Freitag, 30. November 2012

Großartig: Der Armutsbericht der Bundesregierung...

...wurde für den Deutschen Science Fiction Preis nominiert. Verdientermaßen. Ein Meisterwerk. Die ganze Story im Postillon...

Und am Montag die Science Fiction und Steampunk Lesung im SL Buchladen an der Ecke...

Ja, das ist das korrigierte Plakat:


Montag, um 20 Uhr in SL München. Dort lang: http://slurl.com/secondlife/Muenchen/136/102/2

Morgen Abend Science Fiction Lesung im Sl Planetarium...




Automatic Quandry wird den live eingspielten Ambient Soundtrack für meine Lesung im Planetarium liefern. Diese Art von Zusammenarbeit von Musiker und Autor ist nicht nur in SecondLife ziemlich neu und sie macht Spaß. Die Idee hat mich, ich erwähnte das schon mal, seit einigen Jahren verfolgt und ich bin froh, dass Automatic sich für meinen Vorschlag  begeistern konnte. Die Zuschauer müssen eventuell ihren eigenen Lautstärkeeinstellungen nachjustieren, falls der Text zu leise, oder diie Musik zu laut ist. Wer mag, kann natürlich auch eins von beidem abschalten. Ja, ihr dürft mir das Maul verbieten. Zumindest bei dieser Gelegenheit. Aber ihr verpasst was.
Die Lesung gehört zum Eröffnungsevent von Bastian Barbosas Alien Park, der das Planetrium um eine weitere Attraktion ergänzen wird. Dort lang kommt man zum Planetarium...

Selbst ich bin manchmal überfordert...

...wenn man mir statt eines Wiener Schnitzels ein kleines Grundstück aus Kalbfleisch serviert...

Mittwoch, 28. November 2012

Eröffnung eines virtuellen Buchladens mit Lesungen von Michael Iwoleit und Merlin Thomas...



Am Montag, den 3. Dezember um 20 Uhr eröffnet unsere Freundin Cyhtleen Earhart ihren "Buchladen an der Ecke" in SecondLife. Ihr Lädchen soll aber weniger Laden als Treffpunkt für Literaturfans sein, eine Location für Diskussionen, aber auch Lesungen. Bücher gibt es natürlich auch. Bildbände zum Blättern, Bücher auf Notecards, Links zu kostenlosen Downloads, aber auch professionellen E-Books.
Cyhtleens Idee ist voll  auf unserer Wellenlänge und wir werden natürlich bei der Eröffnung dabei sein. Ne klar, das überrascht sicher niemanden.
Ganz besonders freuen wir uns auf Lesungen von Russel Eponym, der Lyrik in englischer Sprache vortragen wird, auf den Auftritt von Science Fiction Altmeister Michael Iwoleit und die Lesungspremiere von Merlin Thomas. Er wird aus seiner Story Befreiungsschlag, erschienen in den "Steampunk Chroniken" lesen. Tatsächlich ist Merlin Thomas damit einer der ersten deutschsprachigen Steampunk-Autoren, die in SecondLife auftreten.
Dort lang zum Buchladen an der Ecke in SL: http://slurl.com/secondlife/Muenchen/136/102/2

Schönes Cover!

Wenn ich um 13 Uhr an der Fleischtheke stehe...

...und mich über den Preis für zartes Kindergulasch wundere und erst Sekunden später über die Kinder im Gulasch, dann gibt mir das zu denken...
Natürlich war es Rindergulasch! Was sonst?!?

Dienstag, 27. November 2012

Schwebend...



Sehr geiles Zero Gravity GIF von Marcus Hinterthür alias Acer Amaterasu. Ich war mal so frei, Marcus!

Neu auf den Ohren: Tamaryn...

Habe Tamaryn mit der Single "The Garden" gerade direkt auf mein IPhone gebeamt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass mir der sphärische Gitarren-Schwebe-Sound von Rex John Shelverton im Zusammenspiel mit Tamaryns Stimme jede Menge Deja Vus verschafft. Denn Tamaryn erinnert mich ganz extrem an Curve. Deren Album "Doppelgänger" war 1992 die CD mit der höchsten Umdrehungszahl in meinem Player. Jap, Tamaryn klingen ziemlich 1992. Aber nur weil ich damals schon Bands gehört habe, die ihrer Zeit weit voraus waren. Mehr überTamaryn bei Beuatiful Decay...

Science Fiction Lesung im SL Planetarium am Samstag um 20 Uhr...



Automatic Quandry wird den live eingspielten Ambient Soundtrack für meine Lesung im Planetarium liefern. Diese Art von Zusammenarbeit von Musiker und Autor ist nicht nur in SecondLife ziemlich neu und sie macht Spaß. Die Idee hat mich, ich erwähnte das schon mal, seit einigen Jahren verfolgt und ich bin froh, dass Automatic sich für meinen Vorschlag  begeistern konnte. Die Zuschauer müssen eventuell ihren eigenen Lautstärkeeinstellungen nachjustieren, falls der Text zu leise, oder diie Musik zu laut ist. Wer mag, kann natürlich auch eins von beidem abschalten. Ja, ihr dürft mir das Maul verbieten. Zumindest bei dieser Gelegenheit. Aber ihr verpasst was.
Die Lesung gehört zum Eröffnungsevent von Bastian Barbosas Alien Park, der das Planetrium um eine weitere Attraktion ergänzen wird. Dort lang kommt man zum Planetarium...

Auch in SecondLife kommt es zu schweren Transporterunfällen...

Human-und-Insekten-DNA-Verschmelzungen sind zwar eher selten und auch das aus Star Trek bekannte Zu-Hackfleisch-Zerbeamen ist im Metaversum bisher noch nicht beobachtet worden. Peinlich ist so ein Fehl-Rezz aber allemal. Vor allem wenn man statt als Männchen plötzlich als exhibitionistisch veranlagtes transsexuelles Rumpelstilzchen vor dem eigenen Publikum materialisiert. Das schaut dann übrigens so aus: 


Montag, 26. November 2012

Aus irgendeinem Grund...

Entspannte Recken. Mit Henning bei der Geburtstagszigarre.

...schenkt man mir in letzter Zeit ständig kistenweise Zigarren. Ja, es ist schon wieder passiert. 
Das könnte bedeuten, dass mich diese Leute nicht mögen und auf kurzfristige lethale Wirkung hoffen.  Oder aber sie haben erkannt, dass mich die Zigarre zwischen den Lippen endgültug zur Ikone macht. Ich tippe auf Antwort Zwei. Grins.

Die Kaffeemaschine ist tot, es lebe die Kaffeemaschine...

