...läuft gerade im Forum der 42er Autoren. Ja, stimmt, ich stecke natürlich dahinter. Lasst es mich so sagen: die Gelegenheit ergab sich. Die Diskussionskultur im Forum ist gepflegt, man ist zwar skeptisch, argumentiert dennoch sachlich und ist durchaus aufgeschlossen. Kurz gesagt: Es macht Spaß. Dort lang kommt Ihr ins 42er Forum...
Donnerstag, 20. Juni 2013
Eine Diskussion über Lesungen im Cyberspace...
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Mittwoch, 19. Juni 2013
Es kommt etwas unerwartet: Lesung am Freitag beim einjährigen Jubiläum der Metropolis Academy...
Richtig, nicht in SecondLife, sondern im Metropolis Grid. Chapter, Zauselina und ich zeigen unser gemeinsames Programm "Medienquark" im Rahmen der Feier des einjährigen Bestehens der Metropolis Akademie. Wir legen um 20.30 Uhr los in der Metropolis Region Academystart.
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Dienstag, 18. Juni 2013
BukTom über die Brennenden Buchstaben bei SL10B...
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| Bild: BukTom |
Ich sehe gerade, dass BukTom am Sonntag Abend bei der Eröffnung des SL10B Geländes ein paar Aufnahmen von unserer Parzelle und von den Gästen gemacht hat. ich meinerseits hatte gar nicht mitbekommen, dass er da war. Just zu diesem Zeitpunkt hatte sich nämlich eine lebhafte aber auch sehr positive Diskussion über das Steanding von SecondLife und OpenSims aber auch über die unterschätzten Möglichkeiten ergeben. Habe ich als sehr konstruktiv empfunden. Von hier aus ein Gruß an alle, die dabei waren. Ich finde, wir sollten dieses Gespräch unbedingt fortsetzen.
Danke übrigens für die Blumen, Buk. Wir haben versucht, alle einzuladen, mit denen wir oft zusammen arbeiten. Ein paar fehlen allerdings. Sohi Moo zum Beispiel, der uns seit zwei Jahren beim FdL tatkräftig unterstützt. UND WIR HABEN SECONDRADIO VERGESSEN !!! Shit !!!
Danke übrigens für die Blumen, Buk. Wir haben versucht, alle einzuladen, mit denen wir oft zusammen arbeiten. Ein paar fehlen allerdings. Sohi Moo zum Beispiel, der uns seit zwei Jahren beim FdL tatkräftig unterstützt. UND WIR HABEN SECONDRADIO VERGESSEN !!! Shit !!!
Über diesen Link kommt ihr zu unserem Platz auf dem SL10B Gelände auf Astonish: http://slurl.com/secondlife/SL10B%20Astonish/218/29/22
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Lesungen gingen auch schon früher schief: Historisches Blogposting vom 18.Juli 2005...
Drüben im Sf-Netzwerk wird noch etwas über die Nova Lesung am letzten Wochenende diskutiert. Das erinnert mich daran, dass ich etwas aus dem Archiv suchen wollte.
Dieser Text hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Acht um genau zu sein. Im Jahr 2005 unternahmen Armin Rössler und ich den gewagten Versuch, auf einem Jedi-Con zu lesen. Ein wahres Abenteuer, bei dem wir unsere Reputation als Autoren ganz bewusst aufs Spiel gesetzt haben - und scheiterten.
Das Wochenende fand ich trotzdem klasse.
Wir waren uns der Aussichtslosigkeit unserer Aktion durchaus bewusst. Trotzdem hegten wir gewisse Hoffnungen, dass unsere Mission vielleicht doch von Erfolg gekrönt sein würde. Und sei es nur ein kleiner. Ein schmaler Leuchtstreifen am Horizont der deutschen Literaturszene, der uns beweist: Da ist noch Hoffnung. Es gibt potentielle Leser dort draußen.
Doch nach zwei Tagen auf dem Darksidecon in Witten steht für uns nun fest: Wir sind gescheitert!
Star Wars Fans können oder wollen nicht nur nicht lesen, wenn es um Literatur außerhalb des Serienuniversums geht, sie sind auch nicht bereit zuzuhören, selbst wenn man ihnen eine Kurzgeschichte vorlesen will. Ich schreibe dies ganz ohne Vorwurf mit einem gütigen Schmunzeln, denn schließlich war mir das schon vorher klar.
Dass wir, Armin Rössler, Bernhard Weißbecker und meine Wenigkeit mit unserem literarischen Programmpunkt auf dem Mediacon deplatziert sind, zeigt sich deutlich schon bei unserer ersten Veranstaltung am späten Freitagabend. Angesetzt für 21.30 Uhr sicherlich nicht optimal im Programm positioniert. Noch hoffen wir, dass das spärliche – besser gesagt nicht vorhandene – Interesse an unserer SF-Lesung mit der späten Tageszeit zu tun hat. Immerhin verirren sich doch noch vier Zuhörer in den Saal, die uns zum kleinen Teil aus Interesse zum überwiegenden Teil eher aus Mitleid Gesellschaft leisteten. Eines vorweg: Obwohl nicht ganz freiwillig anwesend ein dankbares Publikum, für das zu lesen viel Spaß gemacht hat.
