Montag, 21. Juli 2014

Zum Montagabend erstmal ein Mech!

Und zwar einer aus Lego. Drüben bei den Brothers Brick...

Da beschwerte sich gerade jemand über ein Passwort...

...bei dem man Bs und 8er nicht unterscheiden könne. So ähnlich geht es mir mit der Regierung: Ich kann die ganzen Nullen nicht mehr auseinander halten...

Umweltbewusste Fans dänischer Plastikbausteine kaufen nicht, sie ernten selber an den Küsten Cornwalls...

Das funktioniert tatsächlich. Jedenfalls, wenn man keine Teile sucht, die nach 1997 hergestellt wurden...

Ist ja witzig: Ich mache Werbung für mein neues Comedy Programm "Ansichten eines Salat-Phobikers" am kommenden Samstag...




...und Facebook fragt mich, ob ich nicht an einer Umfrage für Typ 2 Diabetiker teilnehmen möchte...

Her mit dem Kreuzer Content...




Es gibt neue Kreuzer Bilder bei Ludger. Hammermäßig! Alle anschauen in seinem Blog. Genial!

Und noch ein paar Rückblicke auf das Pixelgrillen 2014...

Ein großer Moment: Dank Chapter nenne ich endlich einen Transformer mein eigen. Er ist zwar nicht 15 Meter hoch, aber dafür passt er ins Bücherregal. Bild: BukTom Bloch


Wir hatten die Situation jederzeit unter Kontrolle. Bild: BukTom Bloch

Bei Markus...

...bei BukTom....

...und natürlich auf dem Buchstaben Blog...

Sonntag, 20. Juli 2014

"Voll Dampf" ist da!


Machen wir mal etwas Dampf!

Dieses Buch liegt mir nicht nur im Bild oben am Herzen. Ingo Schulze und André Skora haben gemeinsam eine Steampunk Sammlung herausgegeben, an der mitzuwirken auch ich die Ehre hatte. Es sind aber noch mehr durchaus bekannte Autoren aus der deutschsprachigen Science Fiction Szene beteiligt.
Als da wären: Frank Heb­ben, Thors­ten Kü­per, Mat­thias Falke, Pe­ter Hoh­mann, An­dré Wies­ler, Achim Zien, Peer Bie­ber, Marco Ansing und Jan-Tobias Kit­zel.
Besonders begeistert bin ich von Christian Günthers Cover, das auch große Inspiration für das Bühnenbild bei der Lesung war. Welche Lesung?




Am kommenden Sonntag, den 27. Juli ab 21  Uhr werden André Wiesler und Jan-Tobias Kitzel  gemeinsam aus "Voll Dampf" lesen. Wir dürfen uns außerdem auf ein monumentales Bühnenbild von Barlok Barbosa freuen. Er hat unter anderem auch die Kulissen für die Lesungen von Uwe Laub, Sean O´Connell, Jennifer B. Wind und Alex Jahnke entworfen. Eine Vorschau gab es ja bereits hier zu sehen.

Wer jetzt auf die Idee kommt, doch endlich eine Secondlife Lesung erleben zu wollen, findet unter diesem Link eine übersichtliche Anleitung: 

Für mich absolut irrtierend: Der T 800 ist ein Terminator...

...., der T 820 ein Leergutautomat.
 Irgendwie symptomatisch für die Diskrepanz von Fiktion und Realität des 21. Jahrhunderts...

Andererseits: Wenn das Ding "I`ll be back" sagt und mit 600 PET Pullen pro Minute um sich ballern würde...

Pixelgrillen 2014: Heiße Sache...