Ich habe eine Neue. Obwohl es mittlerweile verbesserte Varianten gibt, habe ich noch einmal zum Originalmodell gegriffen. Und wenn der Hersteller mich dafür bezahlt, werde ich sein Produkt hier auch beim Namen nennen und in den Himmel loben. Ansonsten ist eben immer von "der Maschine" die Rede. Die Neue ist übrigens silbern. Blau gab es nicht mehr. Macht auch nix, solange der Kaffee schwarz ist und oben drauf ne Crema hat.
Die alte Maschine würde ich ja gern in ein Kunstwerk verwandeln oder ihr eigenes Heldendenkmal. Sie hat mich schließlich in vielen Stunden meines Lebens begleitet, Kaffees zum Feiern von Triumphen, oder zum Ertragen von Tiefschlägen zubereitet. Ja, die Neue tritt in große Spuren...
Auf gute Zusammenarbeit!

Sonntag, 25. November 2012

Ein schwarzer Tag für Deutschland: Nach vielen treuen Dienstjahren ist meine Pad Maschine heute von uns gegangen...

Der Tod trat ein durch Versagen des Zuklapp-Mechanismus. Ist wohl was ausgebrochen. Damit endet eine Zusammenarbeit, die mindestens 6 Jahre gedauert und rund 3500 Tassen Kaffee umfasst hat. Vielleicht sollte ich sie im Garten beerdigen?

Samstag, 24. November 2012

Eine Ausstellung deutschsprachiger Science Fiction - ich ahne Böses...


Ein Bekannter fragte mich neulich, was ich über die Science Fiction Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn weiß. Nichts, musste ich zugeben, nur dass ich davon gehört habe, dass es eine gibt. Allerdings habe ich ihm gegenüber geäußert, was ich erwarte: 
Ein paar Plakate, ein paar Modelle, vielleicht Filmausschnitte. Gnädige verspätete Anerkennung von Mainstream-Produkten wie Raumpatrouille, Perry Rhodan und Roland Emmerich Filmen als Jetzt-Doch-Kultur. Wobei Emmerich im Bereich deutschsprachiger Science Fiction außer mit seinem Erstling „Das Arche Noah“-Prinzip nie etwas zu suchen hatte, denn er ist ohne Zweifel der unbestritten amerikanischste aller amerikanischen Regisseure. Und irgendwie wird man einen Darth Vader und ein kleines grünes Männchen eingebaut haben, aus welchem Grund auch immer.
Natürlich hat sich niemand die Mühe gemacht, einen Blick auf die echte, noch existierende literarische deutschsprachige Science Fiction Szene zu werfen, denn Kultur kann nur Kultur sein, wenn irgendjemand damit Geld verdient hat. Falls sich der Besuch doch lohnen sollte, lasse ich mich aber gern eines Besseren belehren.
Im Forum von SF-Fan.de wird gerade über das Thema diskutiert. Das Posting von Gast09 scheint meine Befürchtungen aber zunächst einmal zu bestätigen...

In den letzten drei Tagen habe ich tatsächlich zwei Slamtexte konzipiert und auch niedergeschrieben...

Diesmal ganz gegen meine Gewohnheit in handschriftlicher Form. Übrigens völlig unlesbar für Fremde und in spätestens 3 Wochen auch für mich. Text zwei ist heute  im Auto entstanden. Wahrscheinlich werden sich die anderen Leute auf dem Parkplatz über mein dämliches Grinsen gewundert haben. Und ich mich, wenn ich mich demnächst als Fahndungsbild eines Vedächtigen im Fernsehen wiedererkenne...

Die nächsten Jeanette Memorial Concerts...

Finden heute und am Montag statt. Dort finden sie statt...



Mittwoch, 21. November 2012

Poetry Slam im Zeichen der Science Fiction auf dem Dortcon...

Ich habe es noch gar nicht gewusst, aber einer kleinen Notiz bei Facebook konnte ich entnehmen, dass ich am 9.März 2013 auf dem Dortcon Poetry Slammen werden. Okay.
Mein Eindruck von Slams bisher: Autoren gegen Poetry Slammer erinnert mich an ein Duell von Boxer gegen Ninja. Aber das macht es irgendwie auch interessant...

Dienstag, 20. November 2012

Ich liebe Chili con Carne...

Allerdings habe ich dann am Abend danach  immer Angst, elektrische Geräte einzuschalten. Wegen der Funken...

Die Jeanette Memorial Concerts finden in dieser Woche statt...

Unsere Freundin und Kollegin Jeanette Janus ist am 2. November völlig überraschend verstorben. Jeanette war eine leidenschaftliche Eventmanagerin, die für das NAG regelmäßig und  häufig Konzerte organisiert hat. Sie konnte in den letzten Jahren hervorragende Live Musiker für Auftritte in SecondLife gewinnen. Ihr zu Ehren werden in dieser Woche viele von ihnen live auftreten und natürlich auch Jeanettes Lieblingssongs spielen. 
Die Konzertreihe beginnt heute Abend um 21 Uhr im End of Time Arts Center: http://slurl.com/secondlife/Eotia/216/188/21
Leider ist das bereits das dritte Mal, das ich erlebe, wie die Community um jemanden trauert. 
Sehr schade ist, dass Jeanette, eigentlich im RL TV Journalistin, viel Wert darauf legte, SecondLife und Reallife streng zu trennen. Viele ihrer Freunde und Bekannten werden deswegen wohl nicht erfahren, was sie im Metaversum auf die Beine gestellt hat. 





Ein Boulevardformat im Privatfernsehen widmet sich heute der immens wichtigen Frage, welche Beleidigung mit welchem Strafmaß geahndet wird...

Interessant. Was würde der Richter ihnen wohl für die tägliche Beleidigung meiner Intelligenz aufbrummen?

Unerwartet...



...kam heute ein dicker Umschlag hier an. Sowas kann eine unangenehme Nachricht bedeuten, es kann aber auch sein, dass einem jemand mal eine Freude machen möchte. Wie in diesem Fall. 
Rika hat sich so über Aktionen wie das Bloggergrillen der Brennenden Buchstaben im vergangenen Jahr gefreut und natürlich über die Bücher, die sie beim FdL gewonnen hat, dass sie sich überlegt hat, was sie uns Gutes tun kann. Da sie weiß, dass wir gerne mal Zigarre paffen, hat sie uns welche zukommen lassen.
 Danke Rika, sehr lieb von dir, wir werden sie ganz entspannt genießen. Und mach dir keine Gedanken: Genau die richtige Sorte ;-).

Großartig: "Moon" von Fenrir...



Ganz ganz stark. Mehr davon bei Ludger...

Montag, 19. November 2012

Und wir wundern uns, warum wir den Nachwuchs nicht für Science Fiction Literatur begeistern können...

O-Ton eines etwa 10jährigen  in einer Bücherei an seine Begleitperson  gerichtet: "Müssen wir uns ein Buch ausleihen, weil wir haben nämlich schon eins zuhause."
Ich  bin sicher, es fand seine letzte Ruhestätte unter einem kippeligen Möbelstück.

Sonntag, 18. November 2012

Mal wieder die Angst vor den bösen neuen Medien - Na dann drehen wir den Spieß doch mal um...

