Dienstag, 30. September 2014

Wenn ich etwas auf den Tod nicht ausstehen kann, ist es...

...Samstagmorgen um 16.30 Uhr einkaufen zu gehen und trotzdem stehen an der Kasse 20 dieser Normalzeitschläfer vor mir, die schon seit 6.30 Uhr wach waren...

Bücher für die SL Schreibgruppe...




Zauselina hatte eine fabelhafte Idee. Sie hat noch einige Bücher zum Thema Schreiben, die sie gern zur Verfügung stellen würde. Mehr dazu auf dem Blog der Brennenden Buchstaben...
Die Schreibgruppe findet Donnerstag ab 20 Uhr am Kafé KrümelKram in SecondLife statt. Wilfried Virtuells Ankündigung: 
Und schon wieder ist ein Monat fast vorbei. Auf jeden Fall findet insofern das nächste Treffen der SL Schreibgruppe statt. Wer also Lust und Zeit haben sollte ist wie immer herzlich eingeladen in dem virtuellem Biergarten des Kreativdorf am Donnerstag den 2.10. ab 20 Uhr vorbei zu kommen.
Ich freue mich auf einen Abend mit netten Leuten und Plauderein über Literatur, selbstverfasste Texte und allgemein über Kultur in virtuellen und realen Welten :-)

Sonntag, 28. September 2014

Ich kann ja auch nix dafür: Sabine Schäfers hat ihre Eindrücke über Susanne O´Connells Lesung jetzt auch noch mal in Worte gekleidet...

Nachzulesen drüben in ihrem Blog...

Und zur Entspannung: Doom in Lego...

Von Iain Heath, wenn ich das richtig sehe. Anschauen bei den Brothers Brick...

Da hätten wir dann noch einen Rückblick auf Susanne O´Connells Lesung am Samstag...



Nachzulesen drüben im Blog von Joeys Café...

Warum ich hier immer wieder jeden einzelnen Rückblick zu unseren Lesungen verlinke? 
Zum einen ist es natürlich für uns  eine feine Sache, wenn wir feststellen, dass wir nicht die einzigen sind, denen dieses Projekt Spaß bringt.
Aber was ich noch viel wichtiger finde, ist das Feedback für die Autoren selbst. 
Autoren kennen das.
 Man fährt zu einem Con, in einen kleinen Buchladen, zu irgendeiner Veranstaltung, bei der man lesen darf. Man bereitet sich vor, liest mit Herzblut, möchte andere für seine Arbeit begeistern und dann irgendeine Rückmeldung bekommen. 
Wenn das passiert, dann soll diese Rückmeldung auch tatsächlich beim Autor ankommen. 
Und deswegen werden wir hier immer schön brav jedes einzelne Posting über die Lesungen unserer Gäste verlinken.

Ein Ausschnitt aus Selma J. Spiewegs Lesung aus "Boris & Olga - Tod dem Zaren am Samstag, den 20. September...



An diesem Abend hatten wir leider erhebliche Probleme mit Selmas Internetverbindung, die trotzdem tapfer das Interview mit mir durchstand. Die Lesung habe ich dann für sie übernommen und dabei versucht, den Text so gut wie möglich in ihrem Sinne zu interpretieren.
Es war mir übrigens ein Vergnügen. 

"Boris & Olga - Tod dem Zaren" ist ein Roman aus der Steampunkserie "Clockwork Cologne".
Selma arbeitet allerdings derzeit noch daran. 

Susanne O´Connell über ihre virtuelle Lesung am gestrigen Abend...


Bild: Clairediluna Chevalier
 Auf ihrem Blog Schreiblaune...

Ich zitiere mal einen Auszug:

Ich freue mich, dass ich gestern und heute so schöne Rückmeldungen zu meiner gestrigen, gut besuchten Lesung (24 Avatare waren anwesend) in Second Life erhalten habe. Unter anderem bloggten hierzu auch bereits BukTom (er war wieder einmal der Schnellste) und Kueperpunk. Bereits vor der Lesung herrschte eine lockere, witzige Atmosphäre, was nicht zuletzt dem Quaken der Frösche zu verdanken war. ;)

Samstag, 27. September 2014

Susanne O´Connells Lesung am heutigen Abend...






Bild: BukTom Bloch

Brillantes Bühnenbild, hervoragende Lesung, was will man mehr? Danke Susanne, hast Du super gemacht und kam auch gut beim Publikum an. Sie sind alle schön brav sitzen geblieben. Irgendwas ist natürlich immer. Diesmal ich. Mein Client war im Interview plötzlich halb disconnected. Halb, weil ich Susanne nicht mehr hören, aber fröhlich weiterplaudern konnte. Meine Liebste ruderte wild mit den Armen und hielt mich so davon ab, Susanne weiter über den Mund zu fahren. Ich bitte um Verzeihung für diese peinliche Panne. Aber live ist live. 


Fenrir hat SO einen Schädel...



Nein, ihm brummt nicht der Kopf, bei ihm treiben Riesenschädel durchs All, in denen Bergbau betrieben wird. Muss den Großkopferten auf Dauer verdammt weh tun. Mehr dazu auf seinem Blog...

Donnerstag, 25. September 2014

Nächstes Treffen des SecondLife Schreibgruppe am Donnerstag, den 2.10. ...


