Freitag, 18. April 2014

Der Interviewcountdown zum BB E-Book Event 2014 - Heute: Oh! Ich?!?

Schnappschuß beim Interview

 Markus Gersting interviewt sie alle. Da kennt er keine Gnade. Auch mich. Das Gespräch wurde dann doch etwas länger. Ich kann einfach die Klappe nicht halten!


Ich zitiere: 

H: Erstmal vielen Dank, das zu dich interviewen lässt
KK: Ist mir ein Vergnügen und wir unterstützen die großartige Vorarbeit, die Du durch diese Serie leistest, sehr gern.
H: Danke, aber ohne Zauselinas und deine ganze Organisation gäbe es das ganze Event ja nicht. Was bedeutet dir (euch) das Event und warum organisiert ihr das?
KK: Wir haben das BB E-Book Event zum ersten Mal im letzten Jahr organisiert und das noch dazu sehr spontan und kurzfristig. Für uns ist es eine Möglichkeit, unsere Begeisterung für das Medium Buch und in diesem Fall für E-Books mit unserem Literaturprojekt zu etwas Neuem zu verbinden. In diesem Jahr wollen wir alles noch professioneller gestalten. Und so haben wir die Möglichkeit, möglichst viele Autoren und Verleger zusammen zu bringen und zu schauen, was sich daraus entwickelt.
H: ja es sind ja schon eine ganze Menge Autoren dabei. Ähnlich wie beim FDL, aber nicht in so kompakter Form.
KK: Das macht es “leichter verdaulich” und für uns auch nicht ganz so anstrengend, obwohl wir das FdL natürlich sehr mögen.
H: .. und die Autoren haben dann nicht ganz so die Qual der Wahl, eine halbe Stunde ist ja schnell vorbei – wenn man sein Herzensprojekt dem Publikum vorstellen möchte.
KK: Richtig, wir haben hierbei auch die Möglichket, noch etwas mit den Autoren zu sprechen. Das ist vor allem für die wichtig, die zum ersten Mal in SecondLife auftreten und vielleicht auch noch etwas skeptisch sind.
Wir können beim E-Book Event besser auf jeden einzelnen eigehen. Und: Im Laufe der vier Wochen hat man die Chance, ihnen persönlich noch einmal an ihrem Stand zu begegnen. Wir versuchen nach Möglichkeit Zeiten festzulegen, an denen man Autoren an ihrem Buchstand treffen kann.
H: Das hört sich gut an – wie bei Messen und Cons?
KK: Das ist die Idee, ja. Das hat eigentlich schon im letzten Jahr ganz gut funktioniert.
H: Du bist ja selbst (wie Zauselina) Autor und ich nutze mal die Gunst der Stunde: Wie entstehen deine Geschichten? Planst du die akribisch, oder entstehen die eher beim Schreiben?
KK: Ich fange ehrlich gesagt niemals an zu schreiben, bevor ich das Ende der Story kenne. Aber es stellt sich vielfach so dar, dass sich die Story im Verlaufe des Schreibens stark verändert. Das ist auch Sinn der Sache. Ich möchte nur vermeiden, dass mir nach einem guten Anfang die Puste ausgeht. So etwas ist sehr ärgerlich, wenn es passiert.
H: Passiert es dir das einer der Protagonisten sagt: Ne, das mach ich nicht! Denk dir was anderes aus?
KK: Ja, irgendwie schon, das kommt vor. Meine Protagonisten sind manchmal netter als ich es in bestimmten Situationen wäre. Meistens sind sie aber bösartiger.
H: Hehe, ja seit “Gregors Smartphone” bade ich mein Handy nicht mehr im Tee …
KK: hahaha, ja, die werde ich heute Abend noch mal lesen.
H: Ja, super – kannst du uns verraten wo?
KK: Man muss aber sagen, dass das eine Story ist, die ich nur für das Comedy Programm geschrieben habe. Äh das ist der Witz, ich muss mich teleportieren lassen. Ich habe den Namen vergessen.
H: Ups. Na sonst teleportiert du ja eher die Leute zur Lesung, da sollte das mal drin sein …
KK: ja, ich wurde diesmal eingeladen.
H: Wie siehst du eigentlich das Medium SL im Vergleich zur realen/normalen Welt in Punkto Lesungen? So aufwendige Kulissen wie in SL dürfte es bei einer Lesung in RL ja eher selten geben?
KK: Ich sehe gar keine so dramatischen Unterschiede. Das Autoren-will-ich-live-sehen-Gegenargument ist keines. Dann muss man auch Fernseher und Radio ausschalten und am besten gleich das Buch einmotten. Im Gegenteil: Wo könntest du schon mit einem Autor wie Thomas Thiemeyer oder Karl Olsberg von Angesicht zu Angesicht sprechen.
H: Und das noch ohne lange Reisen
KK: Ich würde das noch kurz weiter ausführen wollen ;-). Es ergibt aber neue Möglichkeiten, was die Lesungen selbst angeht: Szenische Lesungen mit mehreren räumlich getrennten Sprechern sind kein Problem mehr.
Jennifer B. Wind und ich lesen einen Dialog, obwohl sie in Wien sitzt und ich in Herne. Automatic Quandry alias Robert Keller spielt live in Oakland, während ich in Herne lese.
Das geht mit diesem Medium perfekt. Die Kulissen kommen noch hinzu, richtig.
H: ja die Lesungen waren wirklich beeindruckend. (Ich hoffe Jennifer B. Wind ist wieder fit)
KK: Es geht ihr wieder besser, ja. Schöne Grüße von hier aus!
H: Prima, die Lesung war wirklich hervorragend gelesen.
KK: Sie ist eine hervorragende Schauspielerin. Und anscheinend generell ein Multitalent. Sie bestätigt wieder einmal meine Faustregel: Man findet jede Menge interessante Leute in SecondLife und OpenSIms.
H: Das auf jeden Fall!
KK: Oder man holt sie rein.
H: Ja das ist schon beeindruckend, wie es dir gelingt immer neue Autoren nach SL zu holen – Ist das mit der Zeit einfacher geworden?
KK: Die ersten Autoren hat Zauselina in SL aufgespürt. Zu Hype Zeiten tummelten sich etwas mehr hier, weil sie ebenfalls die Idee hatten, dieses neue Medium zu nutzen. Aber wenn man nett fragt und ein wenig erklärt, was man hier macht, sind viele schnell interessiert.
Zauselina stellt mir gerade reizenderweise Kaffee und Kuchen vor die Nase! Ich hab es ziemlich gut.
Oliver Buslau und Frank Sorge waren meines Wissens nach so ziemlich die Ersten.
Und ja, es wird einfacher. Sie fragen teilweise schon von selbst nach. Das ist neu!
H: Grüße an Zauselina! – Wow , das ist bestimmt ein tooles Gefühl wenn die Arbeit mit den Brennenden Buchstaben solche Früchte trägt