Aus dem Broschüre: "Den Weg zurückfinden in die  digitale Wirklichkeit"

Wir sind zutiefst besorgt. Eine kaum zu überbrückende Spaltung unserer Gesellschaft droht. Betroffen sind vor allem Psychologen, Psychiater, Soziologen und Menschen mit grundlos bestürztem Gesichtsausdruck. Sie verlieren immer häufiger den Kontakt zu sozialen Medien, zu Metaversen, zum Kommunikationstool und Informationspool Internet. Ihnen fehlt offenbar die Energie für die Ablösung von den Begrenzungen der offline-Welt, an die sie sich mit aller Gewalt klammern. Ja sie finden sogar scheinbar rationale Begründungen für eine tiefe  Furcht vor neuen Medien und verlieren so den Anschluss an die moderne digitale Gesellschaft und ihre vielfältigen Metaebenen. 
Wie können wir diesen elektronischen Eremiten helfen? 
Wir benötigen dringend Einrichtungen, in der wir mit modernsten Therapien Social Media-, Cyberspace- und Internetphobien behandeln können. Bei ersten Sitzungen können die Patienten grundlegende Erfahrungen sammeln bei einfachen Lektionen wie „48 Stunden das Haus nicht verlassen ist auch mal schön“, "eine Webcam kann deine Seele nicht stehlen", „wenn du ein schwertschwingender Wikinger sein willst, der gern Blondinen enthauptet, ist das völlig in Ordnung“, "Realität ja, aber bitte nicht ständig!" oder „Pizza kann man auch vor dem Monitor essen“. 
Es folgen Aufbausitzungen wie "Laptops sind Freunde",  "Selbstdefintion in Metaversum und sozialem Netz", "Cogito ergo Log In", "Entspannen mit indizierten Ego-Shootern"  oder "Ja, mein Avatar darf auch mal schöner sein als ich in echt."
In einer weiteren Stufe lernen die Kursteilnehmer dann, wie sie in Facebook, Twitter oder sogar in Blogs ihren positiven Lernzuwachs der Community mitteilen können, um  gemeinsam mit Freunden in aller Welt ihre erfolgreiche Flucht aus der digitalen Isolation zu feiern.

 Mal eien Frage:
Wie kommt es eigentlich, das wir uns vor jedem neuen Medium so fürchten. Man könnte fast meinen, wir haben Angst davor, dass es uns eines Tages gelingen könnte, erfolgreich miteinander zu kommunizieren…

An einem Tag wie heute brauche ich eine kleine Erinnerungshilfe...

Ah ja, richtig. So sieht ein perfekter Himmel aus. Aufgenommen am letzten Mittwoch auf dem Tippelsberg.

Ich wollte mir schon immer mal "Pathfinder" ansehen...

Wunderbar, hat bloß 25 Jahre gedauert, bis ich dazu gekommen bin. Ich habe aber auch immer dermaßen viel um die Ohren...

Samstag, 17. November 2012

Der Biblio-Mat...

...spuckt für zwei Dollar auf Zufallsbasis ein gebrauchtes Buch aus. Eine Idee von Neil Gaiman, die von Craig Small tatsächlich in ein funktionierenes Exemplar umgesetzt wurde. Zu betrachten auf dem Blog von Neil Gaiman. 
Ich favorisiere ja eher alte Telefonzellen, in denen man gebrauchte Bücher ablegen oder andere andere wieder herausnehmen kann.

Verleser am Nachmittag...

Alles billiger wegen Bräunungsverkauf. Ja, stimmt, gemeint war der Räumungsverkauf...

Ungesunde Ernährung?

Ungesunde Ernährung? Welcher Teil davon?

Abgeordnete...

...dürfen jetzt kostenlos mit der Bahn fahren. Eine gute Entscheidung. Es ist wichtig, Menschen zu unterstützten, die wenig leisten und viel verdienen..äh, ich meinte viel leisten und wenig verdienen.

Als sich die Menschheit über die Anküdigung des Weltunterganges im Maya Kalender amüsierte...

...hatte man vergessen, dass Regierungschefs traditionelle Termine stets pflichtbewusst einhalten...

Wie man mir das Maul stopfen kann...

Bei der gestrigen Comedy Lesung im Schwitzkasten in SL Köln wurde mir das Maul gestopft. Mit einem Frotteelappen geknebelt. Entwürdigend. Wer dabei war, weiß, worum es geht...


Verleser am Morgen: Bildungsfernste Galaxie entdeckt...

Sollte natürlich heißen: Bislang fernste Galaxie entdeckt. Alles vor 10 Uhr ist einfach zu früh...

Freitag, 16. November 2012

Self Publishing Autoren unterstützen...

Viele deutsche Science Fiction Autoren entdecken in letzter Zeit das E-Book-Self Publishing  für sich. Sie arbeiten im Alleingang, die Marketingmaschinerie der großen Verlage steht ihnen nicht zur Verfügung. Das bedeutet aber nicht, dass sie nur minderwertige Qualität bieten. Die Zeiten, in denen Selbstveröffentlicher blutige Amateure waren, sind lange vorbei. Trotzdem sind die Autoren auf den Support durch ihre Leser angewiesen. In einem Posting auf ihrem Blog erklärt Myra Cakan, wie man Self Publisher unterstützen kann. Sie selbst hat in letzter Zeit viele ihrer Bücher als E-Books aufgelegt. Demnächst werden es fünfzehn Titel sein.

Michel Marrak rezensiert die neue "How to destroy Angels" EP...

...drüben im Elektrozine. Ja, der Marrak weiß auch musikalisch, wo es lang geht....

Dienstag, 13. November 2012

Und am Freitag noch ein kleines humorvolles Programm im Kölner Schwitzkasten...



Ja, gemeint ist SL Köln. Zause und ich mit einem kleinen Bühnenprogramm. Ein bißchen Satire, ein bisschen Kabarett, ein bisschen Comedy. Dort lang zum Schwitzkasten in SL Köln...


Noch`n Event: Wenn man sich mal wieder Arbeit macht...


Wir haben uns relativ spontan zu einem Science Fiction Event am 21. Dezember entschlossen. Die Idee hat mittlerweile beachtliche Eigendynamik entwickelt. Nun sind rund fünf, na ja, eigentlich sechs Autoren mit im Spiel. Das freut uns natürlich und motiviert zu intensiven Vorbereitungen. Päuschen beim kleinen Abendgdeck bestehend aus Cappuccino und Zigarillo zwischen IMs und Facebook-Chat mit den Beteiligten. Wenn alles glatt geht, gebe ich schon in Kürze detaillierte Informationen raus. Bin sehr gespannt.  Eigentlich wollten wir es zum Jahresende etwas ruhiger gehen lassen, jetzt passiert genau das Gegenteil...

Sonntag, 11. November 2012

Mal ne Frage zum TV-Programm...

Was veranlasst Programmplaner bei den Öffentlich Restlichen zu glauben, dass ich beim Mittagessen das Innere eines Elefantenrüssels sehen möchte?

Spontane Geocache Suche...



So schön kann Herbst sein. Theoretisch, aber selten praktisch.


Wir haben den heutigen sehr sonnigen Spät-Spätsommertag mitten im November für einen kleinen Geocaching Ausflug genutzt. Beide Ziele haben wir erfolgreich aufgespürt. Verblüffend der Einfallsreichtum einiger Cacher. Im Baum steckende Fakeäste finde ich schon ziemlich clever.