Am Samstagmittag kehre ich mit der eher schwachen Hoffnung zurück, dass sich um 12.30 Uhr etwas mehr Zuhörer im Studio1 der Wittener Werkstadt einfinden werden. Dort hält zunächst Rusty Goffe, seines Zeichens Darsteller eines Javas und diverser Roboter sein Panel ab. Der kleinwüchsige aber dafür umso charismatischere Schauspieler versteht das Publikum zu fesseln mit Plaudereien aus dem Nähkästchen diverser Filmdrehs wie Star Wars oder Willow. Besonders amüsant sind Backgroundinfomationen über seine Mitarbeit an Harry Potter. Fünf Tage lang musste er jeden Morgen um 5 Uhr am Drehort erscheinen, dort eine fünfstündige Makeup-Prozedur über sich ergehen lassen und dann bis spät Abends ausharren. Viel Aufwand dafür, dass er später gerade fünf Sekunden im Film zu sehen ist.
Immerhin hat der Darsteller ein gutes Dutzend Interessierter um sich scharen können. Armins und meine Strategie ist es, genau dieses Publikum für unsere unmittelbar darauf folgende Lesung festzuhalten. Doch Armins Ankündigung unseres nun folgenden literarischen Intermezzos hinterlässt in den Gesichtern der Anwesenden so tiefe Betroffenheit, dass er mit einem leisen Seufzen hinzufügt. „Ihr müsst nicht bleiben.“ Erleichtertes Keuchen ist zu hören, Laserschwerter, bereits für den Befreiungskampf gezückt, werden deaktiviert. Als die ersten Jedis das nun für die Filmfans zur Kammer des Schreckens gewordene Studio1 fluchartig verlassen, schließen sich ungeniert auch die restlichen Anwesenden an - selbstverständlich nicht ahnend, was sie da gerade verpassen.
Unsere zweite Lesung, die hiermit beendet ist, bevor sie beginnt.
Bis zur dritten Lesung um 19.30 Uhr bleibt mir nun jede Menge Zeit, um Conatmosphäre zu schnuppern. Konsumbereit schlendere ich zwischen einem guten Dutzend Ständen herum, werfe begehrliche Blicke auf Star Wars-Figuren und kaufe mir beinahe einen Chewbacca dem eine winzige Version des 3D-Schachspieles aus Teil 1 beiliegt. Doch irgendwie habe ich mein Erwachsensein noch nicht überwunden und lasse das Portemonaie stecken. Dafür kann ich gemeinsam mit Bernhard ein sehr interessantes Gespräch mit dem Macher der „Kriegerherzen“ führen. Einem Fantasyfilm, der von einer ziemlich ambitionierten Truppe erstaunlich professionell auf verschiedenen Burgen in der Umgebung von Siegen gedreht wurde. Am Abend vorher hatte ich mich bereits mit Ralf Schuster, Hauptdarsteller und Macher bei den „Kindern der Nacht“ unterhalten können. Die beweisen, dass es möglich ist sowas wie „Blade“ oder „Underworld“ auch mitten im Ruhrpott zu inszenieren. Was ich an Ausschnitten sah, hebt sich schon deutlich von reinem Amateurtrash ab, noch dazu spielen Gaststars wie Bela B mit.
Mein Hauptaugenmerk gilt natürlich den zahlreichen angereisten Hobbyjedis, die auf dem Con auf ihren schllimmsten Gegner in Gestalt weiß gepanzerter Sturmtruppen und eines unter der Maske erschreckend milchgesichtigen Darth Vader treffen. Scharmützel bleiben aus, statt dessen kippt man Seite an Seite fachsimpelnd Weizenbierchen oder mampft Brühwürstchen. Ich hätte einiges für ein Lasergefecht zwischen Bierstand und Würstchenbude gegeben, werde jedoch enttäuscht. Dafür erfülle ich mir einen Jugendtraum und lasse mich von Sturmtruppen verhaften. Schönen Dank an die beiden Herren von der 501sten, die bei der kleinen Insznierung mitmachen und mich stilgerechet abführen. Armin und Bernhard halten die Aktion mit ihren Kameras fest, ich freue mich bereits jetzt auf die Schnappschüsse. Hatte ich eigentlich schon mal erwähnt, dass kueperpunk auf zwöf Sternen zum Tode verurteilt ist?
Ein ganz besonderer Hit sind unter den Jedis übrigens die authentischen Lichtschwerter, die wie ihre Vorbilder leuchten und beim Einschalten das entsprechende Geräusch von sich geben. 200 € kostet so ein Kunstwerk.
Nebenbei haben sich auch noch ein sehr realistischer Klingone und Conans Bruder – mit einer ausgepägten Vorliebe für Weizenbier - auf den Con verirrt, später tauchen auch noch einige Uruk Hai auf, die statt zu morden und meucheln lieber vor der Kamera posieren.
Manch ein Kostümierter verzichtet für ein authentischeres Auftreten sogar auf wichtige Utensilien. Auf und ab paradierende Jedis mit seltsam zusammengekniffenen Augen haben die Brille lieber im Etui gelassen. Anscheinend ist die Macht wirklich mit ihnen, denn keiner rennt gegen den Würstchenstand. Ach ja…und einer der Con-Macher renntt zu fortgeschrittener Stunde in einer Uniform herum, die ich keinem SF-Film zuordnen kann, die aber sehr der eines Stewards vom Traumschiff gleicht. Er wollte übrigens ums Verrecken nicht zur Lesung bleiben. Argumente: „Lesen kann ich selber und zuhören will ich nicht“. Ah ja, jetzt hab ichs: Nicht Traumschiff, Loveboat, es ist die Uniform eines Loveboat-Stewards gewesen!