Und schon wieder ist ein Monat fast vorbei. Auf jeden Fall findet insofern das nächste Treffen der SL Schreibgruppe statt. Wer also Lust und Zeit haben sollte ist wie immer herzlich eingeladen in dem virtuellem Biergarten des Kreativdorf am Donnerstag den 2.10. ab 20 Uhr vorbei zu kommen.
Ich freue mich auf einen Abend mit netten Leuten und Plauderein über Literatur, selbstverfasste Texte und allgemein über Kultur in virtuellen und realen Welten :-)

Mittwoch, 24. September 2014

Zehn Bücher, die mich teilweise über Jahre und Jahrzehnte geflasht haben...

Ich halte nicht viel von Challenges. Wer mir mit nem Eiseimer in die Quere gekommen wäre, hätte sich einen tief fliegenden Speiskübel eingefangen.

Aber wenn es um Bücher geht und die Einladung von Quan Lavender kommt, okay.
Die Herausforderung (ach, Ihr kennt das doch, ihr habt das Ding früher gekriegt als ich):
Zehn Bücher, die mich über viele Jahre und Jahrzehnte (tatsächlich!) geflasht haben. Fällt mir gar nicht so leicht, da eine Auswahl zu treffen. Ich habe viele gelesen. Aber es soll ja gerade um die gehen, mit denen ich mich nostalgisch verbunden fühle – oder solche, die mich tief beeindruckt haben.

Unten übrigens die Liste mit Freunden und Bekannten, die ich herausfordere. Was für ein Schwachsinn. Die ich einlade, uns Bücher vorzustellen, die sie besonders fasziniert haben.
Hier also meine Liste:

Erstkontakt von Ben Bova – gelesen etwa 1983 (?) Ein außerirdisches Raumschiff treibt ins Sonnensystem. Ein Buch das sicherlich mit dazu beigetragen hat, dass ich später Physik studiert habe. Ursprünglich mit dem Ziel, Astrophysiker zu werden.

Cyberspace von William Gibson – gelesen etwa 1985 (?) Gibsons Kurzgeschichtenkollektion las ich quasi mit dem C 64 unter dem Arm, träumte von einer Matrix, die ein bisschen aussah wie das, womit ich mich heute in SecondLife befasse. Mit einer abgeklebten Musikkassette in der Datasette kamen wir uns vor wie Gibsons Console Jockeys.

Contact von Carl Sagan – gelesen 1988. Sagans Vision des ersten Kontakts faszinierte mich genau so wie die von Bova, nur war sie noch weiter durchdacht. Brillant der kleine Gag zur Zahl Pi am Ende des Romans. Der hat übrigens mit dem Film nicht mehr sooo viel zu tun.

Little Brother von Cory Doctorov – gelesen etwa 2010. Doctorovs Roman über Kids, die sich mit einem Spielkonsolennetzwerk einer beginnenden Militärdiktatur in den USA entgegenstellen, konnte ich kaum weglegen. So gut, dass ich dem Mann sogar verzeihe, dass er keinen Bock hatte in unserem virtuellen Café zu lesen.

Die Delegation von Rainer Erler – Gelesen Ende der Achtziger. Brillante Pseudodokumentation über den möglichen Kontakt mit Außerirdischen, in den Siebzigern auch von Erler als Fernsehfilm in Szene gesetzt. Ein Beispiel dafür, wie sehr deutschsprachige Science Fiction unterschätzt wird. Erler fehlt dem Fernsehen heute. Er hat mir mal den Deutschen Science Fiction Preis vor der Nase weggeschnappt und ich bin stolz drauf. Der darf das.

Die Stimmen der Nacht von Thomas Ziegler - Gelesen in den Neunzigern. Großartige Alternativweltabrechnung mit dem Faschismus, die gerne die Grenze zur Satire überschreitet. Sprüht nur so vor Ideen. Ein Meilenstein der deutschsprachigen Science Fiction.

Das Unsterblichkeitsprogramm von Richard Morgen – Gelesen im Sommer 2014. Liest sich, als hätte jemand Raymond Chandler aus der Kryokammer geholt, ihn mit den wesentlichen Informationen übers Web und Nanotechnologie versorgt und ihm dann einen Laptop in die Hand gedrückt. Morgan zeigt uns, wie Cyberpunk abgehen muss.

Boneshaker von Cherie Priest – Gelesen im Sommer 2014. Wenn uns Morgan zeigt, wie Cyberpunk funktioniert, übernimmt Priest diesen Job beim Steampunk. Einfach großartig.

Mephisto in Onyx von Harlan Elison – Gelesen etwa 1995. Ellisons Buch um einen Serienkiller und einen Telepathen ist eigentlich kein Roman, sondern eine Kurzgeschichte. Setzt aber Maßstäbe.

Die Weltraumfalle von Jack Williamson - Gelesen irgendwann Ende der 70er, unter einem Apfelbaum auf einem Kettcar sitzend. Williamsons Jugendroman über einen jungen Astronauten, der seinen Bruder retten soll, funktionierte für mich so gut, dass ich ihn damals drei oder viermal gelesen habe.

Meine Einladung an: Lothar Bauer, Uwe Taechl, Jennifer B. Wind, Kirsten Riehl, Markus Gersting, BukTom Bloch, Ludger Otten, Frederic Brake, Sven Klöpping