Traditionell hatten wir beim Pixelgrillen immer mit Regen zu kämpfen. Ganz besonders 2011. Da hieß das Pixelgrillen noch Bloggergrillen und es schüttete den ganzen Tag dermaßen, dass wir uns ins Wohnzimmer verkriechen mussten. Das war bei damals sehr überschaubarer Besucherzahl kein Problem.
2012 goss es am Morgen in Strömen und es kamen ständig Anfragen,ob die Sache überhaupt noch über die Bühne gehen würde. Aber wir haben uns vom Wetter nicht vorschreiben lassen, wann wir Würstchen zu braten haben. Und wie durch ein Wunder wurde es damals doch noch sonnig. 
Im letzten Jahr war uns das Wetter sehr wohlgesonnen und spendierte einen milden Tag.  Gut, bei 22 Grad Celsius will kein Burning Man Feeling aufkommen, aber das ist in deutschen Bausparer-Gärten traditionell schwierig.
Seit Beginn dieses Sommers hatten wir uns auf irgendwelche extremen Wetterbedingungen zwischen Monsunregen und Hurricane eingestellt. Damit dass wir den heißesten Tag des Jahres mit der Zielgenauigkeit eines Zen-Bogenschützen erwischen würden, hatten wir aber nicht gerechnet. Genau so gut hätten wir uns im Death Valley verabreden können. Oder auf der Venus.
Beim Steakwenden wurde einem,der Schädel von oben getoastet und die Bauchschwarte von vorne geschmort. Körperkerntemperatur 52 Grad Celsius? 
Ein bißchen fühle ich mich heute wie der Iron Man des Grillens. 
Aber war schön, Leute. Ich habe nicht alles mitbekommen, aber die Themen reichten vom Schreiben, über Self Publishing, SecondLife, virtuelle Welten, Steampunk und Filme machen bis hin zur allseits (un)beliebten Politik. 
Sinngemäß hat uns mal jemand gefragt, warum wir eigentlich wildfremde Leute zu uns nach Hause einladen. Zum einen sind sie gar nicht wildfremd. Wir kennen einige von ihnen schon seit Jahren persönlich. Zum anderen eben genau deswegen: Die Mischung macht`s und es ist - tatsächlich - ne spannende Sache (und hier ist spannend als spannend gemeint) mal das Gesicht hinter dem Buch, Blog oder dem Avatar kennen zu lernen. 
Das Pixelgrillen ist auch kein Grillen  - es ein BBQ Think Tank bei 37 Grad. 
Wir haben uns gefreut, dass Ihr dabei wart. Vielen Dank an Euch alle.

Ludger hat auch schon was drüber geschrieben...


Unterm Sonnenschirm geht`s.

Anfeuern. Wahrscheinlich überflüssig. Einfach drauflegen hätte gestern gereicht.

Eine Violetta auf dem Vogelhaus. Nein der Hamster wurde nicht gelyncht. Links Stefan Holzhauer, rechts Anja Bagus.

Zwei SecondLife Urgesteine.

Scheich war auch da. Ach da ist das Handtuch geblieben ;-).

Dynamisches Bündel Anja Bagus.

Die Chefin duscht im Kühlwasser.

Facepalm von Anja Bagus? Keine AHnung, worum es ging.

Gespräch im Schatten.

Leif, Ludger, Stefan.
Buk hat Spaß.

Der beste Bauernsalat der Welt.
Vielen Dank für die schönen Dinge, die uns verraten haben, dass ihr uns ziemlich gut kennt.
Meinereiner beim anheizen. Bild: Ludger Otten

Freitag, 18. Juli 2014

Noch eine Bildungslücke geschlossen: Endlich "Steampunk - kurz&geek" komplett gelesen...



Wie ich bereits nach Anlieferung meines Exemplars schrieb: Ein Buch, das man nicht lesen muss, sondern erblättern kann. Traditionell von vorn nach hinten konsumiert entwickelt es aber eben so überzeugenden Charme. Einfach hinreissend, wie Alex Jahnke und Marcus Rauchfuß Genre und Szene definieren und uns mit ihrem Expertenwissen einen Überblick über all die Macher geben.
Wäre das Buch drei Jahre später entstanden, hätte vielleicht auch noch die Lesungsszene im Cyberspace einen Platz darin gefunden. (Marcus liest übrigens am 6.September bei uns im virtuellen Raum aus der Sammlung Eis&Dampf. Das sind doch auch Zahnräder, die ineinander greifen und ich finde das grandios.)
Ich schließe mich der Definition des Steampunk Bosons an: Steampunk ist, wenn es Dir Spaß macht. 
Hat mir Euer Buch auch, Jungs. 

Ich stelle gerade fest, dass ich auf die Frage "Könnten wir nicht eine Lesung organisieren" ähnlich reagiere...

...wie Sponge Bob auf die Bestellung eines Krabbenburgers...