Dann sind da natürlich noch die Stargäste. Ich mag sie nicht alle der Reihe nach aufzählen. Darunter befinden sich das Stand In Model von Hayden Christiansen, eine sehr hübsch anzuschauende Jedirittern, mehrere Puppenspieler, natürlich Rusty Goffe und ein 2,10 m großer Hüne – eigentlich Basketballspieler – der den Wookie General in Episode III spielt.
Auf ihre Anwesenheit in einem kleinen Nebenraum werde ich erst aufmerksam, als ich durchs Fenster spähe. Ein drahtiger, freundlich dreinschauender Bursche bemerkt mich, winkt mir zu, deutet auf ein Bild von dem kleinen blauen Elefanten, der in „Rückkehr der Jediritter“ in der Band mitspielt und ruft mir zu „that`s me“. Aha, interessant. Mit welchem Teil seines Körpers er welchen Teil des Elefanten kontrollierte, demonstiert er mir zu meiner Erleichertung nicht. Ich traue mich auch nicht zu den Stargästen rein. Ehrlich gesagt fürchte ich , von dem riesigen Wookie-Darsteller dazu gezwungen zu werden jedem ein Autogramm abzukaufen – für 15 Euro pro Stück.
Nein, Geld lasse ich keines auf dem Convention und bin damit wahrscheinlich der Albtraum jedes Händlers. Ich nehme an, die kennen mich schon von diversen anderen Cons und flüstern mittlerweile: „Was will er denn hier, kauft doch eh nix.“ „Ne, der liest immer nur.“
Apropos: Da steht ja noch eine Lesung aus, oder?
Was soll ich viele Worte drum machen? Trotz verzweifelter PR-Aktionen, trotz persönlichen Ansprechens jedes Con-Besuchers, trotz Bitten und Betteln und kurzzeitigen Spiels mit dem Gedanken, Conans Bruder als Söldner zu mieten, der uns Zuhörer ins Studio 1 prügelt, bleiben die Reihen leer. Allein unser Publikum von der ersten Lesung ist wieder mit dabei. So wird es ein kleiner, ganz gemütlicher Vortrag im privaten Rahmen.
Ärgern tut sich trotzdem keiner von uns. Auf einem Star Wars Con zu lesen war von vornherein ein Experiment. Spaß hatten wir trotzdem und um mehr geht es gar nicht.
Was bleibt da noch zu sagen? Ah ja!
Möge die Macht mit euch sein und ab und zu vielleicht mal ein Buch ohne X-Wing-Fighter auf dem Cover…
Dieser Text hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Acht um genau zu sein. Im Jahr 2005 unternahmen Armin Rössler und ich den gewagten Versuch, auf einem Jedi-Con zu lesen. Ein wahres Abenteuer, bei dem wir unsere Reputation als Autoren ganz bewusst aufs Spiel gesetzt haben - und scheiterten.
Das Wochenende fand ich trotzdem klasse.
Wir waren uns der Aussichtslosigkeit unserer Aktion durchaus bewusst. Trotzdem hegten wir gewisse Hoffnungen, dass unsere Mission vielleicht doch von Erfolg gekrönt sein würde. Und sei es nur ein kleiner. Ein schmaler Leuchtstreifen am Horizont der deutschen Literaturszene, der uns beweist: Da ist noch Hoffnung. Es gibt potentielle Leser dort draußen.
Doch nach zwei Tagen auf dem Darksidecon in Witten steht für uns nun fest: Wir sind gescheitert!
Star Wars Fans können oder wollen nicht nur nicht lesen, wenn es um Literatur außerhalb des Serienuniversums geht, sie sind auch nicht bereit zuzuhören, selbst wenn man ihnen eine Kurzgeschichte vorlesen will. Ich schreibe dies ganz ohne Vorwurf mit einem gütigen Schmunzeln, denn schließlich war mir das schon vorher klar.
Dass wir, Armin Rössler, Bernhard Weißbecker und meine Wenigkeit mit unserem literarischen Programmpunkt auf dem Mediacon deplatziert sind, zeigt sich deutlich schon bei unserer ersten Veranstaltung am späten Freitagabend. Angesetzt für 21.30 Uhr sicherlich nicht optimal im Programm positioniert. Noch hoffen wir, dass das spärliche – besser gesagt nicht vorhandene – Interesse an unserer SF-Lesung mit der späten Tageszeit zu tun hat. Immerhin verirren sich doch noch vier Zuhörer in den Saal, die uns zum kleinen Teil aus Interesse zum überwiegenden Teil eher aus Mitleid Gesellschaft leisteten. Eines vorweg: Obwohl nicht ganz freiwillig anwesend ein dankbares Publikum, für das zu lesen viel Spaß gemacht hat.
Am Samstagmittag kehre ich mit der eher schwachen Hoffnung zurück, dass sich um 12.30 Uhr etwas mehr Zuhörer im Studio1 der Wittener Werkstadt einfinden werden. Dort hält zunächst Rusty Goffe, seines Zeichens Darsteller eines Javas und diverser Roboter sein Panel ab. Der kleinwüchsige aber dafür umso charismatischere Schauspieler versteht das Publikum zu fesseln mit Plaudereien aus dem Nähkästchen diverser Filmdrehs wie Star Wars oder Willow. Besonders amüsant sind Backgroundinfomationen über seine Mitarbeit an Harry Potter. Fünf Tage lang musste er jeden Morgen um 5 Uhr am Drehort erscheinen, dort eine fünfstündige Makeup-Prozedur über sich ergehen lassen und dann bis spät Abends ausharren. Viel Aufwand dafür, dass er später gerade fünf Sekunden im Film zu sehen ist.
Immerhin hat der Darsteller ein gutes Dutzend Interessierter um sich scharen können. Armins und meine Strategie ist es, genau dieses Publikum für unsere unmittelbar darauf folgende Lesung festzuhalten. Doch Armins Ankündigung unseres nun folgenden literarischen Intermezzos hinterlässt in den Gesichtern der Anwesenden so tiefe Betroffenheit, dass er mit einem leisen Seufzen hinzufügt. „Ihr müsst nicht bleiben.“ Erleichtertes Keuchen ist zu hören, Laserschwerter, bereits für den Befreiungskampf gezückt, werden deaktiviert. Als die ersten Jedis das nun für die Filmfans zur Kammer des Schreckens gewordene Studio1 fluchartig verlassen, schließen sich ungeniert auch die restlichen Anwesenden an - selbstverständlich nicht ahnend, was sie da gerade verpassen.
Unsere zweite Lesung, die hiermit beendet ist, bevor sie beginnt.
Bis zur dritten Lesung um 19.30 Uhr bleibt mir nun jede Menge Zeit, um Conatmosphäre zu schnuppern. Konsumbereit schlendere ich zwischen einem guten Dutzend Ständen herum, werfe begehrliche Blicke auf Star Wars-Figuren und kaufe mir beinahe einen Chewbacca dem eine winzige Version des 3D-Schachspieles aus Teil 1 beiliegt. Doch irgendwie habe ich mein Erwachsensein noch nicht überwunden und lasse das Portemonaie stecken. Dafür kann ich gemeinsam mit Bernhard ein sehr interessantes Gespräch mit dem Macher der „Kriegerherzen“ führen. Einem Fantasyfilm, der von einer ziemlich ambitionierten Truppe erstaunlich professionell auf verschiedenen Burgen in der Umgebung von Siegen gedreht wurde. Am Abend vorher hatte ich mich bereits mit Ralf Schuster, Hauptdarsteller und Macher bei den „Kindern der Nacht“ unterhalten können. Die beweisen, dass es möglich ist sowas wie „Blade“ oder „Underworld“ auch mitten im Ruhrpott zu inszenieren. Was ich an Ausschnitten sah, hebt sich schon deutlich von reinem Amateurtrash ab, noch dazu spielen Gaststars wie Bela B mit.
Mein Hauptaugenmerk gilt natürlich den zahlreichen angereisten Hobbyjedis, die auf dem Con auf ihren schllimmsten Gegner in Gestalt weiß gepanzerter Sturmtruppen und eines unter der Maske erschreckend milchgesichtigen Darth Vader treffen. Scharmützel bleiben aus, statt dessen kippt man Seite an Seite fachsimpelnd Weizenbierchen oder mampft Brühwürstchen. Ich hätte einiges für ein Lasergefecht zwischen Bierstand und Würstchenbude gegeben, werde jedoch enttäuscht. Dafür erfülle ich mir einen Jugendtraum und lasse mich von Sturmtruppen verhaften. Schönen Dank an die beiden Herren von der 501sten, die bei der kleinen Insznierung mitmachen und mich stilgerechet abführen. Armin und Bernhard halten die Aktion mit ihren Kameras fest, ich freue mich bereits jetzt auf die Schnappschüsse. Hatte ich eigentlich schon mal erwähnt, dass kueperpunk auf zwöf Sternen zum Tode verurteilt ist?
Ein ganz besonderer Hit sind unter den Jedis übrigens die authentischen Lichtschwerter, die wie ihre Vorbilder leuchten und beim Einschalten das entsprechende Geräusch von sich geben. 200 € kostet so ein Kunstwerk.
Nebenbei haben sich auch noch ein sehr realistischer Klingone und Conans Bruder – mit einer ausgepägten Vorliebe für Weizenbier - auf den Con verirrt, später tauchen auch noch einige Uruk Hai auf, die statt zu morden und meucheln lieber vor der Kamera posieren.
Manch ein Kostümierter verzichtet für ein authentischeres Auftreten sogar auf wichtige Utensilien. Auf und ab paradierende Jedis mit seltsam zusammengekniffenen Augen haben die Brille lieber im Etui gelassen. Anscheinend ist die Macht wirklich mit ihnen, denn keiner rennt gegen den Würstchenstand. Ach ja…und einer der Con-Macher renntt zu fortgeschrittener Stunde in einer Uniform herum, die ich keinem SF-Film zuordnen kann, die aber sehr der eines Stewards vom Traumschiff gleicht. Er wollte übrigens ums Verrecken nicht zur Lesung bleiben. Argumente: „Lesen kann ich selber und zuhören will ich nicht“. Ah ja, jetzt hab ichs: Nicht Traumschiff, Loveboat, es ist die Uniform eines Loveboat-Stewards gewesen!
