Musikern Legenden macht. Ich habe tatsächlich einen Fehler gemacht, den fast alle Science Fiction Autoren machen. Die Handlung in die Zukunft verlagert und dann alte Technologie beschrieben. Es ist von CDs die Rede. Nun ja.Kann passieren.
Zwielicht Classic 9 gibt es als E-Book und als Papierversion. 

Donnerstag, 30. Juli: Sandra Baumgärtner live im SL Planetarium...




Die Sommerferien sollten eigentlich lesungsfreie Zeit werden. 
Doch BukTom Bloch und Bastian Barbosa waren damit nicht einverstanden. Sie haben sich nämlich entschlossen, eine Benefiz Veranstaltung für ein SOS Kinderdorf in Griechenland auf die Beine zu stellen. Halte ich natürlich für eine sinnvolle Sache. 
Und weil Sandra Braumgärtner das genau so sieht, war sie spontan bereit, eine Lesung beizusteuern. „Was zu Beißen“ heißt ihre Lesung und das macht Sinn. Es wird nämlich um Vampire gehen, aber eben auch um Kids, die was zu Beißen brauchen. 
Sandra wird am Donnerstag, den 30. Juli ab 20 Uhr im SL Planetarium lesen.  

Montag, 13. Juli 2015

Samstag, 8. August: Lesung auf dem Rat-Con in Unna...


Ich lese dort ab 17 Uhr aus "Voll Dampf". Falls also jemand von Euch in der Nähe ist, schaut einfach mal rein. Das komplette Con-Programm findet man dort...

Sonntag, 12. Juli 2015

Der Doktor fährt gerne nach Norwegen...


It`s a Fjell! Bild: Chris Heil

Und er hat seine Star Wars Figuren mitgenommen und die im Fjord gekknippst. Starke Idee. Der Mann hatte sogar nen kompletten Sandcrawler dabei. Beim Doktor anschauen...

#Deepdream versteht mich...



Noch nie hat jemand so genau nachfühlen können, was ich an einem Montagmorgen empfinde. Den Zorn, die Verzweifelung, den tiefgrünen Sozialneid auf alle jene, die am Montag nicht mehr aufstehen müssen oder es nie mussten. #Deepdream berührt meine Seele.
Ich verstehe nur nicht, warum oben rechts Lemmy Gitarre spielt. Motörhead war nie so meins. Obwohl`s zur Stimmung passt. 

Samstag, 11. Juli 2015

#Deepdream hat von mir geträumt...

Soweit ich weiß, versuchen sie das Ding gerade zu löschen. Aber bevor es eine neuronale Kernschmelze erlebte, hat es wirklich tief in mich hinein geschaut und der Bestie ins  Antlitz geblickt...


Gerade tut ein Computer, was so viele Frauen vor ihm taten...

Er träumt von mir...

Der perfekte Sommerabend...

Auf der Terrasse. Kaffee, Zigarre, Buch. Es kann so einfach sein. Und genau das tue ich jetzt noch eine halbe Stunde.

Freitag, 10. Juli 2015

Erfolgreiche YouTuber: Schminktipps, Pranks und Pickeltagebücher...

...und wenn das Dargebotene stumpfsinnig genug für eine Million Clicks am Tag ist, bieten sie Partei-Popanzen bereitwillig eine Bühne, um sich als Politiker des Volkes aufzuspielen...#überflüssig

Einkaufen während eines kreativen Schubs ist äußerst bedenklich...

Man kehrt zurück nach Hause mit Einmalhandschuhen und Spültabs und fragt sich, wie man daraus das Frühstück zubereitet, wegen dem man überhaupt erst losgefahren ist...

Donnerstag, 9. Juli 2015

Gelesen: "The New Dead"...



Zugegeben, nach Cover gekauft - wirklich dekorativ - , aber trotzdem eine verdammt gute Entscheidung.
Herausgeber Christopher Golden hat eine wirklich überragende Sammlung von Zombie Kurzgeschichten zusammengetragen. Ich bin durchaus geflasht.
 Wir haben schnelle Zombies, langsame Zombies, technologische Zombies, tumbe Zombies, lustige Zombies und gleich mehrere Exemplare mit kognitiven Fähigkeiten.  Einer betreibt sogar noch Börsenhandel.
Zu meinen Favoriten zählen „Maisie“ von David Liss, eine Alternativweltgeschichte, in der Zombifizierung seit den 70er technisch genutzt wird, „Familienbetrieb“ von Jonathan Maberry, mit einem etwas anderen Blickwinkel auf die Zombiejagd, die  Furcht erregende „Sturmtür“ von Tad Willimans, „Dritter Frühling“ von Mike Carey über den oben erwähnten zombifizierten Börsenmakler. Oder Joe Hills „Twittern aus dem Zirkus der Toten“, wie der Name schon sagt eine Story im Twitterformat. Max Brooks ist übrigens auch mit von der Partie, liefert aber nicht den stärksten Beitrag ab.
„The New Dead“ ist eine durchweg empfehlenswerte Sammlung zum Zombie-Kult. Mit vielen appetitlichen Fleischbrocken für den kleinen Hunger auf Homo Sapiens zwischendurch.

Donnerstag, 16. Juli: Nächstes Treffen der SL Schreibgruppe...

