Montag, 20. Oktober 2014

Noch zwei Reaktionen zu den Lesungen von Cordula Broicher und Sabine Schäfers am Sonntag...

Oli Pennell hat es irgendwie geschafft, auf Basis von Cordulas Lesung einen ganzen Comic zu bauen, den er noch weiter fortsetzen wird. Ich bin verblüfft.

Und auf Aetherisavidi gibt es einen Rückblick auf Sabines Lesung aus Leilani...

London 1875 in Lego...

Die Brick to the Past-Gruppe hat ein überragendes Diorama im Rahmen der Western Brick Show vorgestellt. Es ziegt das viktorianische London zur Zeit der industriellen Revolution. Eyecandy nicht nur für Steampunks. Anschauen bei den Brothers Brick...

Berichte zu den heutigen Lesungen von Cordula Broicher und Sabine Schäfers...

Cordula Broicher in Clairedilunas Bühnenbild Bild: Markus Gersting

Sabine Schäfers und Moderatoren auf ungewohnten Sitzmöbeln. Lesung aus "Leilani". Bild: BukTom Bloch

Spaß hatten wir. Aber die Rückblicke überlasse ich gern ein paar unserer Gäste.

Rückblick auf Cordula Broicher Lesung in SL Stuttgart bei BukTom...

...und einer auf die von Sabine Schäfers, ebenfalls bei BukTom...

...und ein kombinierter Rückblick auf beide Lesungen bei Markus Gersting...

Sonntag, 19. Oktober 2014

Samstag, 25. Oktober: Eröffnung von LEA 19 - The deeper mining of words...

Firlefanz Roxley, Moewe Winkler und Chapter Kronfeld haben gemeinsam eine LEA Sim gebaut. Und die ist was ganz besonderes. Es geht um Wörter und wie sie entstehen, wie sie fabriziert, benutzt, verwurstet und vermarktet werden. Da wird in einem Wortbruch Schwafel abgebaut. Ja, genau der Schwafel, den beispielsweise unsere Politiker ständig verheizen. Und es gibt jede Menge (geniale!!) Roboter von Firle und künstliche Lebensformen von Moewe und Chapter hat aus dem Sim ein Piano gemacht.
Ich durfte mich schon mal umschauen und bin schwer begeistert. Deswegen lese ich selbst auch Schwafel...äh irgendeinen Text bei der Eröffnung. Zauselina auch. Ich zitiere mal Firle:



Es liegen Wochen hinter uns, die mit Kohlenstaub und dem stakkatoartigen Lärm der Bergwerkshämmer erfüllt waren. Moewe Winkler, ChapTer Kronfeld und Firlefanz haben in den Tiefen der Erde und der Berge gebuddelt nach der verborgenen Bedeutung der Worte und Wörter. Kleine und große Roboter sind damit beschäftigt, aus dem Gebrauch gekommene Wörter auszusortieren und Exportschlager in alle Welt zu verschicken mit der Rohrpost. Mit Automatenstimmen redende Fische verkünden Weisheiten, von denen die Menscheit nichts ahnte. Und schließlich zeigen sich Lavaströme an der Erdoberfläche, die mit der Urform allen Pixellebens bebaut wurde: dem Prim. Die Grenzen sind nicht fließend und sind es doch - Pianotasten verbinden und begrenzen die Arbeitsbereiche. Die Musik der Werkzeuge erfährt ihr Pendant in dem Instrument der Kunst. 

Um 21 Uhr MEZ (12 pm PDT) am 25. Oktober 2014 starten wir mit einer deutschsprachigen Lesung von Kueperpunk Korhonen und Zauselina Rieko, sowie ChapTer, der aus seinem lyrischen Repertoire schöpfen wird. Moewe Winklers berühmte Automatenstimmen bieten Gedichtetes der besonderen Art. 
Ab 22 Uhr MEZ (12 pm PDT) geht es los mit der offiziellen Eröffnung von LEA 19. 

SLURL: http://maps.secondlife.com/secondlife/LEA19/192/197/2

Samstag, 18. Oktober 2014

Galaktisches Asteroiden Rennen...

Werkstatt mit Space Racer von Sylon-tw. Großartiges Diorama. Anzuschauen bei den Brothers Brick...

Sonntagabend ab 20 Uhr: Cordula Broicher und Sabine Schäfers lesen live in SL...


Am Sonntag, den 19. Oktober wird Cordula Broicher ab 20 Uhr in SL Stuttgart aus ihrem Roman "Die Feuerprobe" lesen. Diesmal ist es Clairediluna Chevalier, die beim Bühnenbild ihrer Kreativität freuen Lauf lassen wird. 

Ab 21.15 Uhr liest Sabine Schäfers  aus ihrem Jugendroman "Leilani - Wohin das Herz gehört". Live in ihrem Café im Kreativdorf!

