Sonntag, 24. September 2017

Dieselpunk fürs Bücherregal...

Zwei Bugattis fürs Bücherregal heute erstanden auf dem Flohmarkt im Westfalenpark. Eye Candy.


Samstag, 23. September 2017

Ein amüsanter Tag im sozialen Netzwerk...

Der heutige Samstag hat sich vor allem in meiner Facebooktimeline außerordentlich amüsant gestaltet. Die bevorstehenden Wahlen und das damit auf uns zu zurollende Unheil bieten Anlass zu Kommentaren und Diskussionen. Dabei ist es zu so etwas wie einem spontanen ganztägigen Live-Facebooking gekommen. 
Es hat großen Spaß gemacht, wenn dabei auch zwei oder drei Kontakte Schaden genommen haben. Das lässt sich nicht vermeiden, denn Politik hat auch immer Einfluss auf persönliche Befindlichkeiten.
Der morgige Abend wird wohl weniger Anlass zur Freude bieten. Aber weil sich Ungemach gemeinsam besser ertragen lässt, tippe ich darauf, dass wir uns spätestens ab 18 Uhr in der Timeline wiedersehen. 
An dieser Stelle möchte ich trotzdem eine schwache Hoffnung formulieren: 
Ich denke, wir alle haben die Wahlen in den letzten Jahrzehnten mehr oder weniger teilnahmslos an uns vorbei ziehen lassen. Wir haben und wieder feststellen müssen, dass sich durch Abgabe unserer Stimme fühlbar nichts ändert, ganz egal ob die von uns präferierte Partei siegt oder verliert. Was hinten heraus kommt, ist der gewohnte verwaschene Einheitsbrei ohne Mehrwert an Lebensqualität aber auf unsere Kosten.
Doch diese Wahl ist anders. Wir spüren, dass längst totgeglaubte böse Geister immer noch quicklebendig sind und sehen uns mit alten Fratzen konfrontiert. Plötzlich wird uns bewusst, dass die Freiheit, wählen zu dürfen, keine Selbstverständlichkeit ist. Dass wir eventuell mehr tun müssen, als nur mit den Händen im Schoss auf Kandidaten zu warten, die zufälligerweise genau unsere Probleme lösen können. Wenn die etablierten Parteien uns keine Antworten bieten können, brauchen wir vielleicht neue. 
Alternativen zu Alternativen. 
Die Lösung kann jedenfalls nicht darin bestehen, als ersten Schritt unsere Möglichkeit zur Mitbestimmung abzuschaffen. Du wünscht dir einen ordentlichen Schuss vor den Bug des alten Schiffs? Natürlich. Aber bedenke, du sitzt mit drauf und es gibt keine Rettungsboote. 
Und noch etwas: Mit all unserer Facebook-Nörgelei, mit dem wütenden Maulen und den energischen Warnungen, werden wir keinen Überzeugungstäter mehr auf unser Seite ziehen können. Aber eventuell können wir noch den einen oder anderen Wackelkandidaten in letzter Minute vom Kreuzchen an der falschen Stelle abhalten. 
Wir lesen uns morgen. 

Gigantischer...äh Fahrzeugträger...

...in Lego. Die Khagaan von mahjqa. Das Ding erinnert mich etwas an einen Spiceernter. Bilder und vor allem ein geradezu cineastisches Video gibt es drüben beim Bricknerd...

Donnerstag, 21. September 2017

Flagge zeigen...



...fällt mir derzeit schwer. Meine eigene Wahlentscheidung habe ich nämlich noch nicht endgültig gefällt. Allerdings glaube ich nicht, dass ich in diesem Jahr wie sonst immer mein Kreuzchen bei der SPD setzen werde. Sie hatte ihre Chance und sie hat versagt.Über Jahrzehnte hinweg.
Fest steht für mich allerdings, dass die Wahl einer rechten Partei niemals eine Option sein kann. 
Die Arroganz, die Borniertheit und die rotzfrechen Provokationen mit denen die Rechten ganz offen die erogenen Zonen von Dumpfnationalisten stimulieren, machen mich stinkwütend. Wer rechts wählt tut das aus blankem Fremdenhass, Dummheit, Infantilität, einer debilen von Opa geerbten Überzeugung oder einer Kombination all dieser Problematiken. 
Wenn man jeden, der die eigenen Ansicht nicht teilt, egal ob grün, rot, schwarz oder sogar ultraschwarz wie die CSU zum "Linken" erklärt, muss man wirklich so weit rechts stehen, dass man es nur noch in Lichtjahren bemessen kann. 
Absurderweise haben wir zusätzlich noch eine Menge Protestwähler, die rechts wählen, obwohl sie genau wissen, mit wem sie es zu tun haben. Sie erhoffen sich auch keine Politik in ihrem Sinne. Sie lauern in ihrer Verzweiflung auf so eine Art Weltenbrand, der die Gesellschaft um sie herum endlich in Schutt und Asche legt. Wer rechts wählt, tut das aus einer Mentalität heraus, die der eines suizidalen Autofahrers entspricht, der statt in einen Betonpfeiler lieber in den Gegenverkehr rast, um so zum Abschied noch ein menschenverachtendes Statement zu setzen.
Wenn es Dir finanziell schlecht geht, obwohl du arbeitest, wenn du seit langer Zeit arbeitslos bist oder du deinen Beruf verloren hast, sei es aus gesundheitlichen Gründen oder durch andere Unvorhersehbarkeiten und wenn sich niemand darum schert, dann beweist das, dass weder unsere Politik noch unsere Gesellschaft so funktionieren, wie sie sollten und du hast jede Unterstützung verdient. Aber du wirst sie nicht bei Leuten finden, die Ignoranz, Intoleranz und praktizierten Sozialdarwinismus zu ihrer Lebensphilosophie verrührt haben.
Falls da so gar nichts ist, was für dich in Frage kommt, dann gründe doch deine eigene Partei. Aber vermeide es, eine verminte Sackgasse als Alternative zu bezeichnen.
Wenn du dich aber tatsächlich in blinder Wut dazu entschließt, in so einer Situation eine Partei zu wählen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, allein Wohlhabende auf Kosten aller anderen zu fördern, dann wünsche ich dir wirklich von ganzem Herzen einen erdrutschartigen Sieg für die von dir gewählte rechte Partei.
Denn dann wirst vor allem du dein blaues Wunder erleben!