Am Donnerstag, den 16. Juli steht das nächste Treffen der SL Schreibgruppe an. Ich zitiere Wilfried drüben im Geschichtenkorb:

Nächste Woche am Donnerstag den 16.7. ist es wieder so weit. Dann findet das Juli treffen der SL-Schreibgruppe statt. Wie bisher findet das Treffen im virtuellem Biergarten des Kafe Krümelkram ab 20 Uhr statt.

Es kann also wieder gemütlich über Literatur, kreatives Schreiben im Allgemeinen und Speziellen, sowie über Kunst und Kultur in virtuelle Welten geplaudert werden. Themen wie Ebooks und Selfpublisching gehören natürlich weiterhin zum Repertoire des Abends. In diesem Sinne freue ich mich wieder auf jeden Teilnehmer :-)

Dienstag, 7. Juli 2015

Meme können wir auch...


Soviel zum Thema Draxmeme. #ImmersiveDrax.

Ethische Fußball-Zigarillos...

Ich bemühe mich grundsätzlich um korrekte Aussprache. Gut, es kann peinlich werden, wenn man im China-Imbiss Beijing-Suppe bestellt. "Häh? Ach sie meinen B23." So weit geht`s dann doch nicht. 
Aber wenn ich im Tabakwarenladen nach meinen Lieblingszigarillos frage, dann spreche die schottische Sommerresidenz des englischen Königshauses nun mal korrekt aus. "Balmorals bitte!"
"Häh? Ach sie meinen Ball-Morals."
Ball-Morals. Oh inniger Schmerz. 
"Ja, genau. Einmal ethische Fußball-Zigarillos bitte."
"Häh?"
Ich bin ein Snob.
Und ich steh drauf.

Samstag, 12. September: Goggles, Aether und Dampfmaschinen - Steampunklesung in Düsseldorf-Garath



Die Sache mit den szenischen Lesungen hat uns sowohl  in SecondLife als auch auf dem Dortcon, als auch auf der RPC 2015, als auch in Markus Bücherkiste in Soest soviel Spaß gemacht, dass wir das Konzept vertiefen wollen. Wir, das sind Anja Bagus, Kirsten Riehl, meine Wenigkeit UND Carsten Steenbergen
Ihr habt die Gelegheit, uns am Samstag, den 12. September ab 19 Uhr live in ElkeS-Art-Salon zu erleben. Ja, das ist die wirkliche Welt, diesmal nicht virtuell. Und wir lesen nicht einfach unsere Stories runter. Nein, wir lesen uns gegenseitig. Wir alle übernehmen Rollen in den Texten der anderen Autoren. Das dürfte ein ziemlicher Spaß werden. Nicht nur für uns, auch für`s Publikum. 
Steampunk-Outfit ist durchaus erwünscht, aber nicht zwingend. Wir werden natürlich stilecht gekleidet erscheinen. 
ElkeS-Art-Salon ist eine kleine, aber feine Location für Bücherfans in Düsseldorf und Umgebung. Hier die Adresse: 

ElkeS-Art-Salon
Julius-Raschdorff-Straße 63
40595 Düsseldorf

Samstag, 4. Juli 2015

Also ich finde diesen schlecht comutergenerierten Big Foot...

..., der gerade auf Tele 5 permanent zappelnde kleine Menschlein snackt,  extrem charmant. Hat was. Mehr davon...

Sechsstündige Umzugsaktion am heißesten Tag des Jahres...

Mein Stiefsohn zieht mit seiner Liebsten in eine größere und auch schönere Wohnung. Klar, da hilft man gern. Erst sieben Stockwerke wieder runter, dann drei wieder rauf. Es kann nicht schaden, mich ab und zu daran erinnern zu lassen,  warum ich körperliche Arbeit zutiefst verabscheue. 
Überhaupt diese Sache mit dem Bewegen ist einfach nicht meins. 
Ich befinde mich heute Abend  in  dem Zustand, den Sportler anstreben. Komplett ausgepowert, völlig erschöpft, der Kopf ist frei. Das allerdings nur, weil der Stoffwechsel keine Ressourcen mehr freisetzen kann, um noch geistige Arbeit zu leisten. Sorgenfrei zwischen zwei unterdurchbluteten Hirnhemisphären. Ich spüre wieder einmal sehr deutlich, warum ich exakt diesen Zustand möglichst vermeiden will. 
Was sich so anfühlt, kann nicht gesund sein.  Noch während ich diese Zeilen tippe, weist mich ein Krampf im Oberschenkel nachdrücklich darauf hin, demnächst mehr auf mich zu achten. Nur kurze Wege bis zum Kühlschrank und immer zweimal überlegen, ob es nicht doch einen noch näheren Parkplatz vor dem Geschäft gibt. Aber bitte nur Läden ohne Treppen.
Würde jetzt gern ein Nickerchen machen, aber wenn man bei 29 Grad im eigenen Saft schmort, will sich Schlaf einfach nicht einstellen. Trotzdem: Immerhin was geleistet und es war kein Sport. Das wichtigste aber: Die Kids haben Spaß an ihrer neuen Hütte und dafür mache ich dann auch mal eine Ausnahme. 
Zur Belohnung gibt`s nach Sonnenuntergang draussen auf der Terrasse eine Zigarre und die nächste Zombiekurzgeschichte aus der Anthologie, die ich gerade lese. Heute weiß ich, wie diese Jungs sich fühlen...