Donnerstag, 28. Juli 2016

Samstag, 13. August: Vernissage und Lesung "Urban Sketches"...



Diese besondere Veranstaltung haben Clairediluna Chevalier, Samiraa Adderstein, Andrea Brücken und Petka Anite Bielert zusammen vorbereitet. Andrea wird ihre Urbansketches ausstellen und Petka ihre Bilder. Außerdem werden wir auch einige Texte von Andrea und Zauselina/Kirsten hören. Ich selbst bin als unterstützender Vorleser mit dabei. 

An dieser Stelle möchte ich auch gern Andreas Ankündigung zitieren: 

Obwohl ich das mit den Urbansketches noch nicht so lange mache - so ein Jahr würde ich sagen, immer mal wieder - gibt es jetzt eine virtuelle Ausstellung in Second Life mit Bildern von mir und von Petka Anita Bielert. Dazu Lesung und Musik. Und das alles in einer total schönen Location: einem Fabrikgebäude von Claire Chevalier auf der SIM Stuttgart
Plakat übrigens von Tanja Kasten

Ein Interview mit Dennis Frey in Sandra Floreans Blog...



Dennis wird am Sonntag, den 7. August in SecondLife aus seinem Roman "Fremdes Leben" lesen. Sandra hat ihn zu seiner Arbeit als Autor und natürlich zu seinem Romandebüt. 

Dennis Frey am Sonntag, den 7. August ab 20 Uhr in SL Stuttgart.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Gelesen: "Karl - ausgeliefert - "



Der Roman meines geschätzten Kollegen Bernhard Giersche liegt hier eigentlich schon viel zu lange. Vorgestern habe ich spontan beschlossen sein Buch endlich zu lesen – und es im Verlauf der letzten 48 Stunden auch nur noch unfreiwillig beiseite gelegt.
Der Kleinkriminelle Marius Kleinhans will endlich das große Ding drehen und versucht sich an einer Entführung. Es gelingt ihm tatsächlich den Multimillionär Karl Grothner in einer waghalsigen Aktion in seine Gewalt zu bringen. Doch Kleinhans konnte nicht ahnen, mit wem er es da zu tun hat. Grothner hat eine dissoziale Persönlichkeit, die ihn zu einem menschlichen Automaten ohne jede Emotion hat werden lassen. Einen Menschen als Geisel zu nehmen, der keine Angst empfinden kann, erweist sich als extrem schlechter Einfall. Schon bald übernimmt Grothner die volle Kontrolle über die Situation, die er zu einem Spiel nutzt, in dem nicht nur Kleinhans zur willenlosen Marionette wird.
Bernhard hat mit „Karl“ nicht einfach nur einen grundsoliden Thriller abgeliefert, nein, ich würde weitergehen und behaupten, ihm ist ein echtes Glanzstück gelungen. Seinen „Karl“ hat er so akribisch gezeichnet, dass man beim Lesen beinahe seine Anwesenheit zu spüren glaubt. Doch nicht nur das. Um die titelgebende Hauptfigur herum hat er gleich eine ganze Menagerie von Soziopathen angelegt, die sich nun gegenseitig in Intrigen und Machtkämpfe verwickeln und damit den weiteren Verlauf der Ereignisse weitgehend unvorhersehbar machen. Das ist keine konstruierte Geschichte, sondern eine, die sich im Verlauf des Schreibens entwickelt hat.
Es hat mich natürlich ganz besonderen Spaß gemacht, Bernhards Roman zu lesen, nachdem ich den Part von Karl bereits bei mindestens zwei Lesungen übernehmen durfte.
Bernhard, das Ding ist ganz großes Kopfkino. Super!

Dienstag, 26. Juli 2016

25. Juli, 1987: "Batman hält die Welt in Atem" als ZDF Wunschfilm...

Wir hatten ja früher gar nix. Ja, wir waren medial so ausgehungert, dass wir Tage damit verbracht haben, den ZDF Zählcomputer anzurufen, um "Batman hält die Welt in Atem" durchzuboxen. Ich glaube, ich war damals 600 000 dieser Anrufer. 

Ich gönne mir zu wenig...


Nein, das ist kein Lippenstift!


Gutes Aussehen durch bewusste Lebensweise!

Es lässt sich nicht leugnen, ich verweigere mir selbst viel zu oft die schönen Dinge des Lebens. Mein Bedarf an Häusern, Autos, Schiffen, Flugzeugen, ja selbst kleinen gelegentlichen Abstechern auf andere Kontinente  bleibt leider völlig unbefriedigt. Erträglich wird dies nur durch den sporadischen Genuß kleiner dimensionierter Luxusartikel, die eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollten. 
Heute war es mal wieder an der Zeit für einen flüchtigen Hauch von Freude in meinem sonst so kargen und asketischen Leben. In diesem Fall eine Zigarre mit bekanntem Namen. Eins dieser Schätzchen kostet etwa so viel wie ein gutes Mittagessen, aber wie ich ja schon eingangs erwähnte: Ich gönne mir zu wenig.
Selbstverständlich konsumiert der wahr Genießer zur Zigarre auch immer ein gutes Buch. Dieses hier stammt von einem Freund und seine Hauptfigur ist ein äußerst unangenehmer Zeitgenosse, der sich deutlich mehr dieser Zigärrchen leisten könnte als ich. Na, jemand eine Idee, welchen Roman ich gerade lese?