Pixelgrillen 2014: Es gibt ja so einige SL Realtreffen - Aber nur eines davon findet direkt neben dem berühmten Kornfeld statt...



Die Brennenden Buchstaben haben mal wieder das Unmögliche möglich gemacht. Wir grillen neben Lindenlabs Troll- und Grieferlimbo, dem sagenumwobenen Kornfeld. Nicht dass wir Euch damit irgendwie unter Druck setzen wollen...
Neben SecondLifern freuen wir uns auch auf Autoren, Blogger, Denker und Künstler. Und so einige davon in Personalunion!


Mir ist gerade im Buchladen aufgefallen, dass es schwierig ist, Grundregeln für Nerds zu definieren. Aber eine gibt es:

Nerds kaufen keine Bücher, in denen erklärt wird, was Nerds sind...

Der Unterschied zwischen Normalbürger und Blogger erklärt anhand eines sonnigen Tages...

Erster Gedanke eines Normalbürgers beim Anblick des sommerlichen Himmels jenseits des Schlafzimmerfensters:
"Oh wie schön, ein sonniger Tag!"

Erster Gedanke des Bloggers:
"Dir ist schon klar, dass heute niemand Deine Postings lesen wird, oder?"

Endlich gelesen: „Du bist tot“ von Charles Stross...



Noch ein Roman, der schon lange auf meiner To-Do-Liste stand. Ein Krimi, in dem es um einen Bankraub in einer virtuellen Welt geht, bei dem reale 26 Millionen Euro erbeutet werden, ist für mich Pflichtprogramm.
Außerdem hatte ich 2008 für Telepolis einen Artikel über einen Auftritt von Stross in SecondLife geschrieben. Vor ungefähr drei Jahren habe ich noch etwas naiv versucht, den Mann für eine unserer internationalen virtuellen Lesungen in SecondLife zu gewinnen. Zwei Mails gingen hin und her, dann hat er wohl das Interesse verloren. Worüber ich im nach hinein nicht unglücklich bin, denn unsere Reichweite beim englischsprachigen Publikum ist doch recht begrenzt
SecondLife findet in „Du bist tot“ sogar mehrmals Erwähnung. Dort allerdings als bereits antiquierte Spielwelt. Zumindest in diesem Punkt lag Stross mit seiner im Jahr 2007 verfassten Prognose etwas daneben. SL ist noch da.
Darauf hätte ich ihn 2013 auf dem Dortcon eigentlich mal ansprechen könnten. Da ist er mir  auf dem Flur begegnet. 
Aber zurück zum Buch selbst.
Stross kommt aus der IT-Branche und wenn er skizziert, wie sich Technologie weiter entwickelt, braucht er nicht in die Glaskugel zu schauen, er extrapoliert bestehende Konzepte einfach weiter. „Du bist tot“ ist nicht wirklich ein Science Fiction Roman, vielmehr ein in unmittelbarer Zukunft - etwa einen Internethype weiter  - angesiedelter Wirtschafts- und Politthriller. Ich musste gestern doch sehr schmunzeln. Als schottische Polizei und die Geheimdienste im Verlauf der Handlung befürchten müssen, dass sämtliche Netze infiltriert und überwacht werden, tippt man Protokolle nur noch auf alten Schreibmaschinen. Eine Idee, die in der letzten Woche auch der NSA-Untersuchungsausschuss geäußert hat.
War Neuromancer der Roman zur Virtual Reality, ist „Du bist tot“ genau das für die Augmented Reality Technologie. Cyberpunk ohne Kabel in der Stirn. Die Art Cyberpunk, die sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem technologischen Status Quo liefert. 
Da werden Internet-Saboteure auf der Ebene eines MMORPGS mit mittelalterlichen Waffen bekämpft und man startet Ablenkungsmanöver gegen die Polizei in Gestalt von Zombiewalk-Flashmobs. Obwohl komplex bleiben die politischen und ökonomischen  Verflechtungen noch einigermaßen überschaubar und die Story nimmt mehr und mehr an Fahrt auf.
Wie schon eingangs erwähnt: „Du bist tot“ ist kein Cyberpunk-Action- Roman über chirurgisch modifizierte Superheldenabziehbilder, sondern wir stecken mitten in der Schnittmenge von Science Fiction, Wirtschaftskrimi und Politthriller. Obwohl ich mit letzteren beiden Genres weniger anfangen kann, vermag  Stross mit seienm flappsigen Stil trotzdem zu überzeugen.
Exzellentes Buch.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Warum ich Fußball nie mochte, nicht mag und auch nie mögen werde...