Karl Olsberg über die 3D Version von Mygnia...

Foto: Paul Merken

Paul Merken alias Zaphod Enoch hat sich der virtuellen Umsetzung von Olsbergs Mygnia in Avination angenommen. Karl Olsberg berichtet in seinem Blog....

Firlefanz Roxley hat eine Ausstellung im "Entschleunigt"...


Morgen ab 20 Uhr kann man Firlefanz Arbeiten dort bewundern. Es wird  digitale Kunst, Landschaften und RL Bilder zu sehen geben.  Bei ihrer Vernissage wird sie unterstützt von Pol Arida, Automatic Quandry und Krakov Letov. Dort lang kommt man zum "Entschleunigt"...

Samstag, 10. November 2012

Nova 20 liegt auch im Bochumer Bahnhofsbuchhandel aus...

...und zwar auf den Comics ?!?!?!

Quan Lavender ist in den Top Ten...

...der von Wagner James Au gesammelten wichtigsten SL Blogs. Au hat seine Leser entscheiden lassen und die schätzen Lavenders Kunstberichterstattung offenbar. Dieser Einschätzung kann ich mich nur anschließen. 
Quan hat auch gleich mal das nächste lesenswerte Posting nachgelegt. 
Es geht um zwei Machinimas von NicoleX Moonwall, die derzeit auf dem Sun and Sand Festival in Mississippi zu sehen sind. Was daran besonders ist? Ganz einfach: Es ist ein Real Life Festival in der echten Welt.

Warum noch bloggen? Sinnfrage anno 2012...

Wir Blogger kennen ihn, diesen schräg irritierten Blick unter gerunzelter Stirn, wenn wir den Fehler machen mit Pseudo-Onlinern –  (gemeint sind Personen, die statistisch alle drei Wochen einloggen,  um nach 2 Monaten ihre Mails mal wieder zu checken, eine Kiste Wein bei einem dubiosen online Versand zu bestellen (und sich dabei ein Abo einzufangen) , oder beim Betrachten von drei oder vier Katzenfotos festzustellen: „Schon toll dieses Internet“, bevor sie den Computer für die nächsten sechs Wochen ausschalten) - , über unsere Blogs zu sprechen.
 „Ach, du schreibst dann so ins Internet rein?“, wird dann gefragt. Es folgt ein lang gezogenes „Ah Ja…“ (ja, sehr ähnlich dem  SecondLife Ah Jaa)  umrahmt von jenem skeptischen „Zu viel Freizeit, der Bursche“-Gesichtsausdruck, den ich in den letzten Jahren so lieben gelernt habe.
Solche Gesprächspartner klinken sich am Ende dieser Gesprächsphase mental aus der Konversation aus, nachdem sie uns in ihrer persönlichen Bekanntschaften-Kartei als „befremdlicher Spinner“ abgeheftet haben.  Den Terminus  „Nerd“ kennen sie nämlich gar nicht.
Mit dieser Art von Unverständnis kann man ganz gut leben, wenn es vielleicht auch etwas betrüblich ist, dass selbst Freunde, Bekannte oder Kollegen keinen blassen Schimmer haben, was wir da tun und es auch gar nicht wissen wollen. Ganz übel wird es, wenn zusätzlich schlecht auswendig gelernte Zitate aus einem Artikel über Internetsucht abgesondert werden, den man in der Tageszeitung oder dem Apothekenblättchen quergelesen hat.
Man kann damit leben, kein großes Drama.  Fast lebensbedrohlich dagegen der neuste Trend in unserem schönen Land:
Derzeit rollt die nächste große Abzockwelle durchs Web und sie zeitigt Wirkung.
Blogger entfernen Bildmaterial und Videos, einige haben ihre Weblogs sogar komplett aus dem Netz genommen, entweder durch die Möglichkeit existentiell bedrohlicher Geldforderungen eingeschüchtert  oder aus blanker Frustration. Nicht-Bloggern hat sich der Sinn unserer online-Tagebücher  sowieso nie offenbart und sie zucken desinteressiert mit den Schultern. Schlimmer noch die offen zur Schau gestellte Schadenfreude auf Seiten der klassischen Medien aber auch beim offline Bürger:
Endlich, das haben die Typen von ihrem unprofessionellen Geschreibsel. Könnten doch auch einfach nur die Fresse am Stammtisch aufreißen wie der Rest von uns.  Hat doch eh nie irgendeinen Sinn gehabt und man verdient doch auch nix damit!
Geld, genau darum geht es hier. Nur eben in der Regel nicht uns Bloggern!
Bleibt die Frage, warum wir es also tun? Warum zum Teufel bloggen wir? Sind wir mediale Aufmerksamkeitstäter? Mag sein, aber dahinter steckt noch mehr:
Wir bloggen, weil wir das Gefühl haben, uns artikulieren zu müssen, weil wir Meinungen haben, die wir nicht nur äußern sondern auch begründen, oder auf denen wir zumindest laut polternd beharren möchten. 
Wir bloggen, weil es uns ein tiefes Bedürfnis ist, uns mitzuteilen, der Welt zu sagen, was wir an ihr schätzen und was nicht.
Wir bloggen, weil wir zeigen wollen, was uns beeindruckt hat und das tun wir aus Respekt vor Künstlern, Kreativen und Denkern, deren Namen wir als Schöpfer ihrer Werke stets ehrfurchtsvoll nennen. (Genau dieses Mitteilungsbedürfnis wird vielen von uns derzeit zum Verhängnis.)
Wir bloggen, weil wir eigene Ideen haben, die wir vorzeigen wollen, weil es sonst keiner tun würde, wenn nicht wir selbst. 
Wir tun es auch aber auch weil wir mit unseren Blogs etwas Eigenes schaffen:
Eine Autobiographie nämlich im Kontext der Zeit, in der wir leben und die uns prägt. Auf die wir aber eben durch unsere Blogs, durch die Art, in der wir Dinge sehen, die Weise wie wir schreiben, selbst eine Wirkung ausüben können. Bloggen funktioniert nämlich in beide Richtungen. Wir holen uns Input, produzieren aber mindestens genau soviel Output.
Der wahre Wert eines Blogs erweist sich erst in der Rückschau auf unsere ganz persönliche Geschichte, die manche von uns in Weblogform dokumentiert haben.
Nachdem wir fast ein Jahrzehnt so schreiben, posten und veröffentlichen  konnten, wie es in einem demokratischen Staat mit Recht auf freier Berichterstattung selbstverständlich sein sollte, hat sich die Situation für uns geändert.
Dafür dass wir Bilder und Videos viral weiterverbreiten, dass wir Werbearbeit leisten, die effizienter ist, als teure Marketingkonzepte, werden wir nun abgestraft. Auf Blogger wird ein juristisches Mittel angewendet, das nie für den Einsatz gegen Privatpersonen vorgesehen war und dessen Wirkung umso verheerender ist, wenn es den kleinen Blogposter von nebenan trifft.
Falsches Bild im Blog online gestellt? Sag Hallo zur Privatinsolvenz. 
Den Gesetzgeber kümmert das wenig. Die eifrig praktizierte Abmahnkultur bewirkt eine Selbst-Zensur der Blog-Szene und das nicht einmal unter dem fadenscheinigen Vorwand eine politische Ideologie wie die Chinas oder des Irans vor bösen Freidenkern schützen zu müssen. Es geht um den reinen Profit.
Steckt dahinter nur die Scheiß-Egal-Mentalität der Politiker, oder kommt es ihnen durchaus gelegen, wenn sich die Bloggergemeinde durch ein simples juristisches Mittel soweit einschüchtern lässt? Dass viele von ihnen freiwillig die eigene Internetpräsenz löschen und endlich die Schnauze halten.
Das ist die Situation der Blogosphäre im Jahr 2012.
Deutschland hat es wirklich geschafft, die cleverste Zensur der Welt zu entwickeln. Sie ist nicht nur effektiv, sie ist auch noch lukrativ.
Danke dafür, liebe Politiker, denn das ist allein euer Verdienst.  
Hören wir deswegen mit dem Bloggen auf?
Dazu besteht doch gar kein Grund. Ideen waren bei vielen von uns nie Mangelware. Nutzen wir die Situation als Anreiz zum Umdenken  für ein  neues Bloggen. Anders als bisher. Widmen wir uns weniger der Kreativität des Mainstreams, als der eigenen. Von der Blogmaschinerie haben selten die Blogger aber immer die profitiert, über die wir geschrieben haben. Das wird nicht mehr gewünscht, also lassen wir es einfach bleiben. Wir selbst sind doch eigentlich spannend genug.
Ich bin dann mal bloggen.

Vorankündigung für Freitag, den 21. Dezember 2012 - Die Welt wird nicht ohne Lesungen untergehen...

Nein, statt dessen werden wir euch an diesem Abend ein literarisches Programm der Extraklasse bieten. Mit dabei: Frederic Brake, Michael Iwoleit und als bestätigter Stargast: Marcus Hammerschmidt. Der Autor von Science Fiction Romanen, Jugendbüchern und wissenschaftlichen Essays wird mit uns über seine Arbeit , Leben, Universum und Weltuntergang sprechen und aus aktuellen Projekten lesen - jedenfalls solange wir noch da sind.
Das ist aber noch längst  nicht alles. Mehr Informationen in Kürze.

Freitag, 9. November 2012

How to Destroy Angels - An Omen...

Die neue EP An Omen von Trent Reznors Projekt "How to destroy Angels" erscheint am Dienstag. Bei Pitchfork kann man sie sich bereits anhören...

Jeanette hätte es gemocht: Jordan Reyne "Long Way to climb"

Ein Song, der mir heute irgendwie sehr passend erscheint, wenn ich an Jeanette Janus denke, die viel zu früh gehen musste.

Jeanette Janus ist tot

Wir sind bestürzt und traurig darüber, dass unsere Freundin und Kollegin Jeanette Janus nicht mehr lebt.
Auch Jeanette sah in SecondLife eine Bühne für Kultur, die bisher noch nicht richtig genutzt worden ist. Ihre besondere Leidenschaft galt dabei der Kunst-, vor allem aber wohl der Musikszene im Metaversum.
Im NAG organisierte sie regelmäßig gut besuchte internationale Konzertevents, mit denen sie sich über die Jahre hinweg einen guten Ruf in Secondlife erarbeitet hatte. Kunst und Medien spielten auch in ihrem realen Leben und Beruf eine zentrale Rolle. Sie war im Bereich Medien tätig, legte aber stets großen Wert darauf, dass sich ihre Aktivitäten in beiden Welten nicht kreuzten. Leider wussten nur wenige von ihrem Engagement für die Kultur im Cyberspace.
Noch vor wenigen Wochen hatten wir gemeinsam mit Jeanette das Festival der Liebe moderiert. Mir ist vor allem im Gedächtnis geblieben, wie viel Spaß sie an der improvisierten Performance nach Felix Römers kurzfristiger Absage hatte.
In nächster Zeit wollten wir noch mehr zusammen arbeiten und gemeinsam Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Zusammen mit Pumper Bischoff hatte Jeanette gerade eben einen  neuen Eventstandort in SecondLife aufgebaut.
Jeanette Janus starb im Alter von nur 39 Jahren völlig unerwartet. Ihr Tod erschüttert viele hier im Metaversum und er reißt eine riesige Lücke in die Kulturlandschaft.
Wir vermissen dich!

Dienstag, 6. November 2012

Kleiner Einblick ins Leben eines Onliners...


Ich habe es dann doch mal wieder übertrieben.
Lebhafte Diskussion im SF-Fan.de Forum geführt, dabei wie immer mit etwas zuviel Feuereifer virtuelle Lesungen verteidigt.Zwei Cappuccinos konsumiert (können auch drei gewesen sein). Kurz darauf im Facebook-Chat Terminvereinbarungen mit drei, nein vier  Autoren, sowie per Internal Message in SecondLife mit geschätzt einem halben Dutzend Freunden und Bekannten Projektinformationen ausgetauscht und privat geplauscht. Gebloggt wird dabei mal so ganz nebenbei.  Irgendwie zwischendurch zwei Fischfilets in die Pfanne gehauen, hektisches Abendbrot vor dem Monitor, noch  ein oder zwei Blogpostings verfasst, Gespräche fortsetzen, andere Blogs lesen. Dominant momentan das Thema: Kann man überhaupt noch wagen, ein Blog zu führen. Eigentlich müsste man fast nein sagen, denn hierzulande wird Bloggen mittlerweile ähnlich gefährlich wie im Irak. Zwar droht einem nicht Folter und  Knast aber der Ruin. Sei`s drum, mir flutscht noch ein Posting raus ins Web. Diesmal über das Projekt eines Kollegen.
Es ist verblüffend, das festzustellen, aber ich entdecke an mir Tendenzen eines Workaholics. Das ausgerechnet ich das sagen muss.
Nicht dass ich mich beschweren möchte. Nicht doch! Ich steh drauf.
Ein Bloggerkollege von mir schrieb neulich etwas über Blogger die quasi „online leben“. Zweifellos bin ich einer davon.
Zur Entspannung ein Whiskey – Glen Farclas, 21 Jahre,  wundert mich selbst, dass ich auf den Geschmack gekommen bin  -  und  ein Zigarillo auf der Pseudoterrasse vor der Haustür. Stilvoll aber etwas unterkühlt an einem immerhin regenfreien Novemberabend.
Den Kaffee habe ich heute Abend definitiv zu spät getrunken, das bisschen Whiskey wird es mit Sicherheit nicht ausgleichen, dafür konsumiere ich zu wenig davon. Ein Fingerhut voll reicht für eine Narkose kaum aus.
Wofür der Aufwand am Abend?
Nun, die nächste große Lesung wirft, etwas unerwartet zwar, einen langen Schatten voraus. Wir haben uns ziemlich spontan zu einem Special entschlossen, an dem mindestens drei Autoren beteiligt sind. Zuviel will ich noch nicht verraten, es kann natürlich immer noch mal was dazwischen kommen.  In Kürze dazu mehr an dieser Stelle.
Jetzt werde ich…, nein, nicht schlafen gehen, sondern noch eine Weile hier sitzen. Zum Entspannen. Mit Kopfhörern auf den Ohren und Lamb aus dem IPhone.
Euch auch nen schönen Abend…

Karl Olsbergs "Mygnia" wird in eine 3D Version umgesetzt...

