Freitag, 4. Januar 2013

Überarbeitetes Tutorial für Newbies und Vortragende in SecondLife - Jetzt mit einem Crashkurs zum Voicechat...



Wie komme ich denn nun eigentlich in den Cyberspace?

Nachfolgend ein paar hilfreiche Kurztipps!


Schritt 1:

Du musst dir zunächst auf der Website von Secondlife einen Avatar registrieren. Nein, das kostet nichts. Es gibt zwar einen so genannten Premiumaccount, aber den benötigt man nicht wirklich.
Unter www.secondlife.com gelangst du zur Website von SecondLife: www.secondlife.com
Um dir dort einen Avatar zu registrieren, klicke auf „Join Now“.
Man will dann einige Informationen von dir haben und du musst dir einen Namen für dein virtuelles Alter Ego ausdenken.
Außerdem musst du dich für ein Geschlecht entscheiden und einen Avatar auswählen.
Natürlich musst du auch ein Passwort angeben – logischerweise.
Glücklicherweise wird mittlerweile ein breites Spektrum an Einsteigeravataren angeboten.  Falls du nicht wie ein bekanntes blondes Spielzeugpüppchen oder ihr Lover aussehen möchtest, kannst du alternativ beispielsweise auch als Roboter oder Werwolf auftreten. Egal wofür du dich entscheidest, du kannst nachher trotzdem jederzeit jede beliebige andere Gestalt annehmen.
Nachdem die Anmeldung abgeschlossen ist, wird dir angeboten, den SecondLife Viewer downzuloaden. Das ist das Programm, mit dem du SecondLife auf deinem Rechner darstellen kannst. Spar dir den Download, und mache es lieber, wie in Schritt 2 beschrieben.

Schritt 2:

Du benötigst ein Programm, mit dem du dich in SecondLife bewegen kannst. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von alternativen Viewern, die du statt des hauseigenen Produktes von LindenLabs benutzen kannst.
Wir empfehlen einen Phoenix oder Firestorm Viewer. Am besten Letzteren. Du kannst ihn auf folgender Website downloaden: http://www.phoenixviewer.com/
Rechts oben werden dir verschiedene Versionen des Firestorms zum Download angeboten. Lade das Programm und installiere es. Es benötigt rund 40 MB Platz auf deiner Festplatte und kann ganz unspektakulär auch wieder entfernt werden.

Schritt 3:

Wenn du das Programm installiert hast, starte es und gib jetzt deinen Usernamen ein.
Achtung: Du hast nur einen Namen, aber Firestorm fragt zusätzlich nach deinem Nachnamen. Der lautet schlicht „Resident“ (Früher konnte man in SecondLife auch einen Nachnamen wählen, heute nicht mehr.).
Lautet dein Username also KarlHeinz gib bei Phoenix als Vornamen KarlHeinz und als Nachnamen Resident an.
Ein Ladebalken zeigt dir an, dass Firestorm Kontakt mit SecondLife aufnimmt.
Du wirst dich nun an einem belebten Platz wiederfinden und dich fragen, wie du eigentlich auf den saublöden Einfall gekommen bist, dich zu einem Besuch in SecondLife überreden zu lassen.

Falls du schon jetzt bemerkst, dass du dich kaum bewegen kannst: KEIN GRUND ZUR PANIK!

Unter "Bearbeiten" "Einstellungen" "Grafik" kannst du die Grafikperformance auf "minimal" stellen. Das schont Ressourcen und erlaubt den Zugang auch mit weniger leistungsstarker Grafikkarte. 
 
Benutze nun die Suchfunktion von Firestorm, um nach Kueperpunk Korhonen zu suchen oder nach unserem Kafe Krümelkram. Du kannst mich stattdessen auch vorher per Mail an thorstenpunktkueperatgmxpunktde kontakten und ich weise dich dann inworld ein.

Das wären erstmal die Grundlagen. Ihr schafft das. Wir glauben an euch.

Livestream hören, beispielsweise über Secondradio:

Ihr könnt die Lesung online bei secondradio verfolgen.
Die Stream URL lautet: http://secondstream.de:10001/
Einfach kopieren und  über einen Mediaplayer wie VLC oder Shoutcast abspielen. Ihr könnt dann dem Programm von SecondRadio und den Lesungen lauschen.

 Wie aktiviert man denn nun diesen  "Voicechat"?

Wenn man bei ersten Gehversuchen in SecondLife oder OpenSims auf Gruppen von Avataren trifft, die nicht per Textchat kommunizieren und einfach nur dastehen,  könnte das daran liegen, dass sie sich gerade per Voicechat unterhalten. Möglicherweise ist der aber noch nicht aktiviert. Ich will kurz am Beispiel des Phoenix Firestorm Viewers erklären, wie man das macht.