Vor einigen Tagen hat man mir doch tatsächlich unterstellt, ich würde mich für Fußball interessieren. Dem ist nicht so. Ich schaue nie Fußball. Ich schaue allenfalls Publikum.
Meine Abneigung und Antipathie gegenüber Fußball hat sich über die Jahrzehnte tief eingegraben. Ich kann diesem Sport – wie praktisch auch jedem anderem – einfach keinen Unterhaltungswert abgewinnen. Es sieht albern aus, ist völlig unspektakulär und es ist mir ein absolutes Rätsel, was insbesondere Männer gerade daran finden.
 Wieso sollte man sich Kerle in kurzen Hosen ansehen wollen?  Beachvolleyball der Damen, jederzeit gern. Klar. (Obwohl ich erst vor kurzer Zeit erfahren habe, dass es sich dabei überhaupt um eine Sportart handelt. Erstaunlich...)
Meine Ablehnung von Fußball und Sport im Allgemeinen hat sicher sehr mit meiner frühen Einsicht zu tun, in sportlichen Dingen völlig talentlos zu sein. Mutter Natur hat mich mit der Beweglichkeit und Agilität eines Sack Zements im Regen ausgestattet, und meine Reflexe entsprechen denen eines abgelegten Telefonbuchs. Okay, letzteres macht sich an der Spielkonsole glücklicherweise nicht ganz so stark bemerkbar.
In einem Alter, in dem man noch sportlich sein möchte, sagen wir mal so mit acht, war das eine herbe Enttäuschung und hat dann doch ziemlichen Frust ausgelöst.
Meine Weitsprünge bei Sportfesten waren nur lange Schritte, die vom Ministry of Silly Walks begeistert abgesegnet worden wären, mein Leistungsniveau beim 100 Meter Lauf hätten Urgroßväter halten können und werfen oder Kugelstoßen konnte ich – trotz des entsprechenden Gewichtes -  auch nicht. Ein Wunder, das mir das Ding nie auf den Fuß gefallen ist.
Ich habe sogar den Verdacht, ich beuge auf irgendeine Weise durch meine Anwesenheit physikalische Gesetze, um ja nie ein Erfolgserlebnis beim Sport zu erzielen. Kurz zusammengefasst: Jeder beherrscht jede Sportart besser als ich. 
Da ich es andererseits ablehne, mich nur fünf Minuten mit Dingen zu beschäftigen, die mir offensichtlich nicht liegen, war mein Verhältnis zum Sportunterricht erwartungsgemäß sympathiefrei. Noch dazu, wenn man als personifizierte Arschkarte bei Mannschaftssportarten den Groll der ganzen Klasse auf sich zog. Legendär mein erster Punkt beim Basketball – in den Korb der eigenen Mannschaft. So findet man schnell viele Freunde, die einem jederzeit zur Hand gehen würden, falls man sich mal selbst auf Bahngleise fesseln möchte.
Mannschaftssportarten sind vor allem eins: Mobbingtrigger.
Später hat man sich dem Blödsinn dann nicht mehr widerstandslos ausgesetzt. Beim Sportfest von dem Typen mit dem Klemmbrett einfach sofort drei Fehlversuche notieren lassen, ist, statt mit dem Sportlehrer zum Platz zu joggen, an ihm vorbei schon mal winkend vorgefahren. Und man hat den Mann immer mal wieder gefragt, ob irgendein internationaler Konflikt zu erwarten wäre, oder warum man nachmittags eine paramilitärische Ausbildung absolvieren muss, während alle anderen Leute im Straßencafe sitzen.
Als Sahnetüpfelchen auf dem Becher der Demütigungen musste man dann noch aus nächster Nähe erfahren, dass Jungs, die gut Fußball spielen, aus unerfindlichen Gründen wesentlich besser bei Mädels ankommen, als solche, die ihre Nase in Bücher stecken und Computerprogramme schreiben. Klar gab es da ja auch nerdige Damen, die den Wert eines guten Buches durchaus zu schätzen wussten und gern darüber mit dir plauderten. Liiert waren sie allerdings grundsätzlich mit einem Leichtathleten, einem Tennisspieler oder eben einem Fußballer. Genau den Sportlern, denen nebenbei bemerkt dann erfreulicherweise bei der Musterung mitgeteilt wurde, dass sie aufgrund ihrer abgenutzten Gelenke den Wehrdienst gern überspringen dürfen. Das kann einem die Post-Pubertät schon versalzen. 
Ganz sicher waren diese Umstände ein wichtiger Grund dafür, dass Fußball bei mir bis heute unten durch ist. Aber von diesen ganz persönlichen Vorbehalten mal ganz abgesehen:
Der Mist ist doch langweiliger als eine zweistündige persönlich von Tante Hildegard am Rollator moderierte Führung durch ihr Trockenblumen- und Osterhäschenmuseum. Und das Trockenblumen- und Osterhäschenmuseum ist wenigstens noch irgendwie cool, weil Tante Hildegard sich damit so viel Mühe gegeben hat.
Erklärt es mir: Männer lieben große Maschinen, schnelle Autos, gigantische Raumschiffe, fettes Essen, dicke Steaks auf dem Grill, blutige Metzeleien, schwer bewaffnete Muskelpakete die Städte in Schutt und Asche legen, um üppige Blondinen zu retten.
Und plötzlich rollen sie verzückt mit den Augen, wenn zweiundzwanzig Milchbubis in kurzen Hosen über eine Wiese traben? Ich würde die höchstens zählen, um müde zu werden. Keine Ahnung welches Areal tief in euren Reptilienhirnen dabei klingelt, aber es ist mir verdammt unheimlich.
Erst recht, wenn so ein Kerlchen plötzlich einen Marktwert von 180 Millionen Euro haben soll? Was kann der denn? Rasenschneiden? Gummibälle für den Hund apportieren? Da füttere ich persönlich doch lieber einige Beachvolleyballdamenteams durch.
Ne Jungs, ich begreife es nicht.Irgendwas läuft da falsch. Aber nicht nur auf dem Rasen.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Forscher warnen jetzt also schon vor Power Point Präsentationen...