KK: Meinst du den Kuchen oder die Freiwilligen. Ich grinse gerade.
H: beide ;)
KK: Jep.
Jedenfalls ist es nicht so, dass man das alles für eine Stammzuhörerschaft von zwei Personen macht, von denen man eine selbst ist.
 H: Ja die Lesungen sind immer gut besucht und werden immer öfter auch über SecondRadio ausgestrahlt. Wie siehst du eigentlich das Medium Ebook im Vergleich zum Klassischen Papierbuch? Persönlich, Philosophisch aber auch kommerziel.
KK: Ja,.es wäre auch schade, wenn alles NUR SecondLife ist. Ich sehe unser ganzes Projekt nicht nur auf den virtuellen Raum begrenzt.. Wir sind schon darauf spezialisiert, einfach weil solche Veranstaltungen leichter organisierbar sind. Aber nicht umsonst findet während dieses E-Book Events auch eine Realveranstaltung statt. Das Steampunk Event in Monheim am Samstag, den 26. April.
Viele lieben die Buchhaptik, ich an sich auch. Aber ich kann es nicht leugnen: Meine Lesegewohnheiten haben sich verändert- Ich lese nicht mehr so viel auf Papier, ich genieße es einfach mehr, selbst was auf die Beine zu stellen. Deswegen bin ich auch offener geworden. Hier im Regal liegt ein Kindle.
Und er wird benutzt. Was noch hinzu kommt:
Das E-Bookverändert die Literaturlandschaft komplett. Ab sofort kann jeder mitmischen. Egal ob begabt, oder weniger begabt. Das ist eine völlig neue Situation.
H: Ja es ist mittlerweile sehr einfach geworden ein Ebook herauszubringen – Was aber auch wiede rmehr Raum für kürzere Werke schaft oder?
KK: Ja. Ein schönes Beispiel: Im deutschsprachigen Raum ist die Science Fiction Kurzgeschichte vor kurzer Zeit für tot erklärt worden. Interessanterweise auch durch einige Autoren, die genau damit eingestiegen sind und diese Form früher propagiert haben. Durch das E-Book ändert sich das. Die großen bringen keine Sammlungen mehr raus. Haben sie schon seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr. Ah, die kleinen Verlage verlieren auch das Interesse? Egal, dann mache ich mein eigenes E-Book draus.
H: Ein spannendes Thema, das wahrscheinlich auch auf der Diskussions-Runde zum Thema Ebook zur Sprache kommen wird oder?
KK: Ja, davon gehe ich aus – aber da wird es natürllich auch um die virtuelle Welt gehen und was sich damit in Sachen Buch anfangen lässt.
H: Neben Lesungen sind da ja noch weitere Dinge möglich, wie z.b. BukToms Bibliothek, oder der Nachbau der in den Romanen geschilderten Welten.
KK: Stimmt, all das ist möglich.
H: Wobei ich dann doch lieber zum Lesen ein Buch oder einen Reader zur Hand nehme. Ein wirklicher Durchbruch wäre es da wohl wenn ich mir SL auf dem Tablett oder via Datenbrille mit auf das Sofa nehmen könnte.
KK: Das kommt ja vielleicht mit der Oculus Rift. Aber SecondLife mit aufs Sofa nehmen, ach, ich weiß nicht …
H: das ist vieleihct noch etwas Zukunftsmusik – aber es sind schon andere Dinge wahr geworden …
KK: ich tu nur so vernünftig. Her mit der Hardware !!!!
H: hehe – ich würde da auch nicht nein sagen. Auch wenn du dieses Mal (glaube ich) nicht selbst auf dem BB liest – Bist du (als Host) vor den Lesungen aufgeregt, hast du gar Lampenfieber?
KK: Also den Tag über nicht, aber in den letzten Minuten werde ich kribbelig. Dann bin ich auch ziemlich giftig. Frag mal Zause. Soll halt alles funktionieren. Und dann gibt es Veranstaltungen, da bin ich mir nicht sicher, ob das alles so funktioniert. Da bin ich unter Umständen auch vorher schon mal unruhig.
H: … ah doch auf den Steampunk Event, oder?
KK: Rl ist das natürlich stärker. Da muss ich den Leuten ja ins Gesicht sehen, wenn alles schief läuft.
Das Steampunk Event ist natürlich schon noch etwas anderes. Die größte Sorge ist immer die, ob wir den Autoren ein Publikum bieten können. Versprecher machen mir da keine Angst.
Etwas tröstlich war da das Posting eines bekannten Autors vor wenigen Tagen bei Facebook. Obwohl bekannt, trotz großem Verlag fanden sich bei seiner Lesung unter 10 Zuhörer ein. Das ist deprimierend.
Ich selbst habe mittlerweile zweimal Lesungen mit Null Publikum erlebt. Allerdings im RL. Einmal auf einer Jedi Convention (denen geht Literatur am Arsch vorbei solange nicht Han Solo auf dem Cover ist) und dann im letzten Juni bei der Nova Jubiläumslesung in Wuppertal.
H: Na geht einem dann schon nahe … bisher hatte ich bei meinen Lesungen immer Glück das doch eine ganze Menge Leute da waren, aber wie Bernhard sagte, das ist dann die dunkle Seite der Medallie
KK: Es kann immer mal passieren. Muss man mit leben.
H: Aber wenn Leute da sind und dann noch interessierte Fragen stellen – ist das ein tolles Gefühl. In SL können die Fragen/Anmerkungen ja sofort in das Chat-Fenster getippt werden – so hat man die auf jeden Fall nicht vergessen bis es Zeit für die Fragen ist.
KK: Absolut, das ist Klasse. SL hat eine Metaebene, auf der die Zuhörer schon während der Lesung diskutieren können, ohne den Autor zu stören. Bernhard Giersche hat das , glaube ich, schon erwähnt.
H: Hast du noch etwas was dir beim/zum BB Ebook Event noch besonders wichtig ist?
KK: Viele neue interessierte Gäste anzulocken.
Und ich hoffem dass bei den Lesungen und Diskussionen neue Ideen entstehen und sich neue Zusammenarbeiten ergeben.
H: Das ist doch fast schon ein gutes Schlusswort: neue Gäste und neue Zusammenarbeiten.
KK: Sehe ich genau so.
H: Ich bedanke mir herzlich das du dich von mir hast interviewen lassen
KK: Und wir möchten uns noch einmal herzlich für diesen großartigen Interviewcountdown bedanken, der eine wunderbare und wie wir finden auch professionelle Einleitung in das BB E-Book Event 2014 darstellt. Vielen Dank, Markus, wir und auch die Autoren finden das toll!
H: Gerne – ich lerne dabei auch viel und viele neue und interessante Kollegen kennen
KK: Das ist ja auch die Idee dabei.