Links oben in der Ecke findet man den Menüpunkt „Avatar“. Klickt man ihn an, erscheinen weitere Unterpunkte. Darunter „Einstellungen“. Klickt man dort, öffnet sich ein graues Fenster.
In der Spalte links darin findet man den Unterpunkt „Sound und Medien“. Klickt man darauf, kann man rechts oben im Fenster zwischen Allgemein“ und „Voice-Chat-Einstellungen“ wählen.  Richtig, wir klicken auf „Voice-Chat-Einstellungen“.

Damit landen wir in dem Untermenü, das wir sowohl benötigen, um alle Vorbereitungen für das Hören von Voice treffen, als auch um selber per Mikrofon sprechen zu können.

Wenn wir wir Voice nur hören wollen, reicht es im Regelfall, einen Haken bei „Voice-Chat aktivieren" zu setzen.
Wer nur zuhören will, kann das jetzt ausprobieren, indem er beispielsweise einen anderen Avatar bittet, kurz etwas zu sagen.

Ein Hinweis zur Etikette: Nicht alle Avatare benutzen Voice. Es gibt dafür ein ganzes Spektrum von Gründen, die teilweise mit gesundheitlichen Problemen (Tatsache!)  zu tun haben können, oder dem Wunsch, das wahre Geschlecht hinter dem Avatar nicht zu offenbaren.
Man sollte also auf gar keinen Fall darauf bestehen, per Voice kommunizieren zu wollen. Respektiert das einfach.

Avatare, deren Voice aktiv ist, haben einen kleinen Punkt über dem Kopf. Sieht man diese Punkte über Avataren nicht, ist in der Region, in der man sich gerade befindet, entweder Voice deaktiviert oder er ist im eigenen Client immer noch nicht aktiviert.
Sprechende Avatare kann man auch bei abgeschaltetem Lautsprecher an grünen Wellen über dem Kopf erkennen.

Aber wie kann ich selber sprechen?

Um selber sprechen zu können benötigt man ein Headset oder ein Mikrofon und einen separaten Kopfhörer.
Unbedingt zu vermeiden ist der Gebrauch eines Mikrofons bei offenem Lautsprecher! Dabei entstehen Echos und sogar Rückkopplungen.

Etwa mittig findet man unteren Bildrand ein Mikrofonsymbol. Daneben ein sehr kleines Vorhängeschloss auf einem blauen Kreisefeld. Klickt man darauf, sieht man jetzt einen gelben Rand um das Vorhängeschloss. Das eigene Mikrofon ist damit permanent geöffnet und die eigene Stimme wird nach SecondLife übertragen – die und sämtliche Hintergrundgeräusche inklusive nörgelnde vernachlässigte Freundin, Geschirrklappern oder Verdauungsprobleme. Vorsicht also  mit dieser Taste.
Denn mit etwas Glück, kann man uns schon  jetzt in SecondLife hören.
Aber ehrlich gesagt: Meistens leider nicht.

Wie man den Unterpunkt „Voice-Chat-Einstellungen“ aktiviert, haben wir bereits im Abschnitt oben erklärt.
Wir finden dort den Button „Geräte-Einstellungen“
Er ist in „Eingabe“ und „Ausgabe“ unterteilt.
Ausgabe funktioniert bereits, denn wir können andere Avatare ja schon hören.
Für uns ist nur der Bereich „Eingabe“ interessant.
Direkt neben „Eingabe“ finden wir ein kleines Feld mit einer Pfeiltaste. Wir können durch Klick auf den Pfeil jedes Eingabegerät austesten, dass der Client am Computer registriert hat. Üblicherweise steht dort „Standard“. Es kann aber sein, dass euer Mikrofon am USB Port hängt oder an irgendeinem anderen Anschluss, den der Client nicht für „Standard“ hält.
Es ist ganz simpel.
Wir müssen jetzt alle Geräte der Reihe nach ausprobieren. In dem wir sie erst auswählen und dann hoffen, dass uns durch grüne Kästchen in den grauen Feldern rechts ein Pegel angezeigt wird. Sobald das der Fall ist, haben wir gewonnen.
Dann „Übernehmen“ klicken und das Fenster schließen.

Nach Anklicken des kleinen Vorhängeschloss (gelber Kreis wird sichtbar, leider alle sehr winzig) können wir sprechen. Unsere eigene Stimme ist dabei nicht zu hören – was auch gut so ist, denn das Echo würde einen in den Wahnsinn treiben – wir sehen allerdings grüne Wellen über dem Kopf unseres Avatars. Jetzt ist die Zeit für euer erstes Gespräch gekommen. Viel Spaß.

Hinweis: Falls euch beim Testen der Eingabegeräte auffällt, dass ihr da ja noch dieses brandneue USB Mikrofon unausgepackt im Schrank habt, ist das eine tolle Idee. Aber: Nach dem Einstöpseln unbedingt den Client neu starten, eventuell sogar den gesamten Rechner, denn der Client bekommt sonst nicht mit, dass jetzt ein neues Mikro im Spiel ist.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen