Dienstag, 25. November 2014

Ich liebe es, wenn wir uns gemeinsam über einen SecondLife Artikel aufregen...

Gestern hatte ich hier über einen Artikel zum Thema SL gepostet. Maddy Gynoid hat das in seinem Blog aufgegriffen und dort wird nun diskutiert...

Meine Gedanken dazu: 
Mir fehlt auch in diesem Artikel die Bereitschaft, etwas entdecken zu wollen, dass über die Bestätigung von Klischees hinausgeht. Wofür könnte sich ein Journalist in SecondLife interessieren? Politik, Medien, Kultur. Versucht irgendjemand das Metaversum auf neue Weise zu nutzen? Eine Vorrecherche im Web hätte da doch wesentliche Anhaltspunkte geliefert. Davon abgesehen: Was könnte mehr für den Bekanntheitsgrad einer virtuellen Welt sprechen, als dass seit sieben Jahren regelmäßig darüber berichtet wird, dass der Hype wohl vorbei sei...
Deswegen ist es ja auch so schön bei uns!

Gute Nachrichten: Das von mir hoch geschätzte NOVA Magazin hat eine neue Heimat gefunden...

Es wird ab sofort regelmäßig in Jürgen Eglseers Amrun Verlag erscheinen. Michael Iwoleit berichtet darüber ausführlich in seinem Blog...

Montag, 24. November 2014

Dieser hinreissende Artikel über SecondLife ist mir völlig entgangen...

Das liegt daran, dass er in der WAZ erschienen ist. Die findet, obwohl in der Totholz Version hier ausliegend, bei uns kaum noch Beachtung. 
Der Witz dabei: Es kommt mir wieder mal so vor, als hätte ich den gleichen Artikel in den letzten Jahren schon sechs oder sieben Mal gelesen. Denn wann immer sich Journalisten in der virtuelle Welt umsehen, kommt dabei etwa ein und derselbe Text heraus. 
Man könnte ja theoretisch auch mal recherchieren und jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt.  Und der weiß, wo man sich umsehen muss. Es ist ja auch nicht gleich das ganze Internet Müll, nur weil man selbst nicht mehr als die Websites vom Taubezüchterverein Pömmelsburg und dem Dorschützenfest Unterpuckelsheim gefunden hat.
Aber diesmal war ich dann doch etwas zu voreilig. Tatsächlich gibt sich der Verfasser dieses Artikels dann doch etws aufgeschlossener als andere vor ihm. Und er hat tatsächlich ein paar Insider befragt.

Sonntag, 23. November 2014

Markus Gersting über die Lesung aus Bullet...

Bild: Markus Gersting

 Drüben auf seinem Blog Hydorgol...

Gestern hat jemand gefragt, wie man über sich selbst schreiben kann...

Das ist ganz simpel. Ich lasse einfach die Begeisterung einfließen, die ich bei jedem Blick in den Spiegel spüre...

Einem selbst ernannten polnischen Sittenwächter ist aufgefallen, dass Winnie Puh keine Hosen trägt - und er ist bestürzt!

Ich persönlich finde die Abwesenheit einer Hose weit weniger besorgniserregend als die eines Gehirns. Und was schweinische Hintergedanken angeht: Nicht immer von sich selbst auf Cartoonfiguren schließen...

Einige Steampunk Modifikationen, die ich gern hätte...

Der Web Urbanist hat mal wieder eine nette Kollektion zusammengestellt. Viele modifizierte Computer und Smartphones dabei. Nicht alles neu, aber schön anzuschauen beim Kaffee am Sonntagmorgen. Dort lang zum Web Urbanist...

Samstag, 22. November 2014

Die Drax Files über virtuelles Theater - natürlich die amerikanische Variante...

Draxtor Despres berichtet über Madame Thespian Underhills Theateraufführungen im Cyberspace. Kommt mir natürlich alles sehr bekannt vor. Auch die amerikanischen Kollegen scheinen SL Voice für Live Performances mit mehreren Sprechern zu bevorzugen. 


Der Sadist...

Ein Lego-Robot von Karf. Anschauen bei den Brothers Brick. Hätte ich gerne in der Realversion, um das Haus gegen unerwünschte Besucher zu sichern...

Novemberhorizont vom Tippelsberg aus...




Freitag, 21. November 2014

Donnerstag, 20. November 2014

Rezensionen...