Dann sind da natürlich noch die Stargäste. Ich mag sie nicht alle der Reihe nach aufzählen. Darunter befinden sich das Stand In Model von Hayden Christiansen, eine sehr hübsch anzuschauende Jedirittern, mehrere Puppenspieler, natürlich Rusty Goffe und ein 2,10 m großer Hüne – eigentlich Basketballspieler – der den Wookie General in Episode III spielt.
Auf ihre Anwesenheit in einem kleinen Nebenraum werde ich erst aufmerksam, als ich durchs Fenster spähe. Ein drahtiger, freundlich dreinschauender Bursche bemerkt mich, winkt mir zu, deutet auf ein Bild von dem kleinen blauen Elefanten, der in „Rückkehr der Jediritter“ in der Band mitspielt und ruft mir zu „that`s me“. Aha, interessant. Mit welchem Teil seines Körpers er welchen Teil des Elefanten kontrollierte, demonstiert er mir zu meiner Erleichertung nicht. Ich traue mich auch nicht zu den Stargästen rein. Ehrlich gesagt fürchte ich , von dem riesigen Wookie-Darsteller dazu gezwungen zu werden jedem ein Autogramm abzukaufen – für 15 Euro pro Stück.
Nein, Geld lasse ich keines auf dem Convention und bin damit wahrscheinlich der Albtraum jedes Händlers. Ich nehme an, die kennen mich schon von diversen anderen Cons und flüstern mittlerweile: „Was will er denn hier, kauft doch eh nix.“ „Ne, der liest immer nur.“
Apropos: Da steht ja noch eine Lesung aus, oder?
Was soll ich viele Worte drum machen? Trotz verzweifelter PR-Aktionen, trotz persönlichen Ansprechens jedes Con-Besuchers, trotz Bitten und Betteln und kurzzeitigen Spiels mit dem Gedanken, Conans Bruder als Söldner zu mieten, der uns Zuhörer ins Studio 1 prügelt, bleiben die Reihen leer. Allein unser Publikum von der ersten Lesung ist wieder mit dabei. So wird es ein kleiner, ganz gemütlicher Vortrag im privaten Rahmen.
Ärgern tut sich trotzdem keiner von uns. Auf einem Star Wars Con zu lesen war von vornherein ein Experiment. Spaß hatten wir trotzdem und um mehr geht es gar nicht.
Was bleibt da noch zu sagen? Ah ja!
Möge die Macht mit euch sein und ab und zu vielleicht mal ein Buch ohne X-Wing-Fighter auf dem Cover…
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Montag, 17. Juni 2013
Samstag, 22. Juni: Heidi Hensges und meine Wenigkeit lesen in SL Stuttgart...
Am Samstag, den 22.Juni gibt es Krimiautorin Heidi Hensges und meine
Wenigkeit im Kombipaket. Wir treten live in SecondLife Stuttgart auf. Ab
20 Uhr am Marienplatz SLURL: http://slurl.com/secondlife/Stuttgart%20City/195/45/22
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Sonntag, 16. Juni 2013
Voller Erfolg: Frank Haubolds Lesung in SecondLife...
Ich muss hinzufügen, dass Frank, als ich ihn vor einigen Monaten zu einer Lesung einlud, keine Minute zögerte. Er meinte zwar damals, dass er sich nicht recht vorstellen könnte, wie so etwas in der Praxis funktioniert, aber immerhin seien ihm bislang noch keine Negativberichte über unsere Events zu Ohren gekommen.
Mit 27 Zuhörern gehört Franks heutige Lesung klar zu den bestbesuchten der letzten Zeit. Und Publikum ist ja, wie wir wissen, heute keine Selbstverständlichkeit mehr.
Offenbar hat es Frank Spaß gemacht, für uns zu lesen und das kam auch rüber. Wir haben uns jedenfalls schon mal über eine weitere Lesung bei Erscheinen des Nachfolgebandes von "Götterdämmerung" unterhalten.
Hier einige Bilder, die ich gemacht habe.
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| Frank mit Robot Bodyguards einer Space Opera würdig. |
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| Lilia Artis in der Mitte, rechts im Bild, BukTom. Links, nun ja...keine Ahnung. |
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| Etwas im Hintergrund der Avatar von Michael Iwoleit im Anzug rechts. |
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| Hydorgol und der Konstrukteur des Lofts, Barlok Barbosa. |
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| Konspirativ: Chapter Kronfeld und "Che" Natascha Randt. |
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| Publikum im Himmelsloft. |
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| Eine ungewöhnliche Versammlung. In der Mitte Cyhtleen Earhardt und mit Sack überm Kopf Sina Souza. |
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| Bernhard Giersches Kleiderschrankavatar baut sich bedrohlich auf. |
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| Barloks RL Avatar hat uns im Blick. |
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BukTom war wie immer schneller mit seiner Fotoserie über die Lesung von Frank Haubold...
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Die Brennenden Buchstaben beim SL10B...
Einige haben bereits nachgefragt, wo denn unsere Parzelle auf dem SL10B Gelände zu finden sei. Der Link war natürlich ein gut gehütetes Geheimnis. Seit einigen Tagen steht dort nun schon alles bereit und heute Abend um 21 Uhr wird dann die offizielle Eröffnung sein.