Donnerstag, 17. April 2014

Interviewcountdown zum BB E-Book Event 2014 - Heute: Bastian Barbosa...



Markus Gersting hat mit Bastian Barbosa heute einen weiteren hervorragenden Baumeister virtueller Welten befragt. Auich Bastian hat zahlreiche Bühnenbilder für Veranstaltungen der Brennenden Buchstaben gebaut. Zum Beispiel für Karl Olsberg, Jan-Tobias Kitzel, Frank Haubold oder auch mich.  Beim diesjährigen BB E-Book Event baut er im SL-Planetarium die Kulissen  für Bernhard Giersche und BukTom Bloch.


Ich zitiere: 

BB: Hallo Markus, kann ich dir helfen?
H: Hallo Bastian, ich sehe du baust gerade um …
BB: Bin fertig
H: Ja, ich mache ja gerade wieder eine Interview-Serie für die Brennenden Buchstaben und wollte fragen, ob ich dich dafür interviewen dürfte.
BB: Ich bin doch niemand besonderes Markus. Nur ein ganz kleiner Mensch.
H: Na eigentlich schon – ich wollte ein Kulissenbauer-Special machen  und ein paar Lesungen sind ja auch bei dir wie ich auf der Veranstaltungs-Liste gesehen habe.
BB: Ja, ich stehe eigentlich gar nicht so gern in der Second Life Öffentlichkeit. Ich mach das nicht um als grosser Kulissenbauer bewundert zu werden.
Mir macht das eigentlich einfach nur Spass, das ist meine Motivation.
H: Was sich vielleicht viele fragen: Wie entstehen die Ideen für die Kulissen? Wie eng ist da die Zusammenarbeit mit den Autoren?
BB: Wenn der Autor eine ganz bestimmte Kulisse haben möchte, dann versuche ich immer diese zubauen. Dabei kann die Zusammenarbeit schonmal sehr intensiv sein. Meist habe ich nur ein paar wenige Vorgaben bekommen von Küper – die ich dann erschaffe und wenn mir die eine oder andere Idee dazu noch in den Kopf kommt, dann versuche ich sie zu verwirklichen und einzubauen. Man kann dann doch schon so ein wenig seine Kreativität ausleben…
H: Wie aufwendig sie die Arbeiten da so? (Aus eigener Erfahrung verfliegt die Zeit beim Bauen ja…)
BB: Das kann sich schon mal auf einen ganzen Tag ausweiten. Wenn dann noch spezielle Dinge gebraucht werden, können es ein paar Tage werden. Und die Zeit verfliegt, ja man ist ganz erstaunt das man schon 4 Stunden vor dem PC sitzt.
H: Das stimmt, ich kenne das. Der “Rohbau” ist relativ schnell fertig – aber die Details, das dauert dann. Ist das bei dir ähnlich?
BB: Ja, das ist bei mir auch so. Die Zeit vergeht wie ihm Fluge. Ja, die Details können schon Zeit in Anspruch nehmen.
H: Gibt es was das du immer schon mal bauen wolltest und etwas was du nie bauen würdest?
BB: Hm – etwas was ich schon immer mal bauen würde wollen. Naja einen Sternenzerstörer. Wäre cool! Ich fürchte da reichte die Sim aber nicht und ob BukTom damit einverstanden wäre – ich muss ihn erstmal fragen.
Etwas was ich nicht bauen würde? Ich glaube da gibt es nichts …
H: In letzter Zeit taucht ja der Begriff Mesh öfter auf. Arbeitest du auch damit oder weiterhin mit Prims?
BB: Ich arbeite mit Mesh. Ist aber so eine Sache. So eine Mesh-Objekt kann schnell viele Prims haben. Wenn man aber dadurch Prims sparren kann, verwende ich Mesh…
H: So richtig verstanden was Mesh ist, habe ich noch nicht, kannst du das vielleicht mit einfachen Worten erklären – falls es geht.
BB: So genau kann ich dir das auch nicht sagen.
- Hier gab es eine kleinere Pause, da schon das nächste Event begann. Also etwas Zeit für Recherche … -
H: Zum Thema Mesh: Könnte man das so beschrieben, das man bei Mesk komplexe Freiformflächen mit einem externen Programm erzeugt und dann nach SL importiert? Im Gegensatz zum Bauen mit Prims, den einfachen Grundobjekten, die man auch sehr gut direkt in SL verbauen kann? Das Leben wird beidem wahrscheinlich erst so wichtig durch die dazu passende Textur eingehaucht …
BB: Ja das ist sehr gut.
H: Die Letzte Frage: – Wie lange nach der Lesung kann man die Kulissen noch besichtigen? Fällt es schwer die für die nächste Lesung dann wieder abzubauen? Bei dir habe ich gesehen, das du durch verschieben von Ebenen in SL-Planetarium recht schnell umbauen kannst, das relativiert diese Frage wahrscheinlich etwas …
BB: Also mir fällt es schon schwer eine gute Kulisse dann wieder verschwinden zulassen. Wo man doch auch einige Zeit darin verbracht hat. Stehen lassen kann ich sie leider nur bis zur nächsten Veranstaltung, was ja dann doch schon sehr bald in der Regel ist …
H: Ja, bei dir jagt ja eine Veranstaltung die Nächste. Vielen Dank das du trotzdem Zeit für ein Interview hattest
BB: Vielen dank für dein Interesse.
H: Gerne. Man kommt doch immer gerne zum Ort der ersten Lesung zurück ;)

Die Oberfläche eines exotischen Planeten...

...stellt dieses großartige Lego Diorama von Raoul Baldwin dar. Bestaunen auf Raouls Flickr Account...

Da warnt ein amerikanischer Profiler, jeder von uns würde mindestens einen Psychopathen kennen...

Das eigentliche Problem sehe ich persönlich darin, dass viele von uns sie trotzdem wählen...

Mittwoch, 16. April 2014

Interviewcountdown zum BB E-Book Event 2014 - Heute: Alex Jahnke...




Markus Gersting hat den berühmten Clockworker alias Captain Serenus Alex Jahnke ins Kreuzverhör genommen. Der wird auf dem E-Book Event aus seinem satirischen Reichsflugscheibenroman "Neues aus Neuschwabendland" lesen. 