Mein eifriger Kollege Zaphod Enoch, Eventmanager im virtuellen Köln und Mitstreiter beim FdL hat sich des Projektes gemeinsam mit anderen Enthusiasten angenommen, Sie bauen an einer Metaversums Version des von Thriller Autor Karl Olsberg ersonnen Mygnia Universums. Mygnia ist im Kern ein offenes Mitschreibprojekt. Siehe dazu auch die Website.
Die 3D-Version von Mygnia entsteht nicht in SecondLife, sondern in Avination. Geplant sind ein Höhlensystem, eine Steampunk Insel, ein mitterlaterliches Dorf und eine Wüstenlandschaft. Noch ist nicht viel zu sehen, aber das wird sich bestimmt sehr schnell ändern. 

Moewe Winkler hat ihr Hörgedicht "Datenschatten" noch einmal überarbeitet...

Zu hören ist es drüben auf ihrem Blog. Die Instllation kann nach wie vor in SecondLife besichtigt werden.

Diskussion auf Sf-Fan.de: Science Fiction Lesungen im Metaversum...

Sinn oder Unsinn virtueller Lesungen werden gerade drüben im Forum von Sf-Fan.de diskutiert, angeregt durch einen Artikel, den ich für Nova 20 geschrieben habe. Mein Standpunkt ist den Lesern dieses Blogs natürlich bekannt. Drüben bei SF-Fan.de kann man die Diskussion verfolgen, beziehungsweise  daran teilnehmen...

Montag, 5. November 2012

Sonntag, 4. November 2012

Die Überschrift "Irre Vettel rast aufs Podium" hat mich zunächst irritiert...

Es ging allerdings nicht um die letzte Rede einer bekannten Politikerin. Das kleine unauffällige Ausrufezeichen nach dem "Irre" habe ich erst im zweiten Durchgang bemerkt.  Ging wohl um Motorsport...

Ich wünschte, es wäre schon wieder Frühling...



November ist nix für mich. Zu grau, zu nass, zu kalt, zu depressiv. Bin gerade über dieses Bild vom Steampunktreffen des Clockworkers in Mannheim im letzten Frühling gestolpert. Der Schein trügt, das Bild wurde an einem sonnigen Nachmittag aufgenommen. Alex, ich hoffe, wir können auch im nächsten Frühjahr mit solchen Highlights rechnen!

Atmosphärisch: Firlefanz Roxleys "Faces"...

Ich bin schwer fasziniert von Firlefanz Inworld-Bildern. Die Seele hinter den Avataren sichtbar gemacht.


Da ich momentan den Eindruck habe, dass virtuelle Welten sehr lebendig sind, hier nochmal ein Text vom Juli 2011...

...und ich stelle fest, wir sind immer noch da. Aktiver als jemals zuvor, nebenbei bemerkt.



Der Witz dabei ist: Während ich diese Zeilen schreibe, schlürfe ich einen Cappuccino und sehe dabei real noch cooler aus als mein zigarrequalmender Avatar in SL.
Vorgestern bin ich irgendwo mal wieder auf einen dieser stumpfsinnigen sehr klischeebelasteten Kommentare über virtuelle Welten gestossen. Konzerte, Lesungen, Cons gern, aber bitte nicht virtuell, alles immer nur in echt. Wunderbar. Dann sollte man konsquenterweise auch Radio, Fernsehen und Kino meiden, denn auch das dort gebotene Programm ist rein virtuell und Telefongespräche gelten natürlich erst recht nicht, ist der Gesprächspartner doch gar nicht am selben Ort.
Es ist weniger, die Abneigung gegen virtuelle Welten, die mich dabei stört. Es ist mehr die Arroganz und die Borniertheit mit der sie vorgetragen wird, um mit zustimmendem Kopfnicken oder Schulterklopfen von einem Personenkreis aufgenommen zu werden, der selbst nie ausprobiert hat, worum es geht - oder dem die Grafik beim Cybersex zu schlecht war.
Wer mich oder einen unserer Gastautoren lesen hört, der hört uns so, wie wir wirklich sind, eventuell sogar noch authentischer als auf einer Bühne, während wir in Schlappen hinterm Mikro hocken und aus dem Wohnzimmer ins Metaversum streamen. Das hat seine Existenzberechtigung genau wie alle anderen Medien. Es ist  momentan sehr trendy, sich zu produzieren, in dem man die Nutzer virtueller Welten als Realitätseskapisten abkanzelt, ohne sich auch nur kurz damit zu befassen, was sie da eigentlich tun.
Ich bin kein Realitätseskapist. Mein Avatar trägt meinen Namen, er sieht mir sogar sehr ähnlich, nur dass ich real natürlich noch besser aussehe. Ich bin nicht im Metaversum, weil ich gern ein Haus hätte, ich habe eines. Ich bin nicht im Metaversum, weil ich gern ein tolles Auto hätte, denn auch das besitze ich und fahren im Metaversum macht auch gar keinen Spaß. Ich bin auch nicht im Metaversum, weil ich keinen realen Job habe. Den habe ich nämlich ebenfalls und er sorgt dafür, dass ich immer schön in der Wirklichkeit verwurzelt bleibe.Und das ist gut so.
Alles was ich in der virtuellen Welt tue, tue ich auch in der realen Welt. Ich mache keine virtuellen Lesungen, weil ich mich in echt nicht traue. Ich traue mich. Und das auch vor Publikum, das zahlreicher war als die 50 Maximalbesucher bei einem SL Event.
Beides macht Sinn, beides macht Spaß und in der Kombination beider Seiten der Realität - der greifbaren und der des Metaversums -  liegt der Schlüssel zu neuen Möglichkeiten.  Was für Möglichkeiten das sein sollen? Events zum Beispiel, an denen man teilnehmen kann, obwohl man nicht wirklich vor Ort sein kann. Lesungen sind da nur eine Möglichkeit, eine, die mir - zugegeben - besonders viel Spaß macht.
Ihr habt keinen Bock aufs Metaversum? Na aber das ist doch völlig okay. Finde ich absolut in Ordnung. Aber versucht bitte nicht dafür irgendwelche rationalen Argumente zu erfinden, die keine sind und allenfalls auf breit getretenen Klischees basieren und darauf abzielen, jeden Fan virtueller Welten als kommunikationsgestörten Soziopathen abzustempeln. Erst probieren und dann urteilen.
OpenSim und SecondLife sind nicht die Zukunft. Aber sie zeigen in welche Richtung das weiße Kanichen rennt. Einen Hybrid aus SL, Browser und Augmented Reality.Man stelle sich vor, die Nutzung des Telefons wäre aufgrund ähnlicher Argumente verweigert worden, wie es momentan bei virtuellen Welten der Fall ist:
"Och ne, man sieht die ja gar nicht, wer weiss, ob die das wirklich sind.  Eventuell meinen die gar nicht, was sie am Telefon sagen. Wenn man telefoniert, statt hinzugehen, schrumpfen die Beine..."
Unter uns: Ich gebe gern ganz diskret Tipps und verrate auch keinem, dass ihr es probiert habt. Vielleicht sieht man sich ja mal...virtuell...

