Sonntag, 14. September 2014

Gestern hatten wir eine schöne Lesung. Aber das muss nicht so sein – meine Top 3 aus der Rubrik „Scheiße, keiner da!“

Nicht aus aktuellem Anlass, sondern weil ich gerade mit einem lieben Kollegen darüber sprach, wie man eigentlich damit umgeht, wenn keiner zur Lesung kommt. Tatsächlich ist das in diesem Jahr auch einem unserer prominenten Kollegen passiert. Absolut sicher kann man sich nie sein.

Hier meine drei persönlichen Highlights:

Platz 3: Lesung auf einem Jedi-Con im Jahr 2005. Nachdem Star Wars- und Harry-Potter Nebendarsteller Rusty Goffe Armin Rössler und meine Lesung angekündigt hat, bleiben 15 Aushilfsjedis starr vor Entsetzen auf ihren Plätzen. Doch bei der ersten sich bietenden Gelegenheit, ergreifen sie die Flucht.


Platz2: Der berühmte Soester Publikums-Vakuum-Kessel im Mai 2010. Die Lesung im Soester Schlachthof lockt ziemlich exakt niemanden an. Die drei einzigen versehentlich im Raum sitzen gebliebene Bargäste werden von einem unerfahrenen Jungautor (nein, nicht mir!), der konsequent am Mirkofon vorbei liest, innerhalb von 20 Minuten aus dem Raum genuschelt. Doch das in SecondLife der Übertragung per Stream lauschende Publikum ist von den nachfolgenden Vorlesern begeistert.


Platz 1: Die Lesung zum Nova-Jubiläum in Wuppertal im Juni 2013. Kueperpunk  ist da - sonst niemand. Ich nehme es gelassen und ersetze mein Publikum durch multiple Persönlichkeiten. Seitdem geht es uns allen sehr gut.

Lasst Euch durch solche kleinen Pannen nicht die Begeisterung für Eure Literatur nehmen!!

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