Ich zitiere: 

H: Was ist das BB E-Book Event (für dich)? Warum nimmst du teil?
AJ: Darauf gekommen bin ich durch eine Einladung von Kueperpunk, wofür ich sehr dankbar bin. Ich mag solche Events abseits der Mainstream-Kultur, bei der man selber auch viele unbekannte Perlen entdecken kann und von Autoren hört, auf die man sonst wahrscheinlich nie aufmerksam geworden wäre.
H: Wie siehst du das Medium Ebook im Vergleich zum klassischen Papierbuch? Persönlich, Philosophisch aber auch kommerziell.
AJ: Ich bin ein ausgesprochener Bibliophiler und kämpfe täglich mit dem Problem, dass ich zu wenig Wände für meine Regale habe. Trotz dieser Liebe zu Gedrucktem, bin ich auch vom Ebook begeistert. Beide Medien habe ihre Vorteile, die man nicht gegeneinander stellen sollte oder gar einen Grabenkampf führen. Bücher haben eine Haptik, einen Geruch und es ist schon fast ein sinnliches Erleben sich durch einen alten Foliaten blättern. Man mag das Datennostalgie nennen, aber auch Vinyl ist trotz vieler Traueranzeigen nie gestorben. Ebooks überzeugen durch ihre praktischen Vorteile, die letzte Lesestelle wird sich gemerkt und die Gefahr vom Reader im Bett beim Lesen erschlagen zu werden ist relativ gering. Gerade wenn es mir nur um die Geschichte geht, bevorzuge ich das Ebook – Heftromane sind da ein sehr gutes Beispiel. Mittlerweile lese ich eigentlich auch lieber auf einem Ebook-Reader als in einem Buch und ärgere mich oft, dass ich für ein gekauftes Papierbuch nicht das Ebook dazu bekomme.
Kommerziell halte ich ich die einfache und schnelle Möglichkeit des Selfpublishings für einen echten Gewinn in der Literatur. So können auch unbekannte Autoren ihr Werk in die Öffentlichkeit bringen und ihre Leser finden, die bei einem normalen Verlag vielleicht nie eine Chance gehabt hätten. Die Chance muss gar nicht mal an der Qualität der Geschichte liegen, sondern einfach daran, dass Verlage mit Manuskripten überflutet werden.
H: Wie siehst du das Medium SL im Vergleich zur realen/normalen Welt? Was hältst du von den Kulissen in SL bei deiner Lesung?
 AJ: Anfänglich war ich skeptisch, ob eine Lesung in einem virtuellen Raum wirklich funktioniert. Aber nach meinem ersten Versuch dort, war ich mehr als positiv überrascht, wie gut es dort funktioniert. Zum einen rein praktisch, weil die Zuhörer keinen großen Aufwand treiben müssen, um teilzunehmen und daher oft deutlich interessierter sind. Vor allem überzeugt aber die ganz eigene Atmosphäre in SL. Wann hat man schon mal die Möglichkeit in einer passenden Kulisse zu lesen? Bei einer normalen Lesung ist man oft froh, ein Glas Wasser zu bekommen, aber in SL bekommt man eine ganze Welt dazu und Zuhörer, die sich ebenfalls oft in die passende Kleidung geworfen haben.
H: Was liest du auf den Ebook-Event? Bist du vor der Lesung aufgeregt, hast du gar Lampenfieber?
AJ: Ich werde aus “Neues aus Neuschwabenland” lesen, ein satirisches Tagebuch des Adjutanten der letzten geheimen Nazibasis in der Antarktis – das natürlich nur auf reinen Fakten beruht.
Aufregung gehört zu jeder Lesung, man ist natürlich gespannt, wie das Publikum reagiert und ob das Buch gefällt. Man müsste schon sehr abgebrüht sein, diese Aufregung nicht zu haben. Lampenfieber ist es allerdings nicht, da ich in SL auch den Vorteil habe, in gewohnter Umgebung zu sein und daher deutlich entspannter bin.

Interview im Meisterbastler Kurier erschienen...




Die Meisterbastler Region in SecondLife hat sogar eine eigene Zeitung:
Miriam Evanier hat mich für den MBK Kurier interviewt und mir Fragen zur Science Fiction Literatur, zu meinen Stories und Lesungen gestellt. Das Interview ist - obwohl der Name der Zeitung das nicht vermuten lässt - in englischer Sprache.
Der Meisterbastler Kurier ist ein inworld Magazin. Man erhält es an verschiedenen Automaten auf der  SIM.

Dienstag, 15. April 2014

Ein Steampunk Luftschlachtschiff...

...aus Lego von Eric Bruon. Anschauen bei den Brothers Brick...

Wenn ich Aufforderungen zur bewussten Ernährung lese oder höre...

...wundert mich stets, dass mich nie jemand zum bewussten Arbeiten gehen auffordert. Seltsam, oder?
Fangen wir doch lieber mal mit dem Problemkomplex an...

Bei mir waren es heute übrigens ganz bewusst zwei Leberkäs mit Spiegelei. Liegen nur dann schwer im Magen, wenn man nicht mit Single Malt nachspült.

Der Interviewcountdown zum BB E-Book Event 2014 - Heute: Michael Meisheit...



 Markus Gersting hat diesmal den Schriftsteller und Drehbuchautor Michael Meisheit interviewt. Michael ist tatsächlich einer der Drehbuchautoren der Lindenstrasse. Bei uns tritt er allerdings mit seiner E-Book-Serie "Im falschen Film" auf. 


Ich zitiere: 