Unsere Parzelle liegt auf Astonish: http://slurl.com/secondlife/SL10B%20Astonish/218/29/22
Wir haben versucht, die Gelegenheit zu nutzen, um uns als Literaturgruppe vorzustellen. Damit fallen wir natürlich etwas aus dem Rahmen, zwischen all den Designern und Konstrukteuren. Aber wir waren ja schon immer recht eigenwillig.
Außerdem haben wir alle Künstler und Kollegen, mit denen wir besonders eng zusammen arbeiten, gebeten, sich selbst mit entsprechenden Objekten in unserer Installation vorzustellen. Das habe nicht mehr alle pünktlich geschafft aber doch einige.
Und so sieht sie nun aus, die Präsentationsparzelle der Brennenden Buchstaben auf der zehnten Geburtstagsfeier von SecondLife:
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| So schaut es aus! |
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| Die großen Bildbände über unsere Arbeit in SL. |
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| Vogenperspektive. |
![]() |
| Hier präsentieren sich unsere Kollegen. |
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| Überblick über die Veranstaltungen der letzten Jahre. |
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Samstag, 15. Juni 2013
Noch ein paar Worte zum Lesungsfiasko...
Sie hat mich etwas verblüfft, die Resonanz auf mein Blogposting über die – sprechen wir es ohne jeden zum scheitern verurteilten Versuch der Beschönigung aus – desaströse Lesung am Freitagabend..
Besonders putzig, die frühe Reaktion unserer Freundin Angelika aus Leipzig: „Du veräppelst uns doch gerade, oder?“
Obwohl das ein oder zwei Leser vermuteten, handelte es sich nicht um einen Gag, sondern um einen Tatsachenbericht. Die Lesung am Freitag fand in einer zu Einhundertprozent publikumsfreien Zone statt. Das ist für einen Autor natürlich betrüblich. Aber auch sehr inspirierend und so kam ich spontan auf die Idee, einfach alle leeren Plätze zu fotografieren.
Was die Statistik angeht, war mein schonungsloser Rückblick gestern eines der meist aufgerufenen Blogpostings der letzten Zeit. Aber wer will auch schon die ewigen „War ne schöne Lesung gestern“-Artikel lesen?
Spaß macht, wenn es weh tut. Euer Wunsch ist mir Befehl. Wenn ich damit meine Leser begeistern kann, wäre ich sogar bereit, mir einen Arm abzusägen und dann mit der verbleibenden Hand einen ausführlichen Erfahrungsbericht zu verfassen. Wird dann allerdings etwas länger dauern.
Mich erreichten auch ein paar wirklich rührende Nachfragen. Aber kein Grund zur Sorge.
Mir hat es viel Spaß gemacht, meinen kleinen Fotobericht gestern zu schreiben. Nach einer „erfolgreichen“ Lesung wäre es dazu nie gekommen. Nu Kule hat in ihrem Kommentar zum Posting etwas Ähnliches geschrieben.
Mittlerweile habe ich einiges an Erfahrung bei Lesungen gesammelt und für mich war der gestern eingetretene Verlauf nicht überraschend. Wenn zwei Autoren am Freitag lesen, aber voraussichtlich fünf oder sechs am Samstag da sein werden, welchen Anreisetag werden sich Gäste mit langer Anfahrt dann wohl aussuchen?
Ich habe Michael deswegen gestern um 18.40 Uhr die Speisekarte gereicht und ihm geraten, sich schon mal was auszusuchen. Wir hätten gleich viel Zeit zum essen. Damit behielt ich, wie wir nun alle wissen, leider Recht.
Was ich sehr schade fand war, dass Sven Klöpping sich verspätete und Michael Marrak erst Samstag nach Wuppertal kam. Sonst hätte doch noch eine nette Autorenrunde draus werden können. Dann eben beim nächsten Mal.
Morgen Abend liest ab 20 Uhr übrigens Frank Haubold bei uns. Nächsten Samstag trete ich gemeinsam mit Heidi Hensges in SL Stuttgart auf, am 26. liest Jordan Reyne bei uns, am 29. führt David Grashoff bei uns live sein Comedy Programm „Dirty Nerd“ auf und am Sonntag präsentiert Mario Arend seinen Roman „Alles wird gut“. Wie ich schon sagte: Nach der Lesung ist vor der Lesung!
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Morgen Abend zu Gast bei den Brennenden Buchstaben: Frank Haubold!
Unser stets eifrig bastelnder Nachbar Barlok Barbosa hat eigens für
Franks Auftritt eine ganz besondere Location gebaut. Das Himmelsloft.
Als Gäste der Lesung habt ihr zwei Möglichkeiten, dorthin zu gelangen:
Entweder per direktem Teleport mittels der SLURL (diesmal richtig!): http://slurl.com/secondlife/Ataria/229/169/531 - mir war da leider ein kleiner Fehler unterlaufen.
Oder mit dem Space-Car: http://slurl.com/secondlife/Ataria/201/172/24
Letztere Option ist dringend zu empfehlen, eröffnet sie dem Reisenden doch einen großartigen Überblick über unsere SIM Ataria, den Hafen, die Berghütte, Cyhtleens Buchladen und natürlich das Kafé KrümelKram.
Aber Vorsicht! In der zweiten Phase wird der Flug äußerst rasant...