Ja, mittlerweile bin ich mir sicher:

Wir benötigen dringend Satire-Warnschilder! Wurde mir gestern wieder bewusst. Aber nicht nur das. Unsere Politiker sollten wir zum Tragen von T-Shirts in stechendem Warngelb verpflichten.  
Die Aufschrift: "Ja, ich meine das wirklich ernst!"

Samstag, 3. November 2012

Kleine peinliche Augenblicke beim Filmemachen...

Guy Hasson ist Science Fiction Autor und Filmemacher aus Israel. Vor einigen Monaten hat er im Rahmen der Five Continent Reading einen Ausschnitt aus seinem neuen Roman bei uns im Kafe Kruemelkram vorgelesen.
Momentan dreht er selbst seinen Low Budget Science Fiction Film:  "The Indestructables". In einem Blogeintrag beschreibt er eine Situation, die mir doch recht bekannt vorkommt. Mit zwei Schauspielerinnen probt er im Konferenzraum des Unternehmens, in dem er arbeitet, und alle paar Minuten stürmt jemand herein, der keine Ahnung hat, dass es um einen Film geht. Kann ich gut nachvollziehen, nachdem ich selbst vor einigen Jahren an vielen solcher Minifilmchen beteiligt war.
 Auch wir haben in diversen Unternehmen gedreht und einmal waren es gut ein halbes Dutzend Leute, die in einer gut beleuchteten, zu allen Seiten verglasten Pizzeria mit täuschend echt aussehenden Waffenimitationen herum hantierten. Eigentlich ein Wunder, dass der Laden nicht von einem SEK gestürmt wurde.

Wenig erfreulich: SecondLife Leipzig geht offline - aber es gibt auch gute Nachrichten!


Das sind Nachrichten wie ich sie überhaupt nicht mag:   
Angie Ling und Makiso Daviau haben heute Mittag bekannt gegeben, dass die beiden Leipziger SIMs zum 11.11. gelöscht werden. Nicht sehr erfreulich, denn ich persönlich schätze SecondLife Leipzig als Kulturstandort im virtuellen Raum. Und da bin ich sicherlich nicht der einzige.
Genauso sehr mag ich SecondRadio. Aber, und das sind  die guten Nachrichten, SecondRadio ist ein unabhängiges Projekt und wird selbstverständlich weiterlaufen. Auch Angies und Johns Shows.
Alles, was Leipzig bisher an Kultur zu bieten hatte, geht rüber auf Angies SIM: http://slurl.com/secondlife/LING%20Vision/183/121/24
Es bleibt also fast alles beim Alten. Nach der Neustrukturierung gibt es natürlich auch eine Einweihungsfeier. Der Termin wird noch bekanntgegeben.

Wenn man mal wieder den Fehler macht, Freunden, Bekannten oder Kollegen von seinen Secondlife Aktivitäten zu erzählen oder "Ah jaaa..."

Dieser kleine Text unter dem Titel "Ah jaaa..." war Teil unserer Lesung beim Festival der Liebe 2012. Ich bin mir außerdem sicher, dass nicht nur SecondLifer diese Situation kennen, sondern auch viele Blogger ;-). Übrigens - man muss sowas ja heute dran schreiben - er ist durchaus satirisch gemeint.

Ahh jaaa...