H: Was ist das BB E-Book Event (für dich)? Warum nimmst du teil?
MM: Das Event ist für mich zweierlei: Eine wunderbare, sehr bequeme (weil vom heimischen Computer aus) und einzigartige Möglichkeit, mit Lesern in Kontakt zu treten und mein Werk zu präsentieren. Es ist aber auch schon etwas Nostalgie dabei. Denn bei dem BB eBook Event im letzten Jahr habe ich meine erste Lesung überhaupt absolviert. Das wird diesen immer zu etwas Besonderem machen. Damals war die Idee einer Lesung im Second Life für mich neu. Aber ich war auf Anhieb so angetan davon, dass ich mich mittlerweile fast als Stammgast für Lesungen bezeichnen würde.
H: Wie siehst du das Medium Ebook im Vergleich zum klassischen Papierbuch? Persönlich, Philosophisch aber auch kommerziell.
MM: Ich habe das eBook lieben gelernt. Als ich begann als Selfpublisher meine eigene Werke herauszubringen, hatte ich noch recht wenig Berührungspunkte mit eBooks – ich besaß nicht einmal einen Reader. Spätestens seit die eBooks mir unerwartete Erfolge beschert haben, sind sie für mich wichtiger als Taschenbücher und ich lese mittlerweile auch gerne mit diesen handlichen kleinen Geräten. Natürlich sind Papierbücher das, womit ich groß geworden bin. Durch sie bin ich an das Geschichten erzählen herangeführt worden. Also werden sie immer einen hohen emotionalen Wert für mich haben. Aber für mich gibt es auch keine Notwendigkeit, sich für das eine oder andere zu entscheiden …
H: Wie siehst du das Medium SL im Vergleich zur realen/normalen Welt? Was hältst du von den Kulissen in SL bei deiner Lesung?
MM: Tatsächlich hatte ich erst eine Lesung in der sogenannten normalen Welt. Die war großartig, aber ich hatte auch Glück, weil ich als Gewinner des “Indie-Autor-Preises” dazu eingeladen wurde und in eine sehr gut organisierte und reichlich besuchte Veranstaltung in Leipzig integriert wurde. Das ist für Lesungen sicher nicht selbstverständlich, wenn man kein Autor mit dem ganz großen Namen ist. So sind die Lesungen im Second Life eine perfekte Möglichkeit, auch viele Leute quer über Deutschland verteilt zu erreichen und zu unterhalten. Natürlich ist ein Live-Publikum noch etwas im wahrsten Sinne des Wortes lebendiger, aber ich war von Anfang an überrascht, wie gut man die Resonanz der virtuellen Zuhörer im Second Life mitbekommt. Und auch optisch ist es jedes Mal ein Leckerbissen, an kuriosen Orten mit vielen kreativ gestalteten Avataren vor der Nase zu lesen. Ich würde auch hier sagen: Ich muss und will mich nicht für das eine oder andere entscheiden.
H: Was liest du auf den Ebook-Event? Bist du vor der Lesung aufgeregt, hast du gar Lampenfieber?
MM: Aufgeregt bin ich immer ein wenig, aber da ich in meiner vertrauten Atmosphäre am Computer sitze und sowieso immer alle sehr nett sind, hält es sich in Grenzen. Lesen werde ich diesmal aus meiner eBook-Serie “Im falschen Film”. Daraus habe ich bereits einmal im Second Life gelesen, deswegen wird es diesmal eine andere Stelle sein. Und wer weiß: Vielleicht sogar aus der neuen Staffel, die bisher noch nicht erschienen ist

Am Samstag, dem 26. April steigt das große Steampunk Event in Monheim!




Wir machen Dampf in Monheim. Genauer gesagt in der Bibliothek Monheim (in Monheim am Rhein). Die Zusammenarbeit ergab sich aus einer Lesung, dir wir dort vor einigen Jahren gemacht haben. Diesmal haben sich die Brennenden Buchstaben gemeinsam mit Gunda Plewe vom „Gunda liest“-Blog ein etwas umfangreicheres Programm vorgenommen.

Am Samstag, den 26. April setzen wir die Kessel in der Bibliothek Monheim unter Dampf. Dabei werden wir unterstützt von:

Martin Barkawitz und seiner „Steampunk-Saga“ um die Heldin Tinker Kate,

von Anja Bagus, die aus ihrem Roman „Aetherresonanz“ lesen wird,

von Clockworker alias Cynx alias Captain Serenus Alex Jahnke, der seine brandneue Reichsflugscheiben-Punk-Satire „Neues aus Neuschwabenland“ mit im Gepäck hat.

Felix Tenten  konnten wir ebenfalls gewinnen. Er wird eigene Steampunk-inspirierte Songs für uns spielen. 

Und auch der Kueperpunk ist  mit dabei, mit meinem Beitrag zu einer Steampunk Anthologie, die gerade fertig gestellt wird.

Das alles passiert am Samstag, den 26. April ab  18.30 Uhr in der Bibliothek Monheim.
Viktorianische Ladies and Gentlemen in voller Montur sind nicht nur ausdrücklich erwünscht, sondern werden dringend um ihr Erscheinen gebeten. Wir wollen mit Euch gemeinsam einen stilechten, der Steampunk Literatur gewidmeten Abend verbringen.

Und ihr habt die Möglichkeit Euch eure Bücher  oder CDs von Martin, Anja, Alex, Felix  und mir signieren zu lassen.

Montag, 14. April 2014

Star Wars Stories inszeniert mit Action Figuren...

Zahir Batin zaubert faszinierende Szenen aus Spielzeug. Dort anschauen...

Der gehört hier rein...

Robocop aus Lego von Martin Stipkovic...

Der Countdown zum BB E-Book Event 2014 - Heute: Barlok Barbosa...




Diesmal hat Markus Gersting Baumeister Barlok Barnosa befragt. Barlok baut außergewöhnliche Kulissen für viele unserer Veranstaltungen, zuletzt ein grandioses Kloster  für die Lesung von Jennifer B. Wind aus "Als Gott schlief". Diesmal baut er einen Reichsflugscheibenhangar für Alex Jahnkes Satire-Lesung "Neues aus Neuschwabenland".


Ich zitiere:

H: Wie entstehen die Ideen für die Kulissen? Wie eng ist da die Zusammenarbeit mit den Autoren?
BK: Durch Kueperpunk Koronen von den Brennenden Buchstaben erhalte ich die Anfrage für eine Location zu einer Lesung. Das Datum und das Thema der Lesung wird bekannt gegeben. Leider habe ich meist keinen direkten Kontakt mit dem Autoren/der Autorin. Ich hätte die Möglichkeiten, sehr konkret auf den Inhalt der Lesung hin zu gestalten, was aber meist an fehlenden Informationen scheitert. Da gibt es noch Ausbaupotential.
H: Wie aufwändig sind die Arbeiten? (Aus eigener Erfahrung gehen da schnell einige Manntage an Arbeit in Bauten und Objekte)
BK: Neben meiner Arbeit als Grafiker und Webdesigner habe ich zwischendurch immer wieder Zeit in SL zu arbeiten. Ich arbeite gerne sehr exakt Einbezug auf die Texturen, die ich meist für ein Projekt immer direkt herstelle und gestalte (Licht-Schatten-Situationen, Schriften, etc). Daher liegt die Bauzeit für so eine Location so zwischen zwei Tagen und zwei Wochen, je nach Aufwand. Diese Arbeit macht mir Spass und ist für mich auch immer eine Fingerübung zur Perfektionierung meiner Baufertigkeit in SL und somit ist das erst möglich.
H: Gibt es etwas was du immer schon mal bauen wolltest und etwas das du nie bauen würdest?
BK: Mir ist wichtig, dass meine Locations einen hohen Erlebniswert haben. Da die virtuelle Welt eigentlich etwas sehr technisches ist, mache ich gerne Steampunk-Events und auch Mittelalter-Locations. Aber ich habe selber auch eine grosse Liebe für Science Fiction und auch hier schon einiges gebaut.
Nicht bauen würde ich Locations mit starker Tendenz zu Blut-und-Dreck Fantasien wie Vampir-Szenen mit Folter und Ritualen. Ich mag hier keine Locations aufbauen, damit wer seine kranken Tendenzen ausleben kann.
H: Wie lange nach der Lesung kann man die Kulissen noch besichtigen? Fällt es schwer die für die nächste Lesung dann wieder abzubauen?
BK: Ich lasse in der Regel die Szenen noch so zwei Wochen stehen. Ausnahme wäre, wenn in kürzerer Zeit eine andere Lesung mit anderer Ausrichtung anstehen würde. Dann kann es auch schon mal sein, dass eine Location nach zwei-drei Tagen verschwindet. Meist kann ich mich gut von gebauten Szenen lösen. Sehr aufwändig gestaltete Gebäude oder Szenen packe ich ansonsten in einen Rezzer, um sie ggf. mal wieder zur Verfügung zu haben.
Meine Erfahrung lehrt mich aber, dass ich meist eh immer alles neu aufbaue, da ich ja das Schöpferische daran mag und es mir gar nicht so sehr um die Endprodukte geht.
H: Zum Bauen selbst hätte ich noch eine Frage: ich meine du hättest mir mal erzählt, das du hauptsächlich mit Prims arbeitest und nicht mit Mesh. Könntest du vielleicht noch etwas über die Techniken sagen mit denen du deine Werke entstehen lässt?
BK:
Zum Bauen:
Ich baue natürlich nach wie vor mit Prims – auch. Allerdings erstelle ich zuweilen Sculpties und je länger desto mehr auch Meshes. Vor allem mit Meshes lässt sich – in gewissen Situationen – extrem primsparend bauen und man hat doch mehrere Texturen auf einem Mesh, wohingegen ein Sculptie nur eine Textur erlaubt.
Auch wenn ich sehr vieles in Meshes umwandle, so nutze ich doch wenn möglich und sinnvoll immer auch Prims, da wir immer noch User haben, die mit nicht meshfähigen Viewern unterwegs sind. Zudem ist das Bauen von Runden Formen mit Prims meist primsparender, da Meshes mit gutem LOD dann oft kaum Prims einsparen.
Kann man Sachen vom Barlok kaufen?
Jein. Das Einrichten und die Bewirtschaftung des Marktplatzes und/oder eines Shopsystems inworld mag ich mir irgendwie nicht aufzwingen. Ich habe ein paar Sachen auf dem Marktplatz und immer noch den Plan, endlich mal meinen Inworld-Shop einzurichten. Aber eigentlich baue und gestalte ich lieber, anstatt für ein paar läppische Linden mir viel Arbeit mit Shop-Bewirtschaftungen zu machen.
Wem irgendwas von mir gefällt, soll mich einfach anschreiben. Meist gebe ich das gerne und günstig an Interessierte ab.
Ich richte natürlich auf Wunsch auch komplette Szenen und Sims ein. Auch hier einfach mal anfragen. Da eine wirklich reale Entgeltung sich wohl niemand leisten kann, mach ich Auftrangsprojekte dann, wenn sie mich interessieren. Und dann auch zu einem sehr günstigen Preis.
Ach noch was:
Ich hatte vor Jahren mal eine Tutorial-Sim gebaut und in dem Zuge auch ein Tutorial für die Bau-Grundlagen in SL erstellt. Dieses habe ich nun erneuert, und somit liegt es als kostenloses und vielfach nützliches Tool für gestaltungsbegierige Leute vor. Mit im Paket ist ein einfaches Tutorial für das Sculpten mit dem Sculpt-Studio von Blackbox enthalten.
Das Bau-Tutorial gibt es hier kostenlos zu beziehen.

Sonntag, 13. April 2014

Freitag, 25. April: Das BB E-Book Event 2014...



Das BB E-Book Event 2014. 
Vom 25. April bis zum 25. Mai stellen Autoren bei uns ihre neusten E-Books aber auch Print-Bücher vor. Wir präsentieren Lesungen, Performances, Vorträge  im Kreativdorf und anderen SIMs in SecondLife. 
Diesmal haben wir auch eine prominent besetzte Diskussionsrunde. Sie wird am Muittwoch den 21. Mai stattfinden. Mit dabei: Dennis Schmolk (Alles fliesst), Leander Wattig (Was mit Büchern), Christoph Burstup Weiss (Artikel über SecondLife unter anderem für den ORF) und Michael Meisheit (Drehbuchautor bei der wohl dienstältesten deutschen Fernsehserie).  

Die Programmpunkte in chronologischer Reihenfolge mit klickbarer SL URL: 




Am Freitag, den 25. April um 21 Uhr eröffnet Oliver Susami mit einer Lesung aus seinem neuen Roman im Kafé Krümelkram . 
Plakat folgt noch. 


Nicht im eigentlichen Sinne Teil des E-Book Events findet es allerdings genau einen Tag nach dessen Eröffnung statt. Wer die BB und einige der Autoren vom E-Book Event persönlich treffen möchte hat dazu in der Bibliothek Monheim am Rhein am Samstag, den 26. April Gelegenheit.



Sonntag, 27. April: Fay Ellison liest in SL Stuttgart  live aus "Experiment Ella".



Samstag, 3. Mai ab 20 Uhr: Bernhard Giersche liest live aus "Karl - ausgeliefert - ".



Sonntag, 4. Mai ab 20 Uhr: Frank Sorge liest live aus "Degenaration X - Surf- und Clickgeschichten".
http://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativdorf/53/191/24




Sonntag, 10.Mai ab 20 Uhr: Heidi Hensges liest live in der Pegasus Bibliothek "Fiese Geschichten".
http://maps.secondlife.com/secondlife/Vision%20of%20mountains1/230/164/22




Ebenfalls am Samstag, den 10.Mai liest Horst-Dieter Radke ab 21 Uhr im Kafé Krümelkram aus seinem Krimi "Normale Verhältnisse".
http://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativdorf/53/191/24





Am Sonntag,den 11.Mai liest Guido Seifert ab 20 Uhr in Michael Iwoleits World Culture Hub seine Story aus der Ausgabe 22 des Nova Science Fiction Magazins. Plakat folgt. 
http://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativdorf/235/73/22
Bühnenbild:Michael Iwoleit



Ebenfalls am Sonntag, 11. Mai ab 21 Uhr: Martin Barkawitz liest aus seinem historischen Roman "Der Schauermann"
Exakte SLURL geben wir noch bekannt. 
Bühnenbild:  Barlok Barbosa




Am Samstag, den 17.Mai ab 20 Uhr präsentiert Alex Jahnke vom Clockworker bei uns seine Reichsflugscheiben-Satire "Neues aus Neuschwabenland". 
SLURL geben wir noch bekannt.  
Bühnenbild:  Barlok Barbosa




Samstag, 17.Mai ab 21 Uhr: Frederic Brake liest im Kafé KrümelKram live aus "Dunkelste Stunden"
http://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativdorf/53/191/24




Auch am Samstag, 17.Mai ab 21 Uhr: Marcus R. Gilman alias Marcus Rauchfuss liest in der Meisterbastler Bibliothek live aus Urban Haiku: Poetry for the Metroplex. 
Die Lesung ist in englischer Sprache. 
http://maps.secondlife.com/secondlife/meisterbastler/29/191/35