Oder mit dem Space-Car: http://slurl.com/secondlife/Ataria/201/172/24
Letztere Option ist dringend zu empfehlen, eröffnet sie dem Reisenden doch einen großartigen Überblick über unsere SIM Ataria, den Hafen, die Berghütte, Cyhtleens Buchladen und natürlich das Kafé KrümelKram.
Aber Vorsicht! In der zweiten Phase wird der Flug äußerst rasant...
Für Frank ist diese Art von Lesung eine völlig neue Erfahrung und ich konnte im Vorgespräch mit ihm heraushören, dass er schon sehr gespannt ist. Da mag auch ein Hauch von Lampenfieber mit im Spiel sein. Lasst euch die Chance nicht entgehen, einen der bekanntesten deutschsprachigen Science Fiction Autoren im Cyberspace zu erleben!
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Katzencontent: Autoren brauchen Katzen!
Na? Katzencontent? Ach kommt schon, Ihr wollt es doch auch!
Wenn ich in der Bilderserie unten kurz vorstellen darf: Minka.
Eines von fünf Geschwisterchen, die uns die freundliche, gelegentlich vorbei streunende Katzenmama in ihre Kiste gelegt hat. Wir hätten den rapiden Familienzuwachs im Vorfeld gern durch eine prophylaktische Sterilisation vereitelt, wenn gnä` Frau nicht bei Annäherungsversuchen immer sofort die Flucht ergreifen würden. Dann muss sie eben mit den Folgen ihres Lotterlebens klarkommen - und wir erst recht...
Glücklicherweise toleriert die stolze Mutter unsere Begeisterung für ihren Nachwuchs - was auch damit zusammenhängen mag, dass wir die Arztrechnungen zahlen.
Unschwer zu erkennen: Minkas stark entzündetes linkes Auge. Es wird dreimal täglich Salbe aufgetragen, sie bekommt jeden Tag eine Antibiotika-Injektion und heute hat die Tierärztin das Auge mehr oder weniger mit Gewalt - unter örtlicher Betäbung natürlich - geöffnet, da sie befüchtete, Lid und Hornhaut könnten endgültig verkleben. Als kleinstes Geschwisterchen ist die Infektion bei Minka am heftigsten.
Ein Beispiel dafür, warum man Katzen normalerweise nicht einfach draussen liegen lassen kann. Auch nicht in irgendeiner vorbereiteten Kiste. Katzenschnupfen, Augeninfektionen sind die üblichen Probleme, die dann auftreten. Das und Nierenschäden, die daraus resultieren, dass die Tierchen auch in kalten Monaten draussen liegen müssen.
Die Tierarztkosten für die fünf Kätzchen bis jetzt: Rund 300 Euro. Tendenz in den nächsten Tagen steigend.
Minka und Geschwisterchen haben schon mal den Platz an der Sonne. Da ihre exzentrische Frau Mama nicht im Haus bleibt, bzw. es gar nicht erst betritt, werden wir die Kätzchen jetzt zumindest nachts im Keller unterbringen. Nicht wegen der Temperaturen, die sind ganz annehmbar, aber draussen treibt auch noch eine Mardergang ihr Unwesen. Tagsüber geben wir die Verantwortung dann wieder an die Katzenmutti ab.
| Minka erobert die Bloggerbasis. |
| "Wenn du hier wohnen willst brauchst du`n Job!" "Okay, dann mach ich deinen Papierkram, Küper". Minkas schwer entzündetes Auge macht uns leider noch Sorgen. Und heftige Arztrechnungen. |
| Der kleine Scheißer macht auf dicke Hose, obwohl er kaum über den Locher kucken kann. |
Samstag, 22. Juni - Heidi Hensges und meine Wenigkeit lesen in SecondLife Stuttgart...
Am Samstag, den 22.Juni gibt es Krimiautorin Heidi Hensges und meine
Wenigkeit im Kombipaket. Wir treten live in SecondLife Stuttgart auf. Ab
20 Uhr am Marienplatz SLURL: http://slurl.com/secondlife/Stuttgart%20City/195/45/22
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Freitag, 14. Juni 2013
Warum Schizophrenie für Autoren dringend erforderlich ist...
...möchte ich an dieser Stelle am Beispiel unserer heutigen Lesung in Wuppertal deutlich machen. Es war großartig. Wirklich. Ein fulminantes Erlebnis, wie man es sich als Autor wünscht. Glücklicherweise hatte ich die Gelegenheit, den Abend ausführlich fotografisch zu dokumentieren.
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| Diese beiden Fans sind vor allem Internova Leser. Allein für sie hat es sich gelohnt , Anil Menons Geschichte zu übersetzen, dann auszudrucken und den Vortrag einzuüben. Jederzeit wieder gern. |
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| Ich könnte schwören, dieser Typ sieht aus wie Philip K. Dick. Faselte was von Prismen und rosa Strahlen, die ihn mal getroffen hätten. Die Männer vom FBI haben ihn dann später mitgenommen. |
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| Nach so einer anstrengenden Lesung hat man sich eine Belohnung verdient. |
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| Wenn Ihr denn jetzt sehen könnt, seid ihr gearscht. Die Psychose war wohl ansteckend. |
Offensichtlich befürchteten unsere potentiellen Zuhörer durch ihre Anwesenheit den aristotelischen Grundsatz, dass sich zwei Körper nicht exakt am selben Ort befinden können, zu verletzen. Eine begründete Sorge, das Universum hätte schließlich implodieren können.