Freitag, 20. Oktober: Confinement...


Am Freitag, den 20. Oktober...

Mittwoch, 20. September 2017

Spontanes Fotoshooting mit Mia...

Eine schwarze Katze kann man nur bei strahlendem Sonnenschein fotografieren. Und selbst dann...






Aktueller Humidorstatus im September...

Ein gut gefüllter Humidor macht das Leben erträglicher.

Das Einsortieren der Zigarren hat sich bei mir zu einem ganz eigenen Ritual entwickelt. So ein Humidor will natürlich auch gepflegt werden. Die kleinen Lieblinge sollen sich ja wohl fühlen. 
Als ausschließlich Draussenraucher bevorzuge ich die kurzen Formate.Ganz besonders die Nicaragua Perlas.  Es darf aber auch mal eine Robusto sein, wenn es die Stimmung und die Außentemperatur zulässt. Ein paar nette Tage mag der Oktober noch bereit halten. Ab November bleibt es dann leider oft beim Zigarillo im Türrahmen. 
Die Churchills sind was für den kommenden Frühling oder Sommer. Oder besondere Festtage.

Dienstag, 19. September 2017

Samstag, 7. Oktober: Georg Sandhoffs Mechabionische Exkursionen in Bottrop...



Georg war beim BB E-Book Event 2016 Gast unserer Literaturtalkrunde. Ab Samstag, den 7. Oktober zeigt er seine mechabionischen Kunstwerke in der Galerie 7 in Bottrop. Seine Assemblagen und Gemälde sind unter anderem durch H.R. Giger beeinflusst. 

Erster Virtueller Literaturcon: Der aktuelle Programmplan...




Freitag, 20. Oktober um 20 Uhr : „Confinement“ - ein Gemeinschaftsprojekt, über das ich noch näher berichten werde.

Freitag, 20. Oktober um 21.30 Uhr: UweHermann liest gemeinsam mit Thorsten Küper unter anderem aus „Versuchsreihe 13: Die Epidemie“.

Freitag, 20. Oktober um 22.30 Uhr: Psi Quence spielt Elektronik live.





Samstag, 21. Oktober um 19.00 Uhr:Jan-Niklas Bersenkowitsch liest live.

Samstag, 21. Oktober um 19.30 Uhr: Judith Vogt liest live.

Samstag, 21. Oktober um 20 Uhr: Der große Live-Talk zum Thema „Wie mache ich ein Buch“ Judith und Jan-Niklas erklären uns, wie man ein Buchprojekt vom ersten Plot bis zur Veröffentlichung umsetzt.

Samstag, 21. Oktober um 21.30 Uhr: Moewe Winkler eröffnet ihre Ausstellung.

Samstag, 21. Oktober um 22.00 Uhr: Jan-Tobias Kitzel liest aus seinem gerade entstehenden Shadowrun-Roman „Blutige Bande“.

Samstag, 21. Oktober um 22.30 Uhr: Michael Iwoleit spielt Elektronik live.




Sonntag, 22. Oktober um 18 Uhr: Frederic Brake liest gemeinsam mit Thorsten Küper live.

Sonntag, 22. Oktober um 19 Uhr: Marc Späni stellt sein Buch „Westlake Haven“ im Verlauf einer Lesung und einer Talkrunde mit Thorsten Küper vor.

Sonntag, 22. Oktober um 20 Uhr: Ann-Kathrin Karschnick liest gemeinsam mit Thorsten Küper live aus  „Der Fluchsammler“.

Sonntag, 22. Oktober um 21 Uhr: Michael Marrak mit seinem brandneuen Roman „Der Kanon der mechanischen Seelen“. Wir freuen uns!