Am Sonntag den 18.Mai ab 20 Uhr liest Burkhard Tomm-Bub aus seinem Krimi "Geringe Mitnahme - Effekte".
http://maps.secondlife.com/secondlife/Vision%20of%20mountains1/219/59/1204
Bühnenbild:  Bastian Barbosa



Sonntag, 18.Mai ab 21 Uhr: Oliver Buslau liestim Kafé KrümelKram  live aus "Der Bulle von Berg"
http://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativdorf/53/191/24







Am Mittwoch den 21.Mai findet im Kafé KrümelKram eine Diskussion über Self Publishing und neue Literaturplattformen statt. Dazu konnten wir Leander Wattig, Kopf des Blogs "Was mit Büchern", Dennis Schmolk, einen der Macher von "Alles fliesst", Self Publisher Michael Meisheit und Christoph Burstup Weiss einladen, der unter anderem für den ORF einige Artikel über SecondLife geschrieben hat. 
Die Veranstaltung beginnt um 21 Uhr. 
http://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativdorf/53/191/24






Samstag, 24.Mai ab 20 Uhr: Michael Meisheit  liest live aus "Im falschen Film"
http://maps.secondlife.com/secondlife/Kreativdorf/53/191/24






Samstag, 24.Mai ab 21 Uhr: Anja Bagus liest live aus dem dritten Roman der Aetherhertz-Serie



Sonntag, 25.Mai ab 20 Uhr: Jan-Tobias Kitzel liest live aus seinem Roman "Froststurm"

Der Interviewcountdown zum BB E-Book Event 2014 - Heute: Jan-Tobias Kitzel...




Markus Gersting hat diesem Jan-Tobias Kitzel befragt, der auch schon beim FdL 2013 aufgetreten ist. 

Ich zitiere: 

H: Was ist das BB E-Book Event (für dich)?  Warum nimmst du teil?
JT: Das Event ermöglicht es einem breiteren Publikum, Werke von unterschiedlichen Autoren kennenzulernen. Viele Menschen sind beruflich oder familiär so stark eingespannt, dass eine Offline-Lesung einfach nicht in den Zeitplan passt, da ist ein Online-Event natürlich eine tolle Sache. Als Vater einer (fast) sechs Monate alten Tochter kann ich das total nachvollziehen. Außerdem “wirkt” eine Lesung in einer so toll designten Online-Umgebung natürlich nochmal ganz anders, als eine Offline-Lesung, wo eher die Person des Autors im Vordergrund steht.
H: Wie siehst du das Medium Ebook im Vergleich zum klassischen Papierbuch? Persönlich, Philosophisch aber auch kommerziell.
JT: Ich liebe das E-Book. Ich bin dabei, nach und nach meine Sammlung an Papierbüchern aufzulösen und komplett auf E-Book umzusteigen. Auch wenn die Haptik eines Papierbuchs schön ist, sind die Vorteile des E-Books für mich einfach unschlagbar. Ein so kleines Gerät hat derart viele Werke an Bord … das ist einfach super praktisch. Wobei ich allerdings nicht glaube, dass das E-Book das Papierbuch komplett verdrängen wird, ich gehe “nur” davon aus, dass sich in ein paar Jahrzehnten die Anteile umgekehrt haben. Also statt wie jetzt (unbedarft geschätzt) Papier/E-Book 80/20, dann eher 20/80.
Von der kommerziellen Seite her fällt für die Verlage mit dem Druck natürlich ein entsprechender Kostenblock weg, was gerade für kleinere Verlage die Möglichkeit bietet, ihre Werke mit attraktiven Preisen in einem ja eher schwierigen Markt konkurrenzfähiger zu machen. Außerdem hat das E-Book die Veröffentlichungsform des Self-Publishing auf breiter Front überhaupt erst ermöglicht. Wobei es mittlerweile sehr gute E-Book/Papier-Kombinationsmöglichkeiten für Selfpublisher gibt, zum Beispiel bei Amazon (Kindle Direct Publishing/Amazon Createspace).
H: Wie siehst du das Medium SL im Vergleich zur realen/normalen Welt? Was hältst du von den Kulissen in SL bei deiner Lesung?
 JT: Wie schon gesagt sehe ich Second Life vor allem als sehr praktisch für all die an, die gerne bei Lesungen (oder Auftritten/Konzerten/….) dabei sein wollen, es aber zeitlich offline nicht schaffen. Es fallen mit Garderobe, Anfahrt, etc. einfach einige Zeitblöcke weg. In SL kann ich mich auch “mal eben” für eine halbe Stunde bei einer Lesung einklinken, mir ein, zwei Kurzgeschichten anhören und dann wieder off gehen. Für eine halbstündige Lesung setzt sich hingegen wohl kaum einer ins Auto. SL steht damit für mich als attraktive Alternative neben der Offline-Welt. Sowohl Offline- wie auch Online-Lesungen haben jeweils ihre eigenen Vorteile. So kann ich Offline besser sehen, wie mein Publikum auf die Lesung reagiert, wo ich vielleicht beim nächsten Mal noch nachschärfen muss (Mimik/Gestik/Betonung/…), das geht in SL nicht. Dafür allerdings hat SL mit den Kulissen den Riesenvorteil, den Zuhörer auch visuell mit in “meine” Welt zu nehmen. Wenn ich zum Beispiel aus einer meiner postapokalyptischen Geschichten lese und die Kulisse zeigt zu Eis erstarrte Wolkenkratzer, dann hat das auf das Publikum einfach einen tollen Effekt.
H: Was liest du auf den Ebook-Event? Bist du vor der Lesung aufgeregt, hast du gar Lampenfieber?
 JT: Nachdem ich bei den beiden letzten Lesungen (online wie offline) aus meiner Kurzgeschichtensammlung “Frostzeit” gelesen habe, werde ich diesmal aus aus meinem Roman “Froststurm” (2013 im Begedia-Verlag erschienen) vorlesen. Wie man sich anhand der Titel denken kann, hängen beide Werke etwas zusammen: “Frostzeit” ist eine Kurzgeschichtensammlung, die unter anderem Nebencharaktere und Nebenstränge aus “Froststurm” aufgreift und zu eigenen Geschichten ausbaut. Wer also “Froststurm” kennt, wird das ein oder andere in “Frostzeit” wiedererkennen. Allerdings steht beide Werke unabhängig voneinander, man muss weder den Roman kennen um die Kurzgeschichten zu verstehen, noch umgekehrt.
“Froststurm” ist dabei ein Genremix aus Thriller, Sci-Fi und Postapokalypse und spielt zeitlich in drei verschiedenen Zeitabschnitten (Jetzt, einige Jahrzehnte in der Zukunft, noch weiter in der Zukunft). Der Leser erlebt mit, wie übereifrige Wissenschaftler mit einem misslungenen Experiment eine neue Eiszeit auslösen, später dann Vertuschungsversuche der Regierungen, um Auserwählten die Rettung zu ermöglichen und am Schluss dann die vollends ausgebrochene Eiszeit und den Überlebenskampf der letzten Menschen auf der zu Eis erstarrten Erdoberfläche.
Lampenfieber? Ich sag mal so: Gerade Second Life hat den Vorteil, dass keiner sehen kann, wie zittrig ich beim Start der Lesung bin. Wenn dann aber die ersten Zeilen hinhauen, dann legt sich das und ich bin im Lesefluss, dann blende ich alles um mich herum aus. Ich freue mich auf jeden Fall riesig auf die Lesung und auf die Zuhörer-Reaktionen!
[H:] Ich hatte ihn noch etwas zur Thema Eiszeit befragt und er hat mich dabei etwas hinter die Kulisen blicken lassen – aber leider mit der Bitte nicht mehr zu verraten.
Bestimmt lässt er sich von den Zuhören seiner Lesung mehr entlocken …