Rezensionen – ein spannendes, und gelegentlich durchaus leidvolles Thema für uns Autoren. Dieses Posting möchte ich einer besonderen Unart…äh Unterart  von Rezension widmen, die ich für so aussagekräftig halte wie den Prütt in meinem Espresso.
Nein! Nicht doch. Ich meine nicht den Verriss. Das passiert. Dem müssen wir uns stellen, ohne dabei aus der Rolle zu fallen, uns den Spaß verderben zu lassen, oder die Freude am eigenen Schaffen zu verlieren.
(Übrigens für alle Autoren: Fehler immer beim Rezensenten suchen. Man kann versuchen geschmackliche Entwicklungshilfe zu leisten, aber man wird nicht jeden erreichen. Tragisch aber nicht zu ändern.)
Nein, was ich meine ist jene Art von lustlos aufs Papier gerotztem Statement, mit dem uns der Rezensent zwischen den Zeilen nur eines vermitteln möchte: Dass er uns einen Gefallen tut, wenn er seine erlauchte Aufmerksamkeit auf unser banales Machwerk richtet.
Ja, er ist schon fast spürbar, der Kraftakt, den er geleistet haben muss, um den mindestens 20 Gramm schweren Buchdeckel von de ersten Seite zu wuchten. Um dann irgendeiner für uns nicht nachvollziehbaren gefühlten Verpflichtung folgend, geduldig unsere Elaborate diagonal zu überfliegen. Sich dabei darüber wundernd, wer denn all die Autoren sind. Schließlich hätte er von denen ja noch nie etwas gehört. Und eigentlich wäre das ja auch alles gar nicht sein Thema. „Und außerdem ist heute Sonntag, da lese ich sonst immer nur Bild.“
Bei dieser Art von Rezension stellen wir häufig fest, dass Rezensenten sich zunächst dem Layout widmen, das Schriftbild bemängeln, die Farben oder die Buchstabengröße.
„Also mein blinder Großvater könnte das nicht lesen!“
Ja, das steht zu befürchten.
Ich denke über kurz oder lang, wird dieser Rezensententypus auch angesichts der kantigen Form eines Buches den mahnenden Zeigefinger  heben. Schließlich könnte man, bei der quälenden Lektüre einschlummernd, in eine der Buchecken stürzen und sich dabei ein schweres Augentrauma zuziehen.
Mich würde auch nicht wundern, wenn die mangelnde oder zu ausgeprägte Biegsamkeit des Werkes thematisiert wird. Oder die aromatischen – nein, nicht geschmacklichen - Eigenheiten von Covern oder Innenseiten. Oder dass man einen Roman nicht rauchen kann, oder sich der Klebstoff der Bindung nicht zum schnüffeln eignet. „Und mein Wohnzimmerschrank steht auf deinem Buch auch nicht gerade. Dein Geschreibsel ist einfach nicht ausbalanciert genug.“
Was sonst könnte bei einem Buch noch eine Rolle spielen? Da war doch was.
Ah ja, der Inhalt. Also den Inhalt erwähnt man schon. Es waren wohl Buchstaben drin und einige haben auch Sätze ergeben, es könnten sogar ganze Geschichten gewesen sein. Aber so genau weiß man das nicht, denn man hat nur ein oder zwei davon quer gelesen. Könnte auch keine gewesen sein.
Grammatik war auch, aber das ist ja meistens so. Und es ist eigentlich alles ganz okay und kaufen kann man es auch, aber muss nicht, und unbedingt weiter so!
Weiter so!
Es gibt, wie ich finde, kein schlimmeres Statement zu einem Text. „Weiter so“, ist das, was man um ihr Leben strampelnden Kindern mit Schwimmflügeln im Babybecken zurufen sollte, aber nicht Autoren, die man motivieren möchte. „Weiter so“ ist die höfliche Form von: „Hab den Mist gelesen und bin glücklicherweise nicht ins Wachkoma gefallen!“
Doch zurück zur lustlosen Rezension. Ihr Fazit ist nicht mal ein schlechtes, nein, im Gegenteil: das Buch wird sogar empfohlen – dezent und halbherzig und um einen wohlwollenden – oder war es mitleidigen? -  Tonfall bemüht. Wie schön!
Doch eine Rezension wie diese besagt leider nicht viel, außer:
Man hatte eigentlich keine Lust dazu, sie zu verfassen. Das ist so offensichtlich, dass unten neben dem Namen des Rezensenten noch ein „Siehste, ich habe den Scheiß wie versprochen gelesen.“, stehen müsste.
Solche Rezis habe ich – um meine liebe Großmutter zu zitieren – gefressen wie ein Pfund braune Schmierseife. Glücklicherweise neige ich nicht zur Schaumbildung vor dem Mund.
Liebe Rezensenten:
Verschont uns mit blabla, spart Eure kostbare Lebenszeit, vermeidet die geschwollenen Augen und die Kopfschmerzen, stoppt den literarischen Fließbandbetrieb von Reziexemplar zu Reziexemplar und lest Bücher, die Euch interessieren. Und wenn Euch die Bücher, deren Lektüre Euch wirklich am Herzen liegt, dann tatsächlich gefallen oder das eben nicht tun, dann erst ergeben Eure guten oder schlechten Rezensionen einen Sinn.
Danke!

Eine neue Uhr...



Nun, nicht ganz so neu. Mein Vater hat wohl unsere Vorliebe für alte Uhren bemerkt - Steampunk sagt ihm nichts - und uns diese hier vermacht. Ein beeindruckendes Exemplar, das wir bei der einen oder anderen Lesung zu tragen gedenken. Leider werde ich meinen Vater nicht mehr dazu bewegen können, sich im Netz umzusehen. Er lehnt das sehr energisch ab.
Trotzdem nochmal vielen Dank auch an dieser Stelle.

Mittwoch, 19. November 2014

Batman gegen Superman in Lego...

Dieses Video bringt mein persönliches Problem mit Batmans Status in der Gerechtigkeitsliga auf den Punkt. Gegen den Rest der Truppe mit echten Superkräften wäre Batman einfach nur...nun ja...ein hilfloses Fledermäuschen...
Schöne Arbeit von Bricknerd Studios. Zu sehen bei Youtube...