Ich persönlich warne nur vor denen, die sie benutzen. Das sind Soziopathen, die durch Worte den Zeitfluß verlangsamen können, bis dein Gehirn sich sogar bei sommerlichen Temperaturen freiwillig in den Kryoschlaf begibt. 
Wenn man regelmäßig zum Opfer solcher (Des)informations- und FortRückbildungsveranstaltungen wird, gelingt es einem im besten Fall die Fähigkeit zur sogenannten Power Point Hibernation zu entwickeln. Ich bin übrigens ein wahrer Meister dieser Kunst und verfüge über mindestens zwanzig verschiedene innere mentale Fernsehkanäle, die mich vor dem Wahnsinn bewahren. Einer davon zeigt 24 Stunden am Tag durchgehend Raumschlachten und Prügeleien von Riesenrobotern...


"The Signal" im Kino gesehen...


Wir haben uns gestern „The Signal“ im Kino angesehen. Ich liebe es ja, wenn ich mir aus einem Trailer nicht sofort zusammen reimen kann, welche Geschichte mich erwartet. Insofern ein vielversprechender Kandidat.
Zur Story: 
Drei Studenten vom MIT, Nick, seine Freundin Hailey und Jonah haben sich auf die Spur des Hackers "Nomad" gesetzt. Der hat ihnen eine Attacke auf die Universitätsserver in die Schuhe geschoben. Es gelingt Nick und Joey anhand einer IP Adresse den Standort von "Nomad" zu lokalisieren. Als sie versuchen, ihn in einer abgelegenen Hütte im Niemandsland zu stellen, eskaliert die Situation auf bizarre Weise.
Nick findet sich auf einer Quarantänestation wieder. Ein mysteriöser Fremder, verkörpert von Laurence Fishburne unterzieht ihn stundenlangen, immer groteskeren Verhören. Nick entdeckt zu seinem Entsetzen, dass man seine Beine durch künstliche ersetzt hat. Es gelingt ihm jedoch, zu fliehen und dabei auch seine Freundin Hailey zu befreien. Doch es scheint kein Entkommen aus der Umgebung des Labors zu geben. 
Ja, „The Signal“ hat schon was, erinnert mich in seiner Surrealität manchmal an die alte Serie „Nummer 7“. Einige begeisterte Kritiker sprechen von einem Mindfuck. Dazu ist mir vieles aber nicht durchdacht genug, anderes einfach zu platt. Kein schlechter Film, aber den Gesamteindruck trübt das flache und daher unbefriedigende Finale.Es gibt gewisse Pointen, die mittlerweile viel zu abgegriffen sind, um mit ihnen ein Drehbuch zum Abschluss zu bringen. Mehr sag ich nicht.