Richtig. Ihr habt die Bilderserie korrekt gedeutet. Unsere Veranstaltung war so überlaufen, dass die Polizei alle nach Hause geschickt hat.
Du Kueperpunk, wie geht man als Autor damit um, wenn keiner kommt?
Du bestellst dir was zu essen, rauchst in Würde eine Zigarre und fährst nach Hause. In 13 Jahren habe ich so eine Situation jetzt zum dritten Mal erlebt. Zum ersten Mal auf einem Anomyme-Jedi-Selbsthilfe-Con gemeinsam mit Armin Rössler im Jahr 2005, dann im berüchtigten Soester Publikumsvakuumkessel und heute in Wuppertal.
Ganz einfach.Wenn morgen einer sagt: Komm wir machen eine Lesung, du musst bloß 600 Kilometer fahren, es kommen mit Glück vielleicht drei Leute - dann setze ich mich in Auto oder Zug und fahre los. Weil ich das einfach gern tue, weil es mir so verdammt großen Spaß macht, weil ich weiß, dass ich es nicht nur kann, sondern dass ich es auch noch gut kann und weil so eine Scheiße gelegentlich passiert. Und dann bloggst du eben drüber und machst ne bescheuerte Fotostory draus.
Nach der Lesung ist vor der Lesung.
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Und am Sonntag liest Frank Haubold in SecondLife - Achtung: korrigierte SLURL!
Unser stets eifrig bastelnder Nachbar Barlok Barbosa hat eigens für
Franks Auftritt eine ganz besondere Location gebaut. Das Himmelsloft.
Als Gäste der Lesung habt ihr zwei Möglichkeiten, dorthin zu gelangen:
Entweder per direktem Teleport mittels der SLURL (diesmal richtig!): http://slurl.com/secondlife/Ataria/229/169/531 - mir war da leider ein kleiner Fehler unterlaufen.
Oder mit dem Space-Car: http://slurl.com/secondlife/Ataria/201/172/24
Letztere Option ist dringend zu empfehlen, eröffnet sie dem Reisenden doch einen großartigen Überblick über unsere SIM Ataria, den Hafen, die Berghütte, Cyhtleens Buchladen und natürlich das Kafé KrümelKram.
Aber Vorsicht! In der zweiten Phase wird der Flug äußerst rasant...
Oder mit dem Space-Car: http://slurl.com/secondlife/Ataria/201/172/24
Letztere Option ist dringend zu empfehlen, eröffnet sie dem Reisenden doch einen großartigen Überblick über unsere SIM Ataria, den Hafen, die Berghütte, Cyhtleens Buchladen und natürlich das Kafé KrümelKram.
Aber Vorsicht! In der zweiten Phase wird der Flug äußerst rasant...
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Heute Abend lese ich ab 19 Uhr im Café Stil-Bruch in Wuppertal...
Ich eröffne den Abend mit zwei Lesungen. Zum einen werde ich meine Story "Der Mechaniker" lesen, die demnächst auch in gedruckter Form erscheint, sowie "Zinnoberrot" meines Kollegen Anil Menon. Nach mir wird sich dann Sven Klöpping dem Publikum stellen.
Michael über die Anfahrt zum Café Stil-Bruch:
Hier noch ein paar Informationen zu den Veranstaltungsorten. Hier zunächst die Lage des Cafés Stil-Bruch.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Lokal folgendermaßen zu erreichen:
Ab Hauptbahnhof mit dem Bus 643 Richtung Lutherstift, an der Haltestelle Otto-Böhne-Platz aussteigen, dann steht man direkt vor dem Lokal.
Achtung: Einen Bussteig nebenan fährt der Bus 643 Richtung Kirchliche Hochschule, Der fährt einige Kilometer in dieselbe Richtung. Beide nicht miteinander verwechseln.
Bis 20:00 Uhr fährt der Bus dreimal pro Stunden. Danach muß man zu Fuß vom Berg runtersteigen. Dazu begibt man sich am besten durch die Gertrudenstraße zu der gewundenen Treppe mit dem lustigen Namen Tippen-Tappen-Tönchen. Von da geht man die Laurentiusstraße entlang an der roten Kirche vorbei bis zur Schwebebahnhaltestelle Ohligsmühle. Von dort kann man Richtung Oberbarmen zum zweiten Veranstaltungsort fahren.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Lokal folgendermaßen zu erreichen:
Ab Hauptbahnhof mit dem Bus 643 Richtung Lutherstift, an der Haltestelle Otto-Böhne-Platz aussteigen, dann steht man direkt vor dem Lokal.
Achtung: Einen Bussteig nebenan fährt der Bus 643 Richtung Kirchliche Hochschule, Der fährt einige Kilometer in dieselbe Richtung. Beide nicht miteinander verwechseln.
Bis 20:00 Uhr fährt der Bus dreimal pro Stunden. Danach muß man zu Fuß vom Berg runtersteigen. Dazu begibt man sich am besten durch die Gertrudenstraße zu der gewundenen Treppe mit dem lustigen Namen Tippen-Tappen-Tönchen. Von da geht man die Laurentiusstraße entlang an der roten Kirche vorbei bis zur Schwebebahnhaltestelle Ohligsmühle. Von dort kann man Richtung Oberbarmen zum zweiten Veranstaltungsort fahren.
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