Sonntag, 22. Oktober um 22 Uhr: Frank Lauenroth wird unter anderem aus dem gerade entstehenden Thriller „Chicago Run“, der Fortsetzung zu „Boston Run“ lesen.Außerdem noch die Kurzgeschichte "Diese verdammten Alienzombieroboterviecher".

Wenn man mal wieder Eltern anrufen muss...

„Tut mir leid, sie so spät noch anrufen zu müssen, aber es gibt im Unterricht leider ein Problem mit ihrem Sohn.“

„Oh je, worum geht es denn?“

„Er tut sich wahnsinnig schwer damit, sich in der korrekten Form von mir zu verabschieden.“

„Ich bin so froh, dass sie mich darüber informieren. Was macht er denn falsch?“

„Es ist eigentlich ganz leicht. Bevor ich die Klasse verlasse, erheben sich die Schüler und formulieren monoton, emotionslos und im Chor den folgenden Satz:
Deine Obhut segnet uns, Erhabener!“

„Äh…ist das nicht vielleicht auch etwas schwierig für die Kinder…“

„Ich verstehe. Obhut schreibt man O – b – h ….“

„Aber…“

„SCHREIBEN SIE DAS AUF !!!“


Montag, 18. September 2017

Am kommenden Donnerstag: SL Schreibgruppe im Brennenden Theater...

Es ist wieder soweit. Das  Treffen von Wilfried Virtuells Schreibgruppe findet am kommenden Donnerstag statt. Wie immer zitiere ich sein Blogposting im Geschichtenkorb:

Diesmal kommt die Einladung ein bisschen kurzfristiger als sonst. Da ich aber letzte Woche noch beruflich unterwegs war, kam ich leider nicht früher dazu. Ich hoffe, dass sich trotzdem wieder Besucher finden.
Am kommenden Donnerstag, den 21.9. findet das Septembertreffen der SL-Schreibgruppe statt. Wie es gewohnt ist, treffen wir uns wieder um 20 Uhr im Brennenden Theater des Kreativdorfes.
Wieder immer gilt: Wer in gemütlicher Runde über kreatives Schreiben, Selfpublishing oder sonst über Kunst und Kultur in virtuellen Welten plaudern möchte, ist herzlich eingeladen vorbei zu schauen. Ob schreibtechnischer Neuling oder Profi, jeder ist willkommen.

Sonntag, 17. September 2017

Demokratie bedeutet nicht, den gesunden Menschenverstand abzuschalten...

In dieser Woche ist noch Zeit, jedem schleichenden Rechtsabdrifter ins Gewissen zu reden. Wir werden in den nächsten Tagen  wieder mit gewissen philosophischen Abwägungen konfrontiert werden: 
Eine Demokratie muss doch auch der Definition nach die Möglichkeit ihrer Abschaffung durch einen wählbaren Demokratiegegner zulassen.
Meine Großmutter hätte das als "kariertes Gequassel" bezeichnet. Jemand benutzt Argumente auf hohem Niveau, weil er mit einer Idee auf sehr niedrigem Niveau liebäugelt. 

Deswegen hier noch einmal ein klares Statement:

Demokratie bedeutet nicht, den gesunden Menschenverstand abzuschalten. Wenn eine Partei den Verzehr von Kleinkindern legalisieren möchte, ist uns allen klar, dass die Grenze überschritten ist. Aber bei rechten Parteien tun sich einige noch etwas schwer mit der notwendigen Intoleranz gegen die Intoleranz. Dieses "Vielleicht ist es ja irgendwann mal nötig, dass wir so eine Denkweise erlauben", bringt uns nicht weiter. Das ist so, als wenn wir nachts jemanden mit einer Brechstange an unserem Auto hantieren sehen, aber zu dem Schluß kommen, dass das in Ordnung ist, denn denn der Bürgersteig ist ja für alle da.
Gehirn einschalten!

Olaf Kemmler hat für Tor-Online ein Essay über die Situation der deutschsprachigen Science Fiction geschrieben...

Darüber haben wir alle in den letzten Jahren immer wieder diskutiert. Allerdings sehe ich mittlerweile keinen Anlass mehr für großes Wehklagen. Die Lage hat sich geändert und es gibt mittlerweile ein fast unüberschaubares Spektrum an deutschsprachigen Veröffentlichungen. Nicht alles ist kommerziell erfolgreich, aber alles hat seine Existenzberechtigung und findet auch seine Leser. Kleine Verlage und Selfpublishing bieten  die passenden Biotope für Bücher, die vor fünfzehn Jahren nie das Licht der Welt erblickt hätten. 
Ich stimme Olaf allerdings nicht uneingeschränkt zu:
Wenn sich bestimmte Gestalten dem Weltall zuwenden, ist das kein Grund zur Freude, sondern alarmierend. Was dann entsteht, ist nämlich das literarische Äquivalent zu "Starcrash - Sterne im Duell".