Alle bisher geplanten Veranstaltungen von Juli bis September...

Mittlerweile ist die Liste etwas lang geworden. Ich weise nochmal darauf hin, wie Ihr termintechnisch am Ball bleiben könnt:
Hier im Blog gibt es zum einen den Reiter "Events", unter dem Ihr alle Plakate in chronologischer Reihenfolge finden könnt. Gleich daneben auch der Link zum Google Kalender, in dem alle anstehenden Veranstaltungen eingetragen sind. Natürlich weisen wir auch in world regelmäßig durch Group Notices auf alle Termine hin.

Eine Hilfestellung zu SecondLife findet Ihr unter diesem Link:  http://kueperpunk2012.blogspot.de/2013/01/uberarbeitetes-tutorial-fur-newbies-und.html

Wir hoffen natürlich, dass wir durch die kommenden Lesungen  einen kleinen Ausgleich dafür bieten können, dass es in diesem Jahr kein Festival der Liebe geben wird. Die Gründe dafür sind übrigens - wie einige von Euch wissen - höchst erfreulicher Natur. Und nächstes Jahr werden wir das auch wieder gut machen. Versprochen.

Am Samstag, den 20. September.
Am Samstag, den 6. September.
Am Samstag, den 16. August.
Am Sonntag, den 3. August.
Am Sonntag, den 27. Juli.
Am Samstag, den 26. Juli.

Alex erklärt, warum Fußball aus Sicht eines Nerds hassenswert ist...

Drüben auf seinem Blog Cynx...

Samstag, 16. August: Horus W. Odenthal und "Ninragon" live in SecondLife...


Wir hatten uns schon vor einer Weile darüber unterhalten. Jetzt klappt es tatsächlich. 
Am Samstag, den 16. August liest Horus W. Odenthal ab 20 Uhr im SecondLife Planetarium. Bastian Barbosa wird mit seinen Kulissen Horus Ninragon Universum in Szene setzen. Bastian, tob Dich aus!
Ich muss sagen, ich bin schwer begeistert davon, was da alles von Juli bis September an Lesungen auf uns zu kommt.

Dran bleiben, Fenrir...


Bild: Ludger Otten
Ja, so ungefähr haben wir uns das vorgstellt. Ich würde den Kreuzer ja gern mal in einer dieser tiefblauen Höhlen erleben, eventuell auch noch im Raumdock festgemacht. Mehr bei Ludger...

Episches Lego Steampunk Diorama...

Genauer gesagt die Bank of  the Prophet aus dem Game Bioshock:Infinite. Ein Meisterwerk, zu bestaunen bei den Brothers Brick...

Dienstag, 15. Juli 2014

Preston und Childs "Ritual" gelesen...



Ja, auch dieses Buch musste viel zu lang im Regal darauf warten, gewürdigt zu werden. Einmal mehr ein Roman um Preston und Childs in die Gegenwart transportierten Sherlock Holmes Ableger, den millionenschweren FBI Agent Pendergast. 
Der sorgt erwartungsgemäß auch diesmal für spannende Unterhaltung. Ich kann mich eigentlich an keinen Preston/Child erinnen, bei dem es in Sachen Unterhaltungswert mal einen Einbruch gegeben hätte. Auch in diesem Buch schwächeln weder der Hauptakteur noch seine beiden Schöpfer. Man wittert zwar, in welche Richtung sich die Story um einen untypischen Serienmörder, der in den Maisfeldern um die Stadt Medicine Creek sein Unwesen treibt, entwickeln wird, aber das tut dem Thrill keinen Abbruch.
Klare Lesempfehlung.