Samstag, 12. April 2014

Ethische Roboter?

Ich persönlich finde ja, wir sollten erstmal mit ethischen Politikern anfangen.

Der Interviewcountdown zum BB E-Book Event 2014 - Heute: Oliver Buslau...



Oliver Buslau ist neben Frank Sorge der wohl dienstälteste Vortragende in SecondLife. Bei den Brennenden Buchstaben ist er regelmäßiger und gern gesehen gesehener Gast. Davon abgesehen ist er ein sympathischer Typ, mit dem man gern Zeit verbringt, um über Literatur und das Leben an sich zu plaudern. Mir kommt es immer so vor, als würde ich ihn schon seit Jahren kennen. Tatsächlich sind wir uns noch nie persönlich begegnet. Aber vielleicht kann man das dieses Jahr mal ändern. 


Ich zitiere:

H: Was ist das BB E-Book Event (für dich)? Warum nimmst du teil?
O: Elektronische Bücher in einer digitalen Welt vorstellen – was liegt näher? Ich nehme aber nicht nur teil, weil mich das Medium E-Book interessiert, sondern weil Lesungen in virtuellen Welten für mich schon eine Tradition sind, seit ich 2006 in Second Life mein zweites Leben als Avatar begonnen habe. Ich glaube, ich kann sagen, dass es da sogar einen treuen Fankreis gibt.
H: Wie siehst du das Medium Ebook im Vergleich zum klassischen Papierbuch? Persönlich, Philosophisch aber auch kommerziell.
O: Persönlich habe ich gerade in letzter Zeit den Eindruck gewonnen, dass sich das Papierbuch trotz den Zuwächsen im elektronischen Bereich behauptet. Ich finde auch, dass es zweierlei Arten von Lesen sind. Ich selbst besitze etwa 30 bis 50 E-Books, aber natürlich deutlich mehr Papierbücher, und wenn ich einen neuen Titel kaufe, bevorzuge ich in der Regel auch das Papierbuch.  E-Books nutze ich bei kürzeren Texten, manchen Sachbüchern, Klassikern und Romanen, die nicht so lang sind.
Philosophisch? Es ist ein bisschen wie der Gegensatz zwischen Album (CD) und Musikdownload. Es ist schön, etwas zu haben, das man zu Hause ins Regal stellen oder auf den Tisch legen kann. Trotzdem ist das E-Book natürlich eine wunderbare Möglichkeit, Bücher schnell zu ihren Interessenten zu bringen – auch ohne dass ein Verlag dazwischen steht.
Kommerziell gesehen spielt für mich persönlich das E-Book-Format im Vergleich zu der Printverbreitung übrigens keine besonders große Rolle. Das wird sich sicher noch ändern. Oder auch nicht, und zwar aus diesem Grund: Was mir wie vielen Autoren nämlich Sorgen bereitet, ist die illegale Verbreitung von Raubkopien. Was mich betrifft, kursierten die schon im Netz, als es von meinen Titel noch gar keine legalen E-Books gab.
H: Wie siehst du das Medium SL im Vergleich zur realen/normalen Welt? Was hältst du von den Kulissen in SL bei deiner Lesung?
O: Die Reichweite ist in SL größer, und das macht die Sache wirklich interessant. Andererseits gibt es auch Begrenzungen. Ich hatte in der realen Welt Lesungen mit 200 Leuten und mehr. Ich glaube, so viele würden nicht auf eine SIM passen.
Sehr angenehm finde ich, dass ich selbst die Lesung von zu Hause aus machen kann und mich damit selbst in einer sehr entspannten Atmosphäre befinde. Keine Verkehrsprobleme, die einen auf dem Weg zur Lesung nervös machen können – fantastisch! Das einzige, womit man manchmal ein bisschen kämpft, ist die Technik. Die Kulissen sind natürlich wichtig, denn darin besteht ja gerade der Reiz einer virtuellen Welt – das man sie ausstatten kann, wie man will. Eben auch einen Lesungsort.
H: Was liest du auf den Ebook-Event? Bist du vor der Lesung aufgeregt, hast du gar Lampenfieber?
O: Ich lese aus meinem neuesten Krimi “Der Bulle von Berg”. Das ist der achte Fall für den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott, mit dem auch meine Krimikarriere im Jahr 2000 begonnen hat. Ich habe zwischendurch auch immer mal eine andere Krimirichtung eingeschlagen, aber jetzt war es mal wieder Zeit, dass Rott einen neuen Fall bekommt. Seine Krimis sind klassische Detektivgeschichten und spielen im Bergischen Land – also in der Gegend östlich von Köln, einem Landstrich voller einsamer Landstriche, alter Industrie, aber auch mit Großstädten wie Wuppertal, Solingen, Remscheid oder Bergisch Gladbach, wo ich selbst auch wohne.
Das Buch erscheint Mitte April.
Aufgeregt bin ich eigentlich nicht. Es ist eher eine freudige Anspannung, die ich vor einer Lesung empfinde. Das ist auch bei RL-Lesungen so. Wie oben gesagt, ist einem höchstens ein bisschen mulmig wegen der Technik. Aber auch damit habe ich schon viel Erfahrung sammeln können. Durch meinen SL-Freundeskreis habe ich die Leute vom Internetsender Secondradio kennen gelernt und Ende letzten Jahres begonnen, dort live eine monatliche Musiksendung zu moderieren. Dadurch habe ich auch viel über die Technik gelernt. Die Lesung wird auch über Secondradio übertragen. Wahrscheinlich werde ich gar nicht mit dem etwas unzuverlässigen Voice arbeiten, sondern wie bei meinen Moderationen direkt über den Stream gehen.