Montag, 25. Juli 2016

Gelesen: "Attack - Unsichtbarer Feind" von Lincoln&Child...



Es stimmt schon, ich bin ein Fan des Autorengespanns Preston&/Child und ganz besonders ihres Ermittlers Aloysius Pendergast. In diesem Sommer ist es deswegen auch mal wieder dringend an der Zeit, die Nase in einen Roman aus seiner Reihe zu stecken.
In „Attack“ ist einmal mehr Pendergasts Schützling Corrie Swanson die eigentliche Hauptfigur. Im Rahmen ihres Studiums untersucht sie eine Reihe von Todesfällen, die sich vor langer Zeit in Roaring Fork ereignet haben. Mehrere Minenarbeiter sind dort im neunzehnten Jahrhundert einer Bärenattacke zum Opfer gefallen. So die offizielle Version. Doch Swansons Untersuchung ergibt ein anderes Bild: Die Opfer wurden nicht von einem Tier zerfleischt, sondern von Menschen.
Was für ein herrlich appetitlicher Einstieg in einen Preston&Child. So ganz nach meinem Geschmack. Noch dazu geben sich Oscar Wilde und Arhur Conan Doyle persönlich die Ehre und als Gimmick gibt es eine eingebaute Sherlock Holmes Geschichte oben drauf. Ein zwar fiktiver, aber herrlich gelungenen historischer Unterbau für einen Pendergast Roman.
Nun gut, gewisse Zusammenhänge waren schon etwas vorhersehbar. Überrumpelt haben mich Preston&Child am Schluss aber doch noch. Ich hätte es fast geglaubt, meine Herren und war ihnen bereits sehr böse.
„Attack“. Gewohnte Preston&Child Qualität. Hoher Unterhaltungsfaktor garantiert!

Gewisse Routineprobleme beim Versuch, einen Schrifsteller zu einer virtuellen Lesung einzuladen...




Ich geb`s ja zu: ich bin immer wieder verblüfft, wenn ich wieder einmal einen Autor aus der überschaubaren deutschsprachigen Fantastikcommunity treffe, der unsere Veranstaltungen nicht auf dem Schirm hat. Immerhin waren ja nun schon rund 120 Schriftsteller Ehrengäste unserer schätzungsweise 350 Lesungen. Trotzdem kommt es immer mal wieder zu amüsanten Szenen wie dieser:
Ich versuche gerade mit Feuereifer einen gerade noch enthusiastischen Autorenkollegen von einer Lesung zu überzeugen, etwa mit einem Satz wie diesem: „Du stehst also auf der Tragfläche eines brennenden abstürzenden Flugzeuges, aus dessen aufgerissenem Rumpf Exemplare deines Buches auf die Zuhörer prasseln...“ und einem plötzlich sehr irritierten Schriftsteller wird klar, dass ich entweder über unglaubliche Finanzmittel verfüge, oder dass ich das mit der Lesung irgendwie anders gemeint haben muss.
Das sind dann die Fälle, in denen ich gern ausführlich und unterstützt durch ein Beispielvideo erkläre, wie so eine virtuelle Literaturveranstaltung funktioniert. Nein, es gelingt mir nicht, jeden dafür zu begeistern. Aber es kommen doch immer wieder neue Kollegen hinzu, so dass wir ein ziemlich abwechslungsreiches Programm bieten können. Probiert es einfach mal aus.
Übrigens nur so unter uns (hier Augenzwinkern einfügen): Bei virtuellen Lesungen bekommt ihr mehr Publikum als bei den "echten".

Sonntag, 24. Juli 2016

Steampunk Diorama mit Ballon...

Alles aus Lego. Hinreissend in Szene gesetzt von Lego Fjotten. Zu bewundern drüben bei den Brothers Brick...

Samstag, 23. Juli 2016

Sonntag, 7. August: Dennis Frey liest live aus "Fremdes Leben"...



Dennis wird uns in SL Stuttgart seinen im Papierverzierer-Verlag erschienenen Roman "Fremdes Leben" vorstellen. Dennis liest übrigens live aus Irland. Einmal mehr macht es eine virtuelle Lesung möglich, einen Autor live zu erleben, den in Deutschland anzutreffen man nur selten Gelegenheit hat. Wir werden übrigen sszenisch lesen. Meint: Ich übernehme ebenfalls eine Rolle dabei.
Dennis tritt auf Sonntag, den 7. August ab 20 Uhr in SL Stuttgart auf. 
Das Bühnenbild kommt diesmal von Clairediluna Chevalier. 

Freitag, 22. Juli 2016

Peter Hohmann über seine Lesung am letzten Samstag...



Ich sehe gerade, dass Peter auf seiner Homepage einen persönlichen Rückblick auf seine SecondLife-Lesung veröffentlicht hat. Scheint ihm genauso viel Spaß gemacht zu haben wie mir. Jederzeit wieder, Peter. Du warst hervorragend!

Sehr cool: Galaktischer Surf-Camper...

...in Lego von Priovit70. Zu bestaunen bei den Brothers Brick...