Ich weiß gar nicht wieso, aber es passiert mir immer mal wieder. Ihr kennt das.
Wenn man Leuten von seinen SecondLife Aktivitäten erzählt.
Fehler, großer Fehler.
Ihr kennt doch diesen schrägen Blick, wenn man über das eigene Zweite Leben berichtet. Der ist so wie…,tja, man kann das schlecht beschreiben. Etwa so wie: Also hoffentlich begegnen meine Kinder dem nie auf dem Nach-Hause-Weg.
Das Problem ist, ich toppe das dann noch. Schließlich gehöre ich ja zu diesen Verrückten, die meinen, sie könnten SL als Kulturplattform nutzbar machen.
Und trotzdem passiert es mir wieder und ich lasse mich hinreißen. Erzähle einem Kollegen, was ich am Wochenende gemacht habe.
„Na, was hast Du denn am Samstag unternommen?“
„Na ja, wir haben so ein Event gemacht, mit Lesungen und Konzerten und Ausstellungen und da war ein berühmter Performance Künstler aus Australien und eine  Sängerin, die live aus London aus ihrer Küche gespielt hat und ein sehr bekannter Science Fiction Autor, der hat live aus Berlin gelesen.  Den kennst Du, der war neulich erst im Radio.“
Die Reaktion, die dann erfolgt, ist stets dieselbe. Und nein, sie fällt so gar nicht aus, wie ich sie mir vorstelle.
Was ich meinerseits erwarte ist etwas wie „Oh, das ist  ja faszinierend, wie läuft denn so was ab, wie organisiert man so was, wie stellst Du denn da Kontakte her, und das muss doch auch zeitaufwändig sein, und wie lange dauert so was? Kann ich da auch mal hinkommen und wenn ja wie und wann wäre das?“
Das ist, was ich immer wieder, auch wider besseres Wissen glaube, nun hören zu müssen.
Was wirklich passiert ist das:
Ich sage: „Na ja, wir haben so ein Event gemacht, mit Lesungen und Konzerten und Ausstellungen und da war ein berühmter Performance Künstler aus Australien und eine berühmte Sängerin, die live aus London aus ihrer Küche gespielt hat und ein sehr bekannter Science Fiction Autor, der hat live aus Berlin gelesen.  Den kennst Du, der war neulich erst im Radio.“
Aber die Antwort meiner Kollegin oder meines Kollegen oder meines Nachbarn oder meiner Verwandten ist nicht die, die ich erwarte.
Sie lautet vielmehr. „Ahhh jaaa…“
„Ahh jaaa…“ Pünktchen Pünktchen Pünktchen. Glaubt mir, man hört diese Pünktchen hinter dem „Ahhh jaaa…“ Jedes einzelne Pünktchen. „Ahhhh jaaa…“
Schlimmer noch ist aber dieser Blick und er ist stets derselbe, egal, ob ich mit meiner Kollegin, meinem Kollegen, oder meinem Nachbarn, oder einem alten Freund gesprochen habe.
Dieser „Ahh jaaa“-Blick. 
Sie sehen mich an, als hätte ich ihnen gerade beiläufig erklärt, dass ich am Wochenende nur mit einem Regenmantel bekleidet im Stadtgarten auf alte Damen lauern würde, um ihnen mein Kulturevent zu zeigen.
„Ahhh jaaa….“
2 Minuten später dreht sich mein Gesprächspartner zu einem anderen Kollegen um, der ihm gerade erklärt: „Ich habe am Wochenende an einem Marathonlauf teilgenommen“
Die Reaktion meines Kollegen fällt jetzt ganz anders aus. Nein, nicht „Ahh jaaa…“ sondern vielmehr:
 „Marathonlauf? Jetzt echt Marathonlauf?  Wow, das ist ja Wahnsinn. Halbmarathon, oder Marathon, wievielten Platz haste denn gemacht? Wie lange haste denn da trainiert? Sag mal, wo war die Strecke? Mann, es hat  geregnet, das muss doch heavy gewesen sein. Und welche Schuhe trägst Du? Haste auch ne speziell angefertigte Sohle extra dafür? Boahh, jetzt sag doch noch mal, wie die Platzierung war. Wann ist denn eigentlich der nächste? Kann ich da auch mitmachen? Und meine Frau und meine Eltern? Boahh, Marathonlauf ich fasse es nicht!“
Ich denke mir: Das ist jetzt nicht wahr, oder?
Da ist einer nur zu blöd sich ein Taxi zu bestellen und rennt deswegen die 40 Kilometer bis in die übernächste Stadt neben den anderen Deppen her und das finden alle ganz famos?
Und dann spricht mich der Marathonläufer an  und fragt: „Was hast Du denn am Wochenende gemacht“.
Ich nicke und erkläre kleinlaut: „Ich habe ein Kulturevent in SecondLife veranstaltet?“ Ja, es ist wirklich mehr Frage als Antwort.
Warum halte ich auch nicht einfach meine Klappe? Vielleicht bin ich einfach nicht lernfähig.
Und sie nicken beide und gleichzeitig und wie im Chor bringen sie ihn hervor diesen mitleidig irritiert gelangweilten Laut „Ahh jaaa...“
Aber, und das ist erfreulich,  man kann daraus lernen. Ja, man  kann auch etwas zurückgeben.
Ich konnte das, als meinem Kollegen Mr. Marathonmann ein kleines Malheur passierte. Er im Stadtgarten stolperte, und sich dummerweise dabei den Unterschenkel brach und er, am Boden liegend, ausgerechnet mich anrief. 
„Hör mal hatte gerade deine Nummer auf dem Handy, ich bin schwer gestürzt.“
„Wo bist Du…“, will ich fragen und dann fällt er mir wieder ein dieser seltsame, bestürzte Gesichtsausdruck.
Und es kommt von ganz allein über meine Lippen.
 „Ahh jaaa…“
„Hör mal mein Bein ist gebrochen.“
„Ahhh jaaa…“
„Der Knochen schaut raus.“
„Ahhhjaaa…“
„Es sind fünf Grad unter Null!!!“
„Ahh jaaa…“
„Ich sterbe…“
„Du, das letzte hab ich jetzt gerade nicht verstanden, warte mal, da ist ein Anruf auf der anderen Leitung.“
Glücklicherweise weiß mein zweiter Gesprächspartner Interessanteres zu berichten.
„Was??? Du hast ein Chinarestaurant mit Büffet für 6 Euro gefunden? 6 Euro???  Da ist ja Wahnsinn, wo ist denn das. Kann ich meine Freundin mitbringen? Wann können wir denn dahin? Und was gibt es da zu essen? Warte, ich hol eben meine Jacke.“
Komisch, mir ist als hätte ich irgendwas vergessen.
Hm, keine Ahnung. Kann nicht wichtig gewesen sein.

Wagner James Au von New World Notes...

...sucht die beliebtestens SecondLife Blogs. Ein paar der 14 genannten Weblogs in Aus Liste kommen mir ziemlich bekannt vor. Nein, die deutschsprachigen Blogs wurden sicherlich nicht von englischsprachigen Lesern empfohlen. Die hohe Positionierung der Brennenden Buchstaben und Kueperpunk kann eigentlich nur daran liegen, dass die Leser von New World Notes etwas vorschlagsmüde waren. Vorgestellt werden in nächster Zeit ohnehin nur die Top Ten Blogs.

Freitag, 2. November 2012

Sound Shopping bei iTunes...

How to destroy Angels, J-Punch, sehr viel Lamb, Chemical Brothers, sehr viel Crystal Method, Turin Brakes. Und ganz ehrlich: Der nächste, der irgend ne 80er CD einlegt, weil wir das Zeug ja früher gehört haben, wird das Ding essen müssen. (Die Pet Shop Boys sind mir übrigens schon auf den Zeiger gegangen, als sie noch modern waren)...

Donnerstag, 1. November 2012

Schaue gerade Titanic...

...und stelle wieder einmal fest, dass mich die Szene mit den im Wasser treibenden Passagieren an meine letzten sommerlichen Schwimmbadbesuche erinnert. Etwa anno 1983. 
Defintiv zu viele Leute, viel zu viel sinnlose Hektik, wenn man nicht aufpasst, springt einem ein Walfisch von Mensch auf den Kopf oder irgendein Soziopath krallt sich an dir fest und alle Liegetrümmerstücke sind immer schon vergeben.  Nur so schön ruhig wie eine Stunde nach dem Untergang der Titanic wird es nie. Ich hasse Schwimmbäder...

Was den Soundtrack zum Kurzfilm "True Skin" angeht...

Wer wie ich den Song aus dem Trailer sucht: Es handelt sich um  "Wonderful" aus dem Album Level. Kann man bei ITunes erwerben...

Backstage beim FdL 2012 - noch ein paar Einblicke...




Lebensnotwenig:Kaffee.

Ablaufplan.

Kreatives Chaos.

Konzentrierte Crew.


Eröffnung

Lesung von Frederic Brake


Halbzeit

Es ist seltsam...

Immer wenn ich mich frage, was Politiker wirklich verdienen, kritzelt meine rechte Hand eine Keule...

Ich bin bei allen großen Suchmaschinen auf Platz Eins...

Jedenfalls wenn ich die exakte URL meines Blogs ins Eingabefeld der Suchmaschine tippe...

Haben uns gestern Abend spontan überlegt, als Zombies verkleidet Leute zu erschrecken...

War vielleicht doch ungünstig, in der Herzklinik damit anzufangen. Allerdings hat vorhin ein Bestattungsinstitut angefragt, ob wir nächstes Jahr wieder...

Ja, natürlich war das nur ein Witz !

Bedauerlich: Auch in diesem Jahr waren zu Halloween keine Kinder da...

Ich wüsste nicht, bei welcher Gelegenheit ich meinen Taser sonst testen könnte. "Süßes oder Aiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii". Kriege dieses Bild von kleinen, noch qualmend davontrottenden Aliens, Schlümpfen und Harry Potters mit Eimern voller geschmolzener Schokolade und brodelnder Kaugummimasse einfach nicht aus dem Kopf. Schade, sehr schade...