Freitag, 17. Oktober 2014

Jordan Reynes neuer Song "The Ferryman" aus der EP Mother...


Jordan Reyne - The Ferryman from jordan reyne on Vimeo.


Brillanter Song, brillantes Video !! Auch etwas steampunkig.

Genialer Steampunk Roboter...

Großartiges Modell eines dreibeinigen Roboters. Zu sehen im Blog von José Angel Martin...

Story "Haptisch" in rumänischer Sprache...

Ich sehe gerade, dass meine Story "Haptisch" gestern bei fantastica.ro in rumänischer Sprache online gegangen ist. Es handelt sich übrigens um eine Spezialausgabe zum Thema deutschsprachige Science Fiction. Ich hatte schon vergessen, dass die vor einigen Monaten angefragt hatten, ob ich mit einer Übersetzung einverstanden bin. Freut mich natürlich.

Wie schön, eine neue Rezi zu "Voll Dampf" - ja, die deutschsprachige Steampunkszene ist hoch aktiv!



Carsten Kuhr fasst seine Eindrücke über "Voll Dampf" in einem Artikel für Phantastik-News.de zusammen...
Meine Ansicht zur Anthologie: Sie gehört in sämtliche Nominierungslisten des nächsten Jahres!

Sonntag, 26. Oktober: Live Comedy Programm "Nerd auf der Burg"...


Am Sonntag, den 26. Oktober ab 21 Uhr ein Live Comedy Programm auf Burg Stein in SecondLife.

Zeitraffer: Stas Rosin entwickelt eine Illustration für die Cyberpunk Anthologie "Tiefraumphasen"...



 Die Tiefraumphasen erscheinen in Kürze im Begedia Verlag.

Gorilla Mech mit Diorama...

Kosmas Santosa baute eine steampunkige Mech-Werkstatt, die mir das Wasser in die Augen treibt. Und sein "Silberrücken"-Gorilla-Mech ist der Hammer. Anschauen bei den Brothers Brick...

Lego Turntables...

Arran Hearn baut klassische Turntables als Lego Versionen nach. Nein, die funktionieren nicht wirklich, sind aber schon ziemlich schnieke. Mururoar berichtet ausführlich...

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Gelesen: "Creature"...



Dave Freedmans Thriller  „Creature“ stand schon seit geraumer Zeit im „Ungelesen“-Fach.
Zur Handlung:  Eine neue Rochenart taucht aus den Tiefen des Ozeans auf – und entdeckt den Vogelflug und das Land für sich. Einige Forscher folgen den Spuren der neuen Spezies und werden dabei Zeuge eines Evolutionssprungs. Die Entwicklung der Lebensform schreitet rapide voran und schon bald wird sie zu einer Bedrohung für die Bevölkerung an der Küste.
Erinnert im Ansatz etwas an Schätzings Schwarm, wurde meinen Erwartungen aber leider nicht gerecht.
Freedman kann sich über 200 Seiten nicht wirklich entscheiden, wer nun eigentlich sein Hauptdarsteller ist. Charaktere gibt es viele, aber die zeichnet er nur oberflächlich, während seine Forschercrew grundlos mehrere hundert Seiten lang im Kreis fährt.
Dem Monstrum lässt er von vornherein keinerlei Geheimnisse, setzt uns ins Bild über seinen Ursprung und seine Physiologie. Absolut verheerend ist Freedmans Entscheidung, große Teile der Geschichte aus der Perspektive der Kreatur zu erzählen.
Unsere Fantasie, der Motor jeder guten Horrorstory ist nicht mehr gefordert und so schleppt sich „Creature“ nur sehr träge über die ersten 250 Seiten. Es ist tröstlich, dass Freedmans Roman wenigstens in der zweiten Hälfte etwas an Fahrt aufnimmt. Genug Schub um das Finale doch noch zu erreichen.
„Creature“. Nicht wirklich schlecht für einen Erstlingsroman aber zu zahm und zu träge und viel zu belanglosen und blassen Hauptfiguren, um mich in seinen Bann zu schlagen.  

Demnächst wird ja wieder einer dieser "Internet-Experten" mit einem großen Preis ausgezeichnet...

Dazu von meiner Seite nur eines: "Internet-Expertentum" wird im deutschsprachigen Raum anscheinend grundsätzlich anhand einer ungewöhnlichen Frisur diagnostiziert...

Und was Preise angeht: Je älter ich werde, um so weniger kann ich sie noch ernst nehmen...

Einer meiner Telekommunikationsanbieter hat mir gerade mitgeteilt, ich habe jetzt "Silberstatus"...

So unverschämt hat man mich noch nie auf meine grauen Haare hingewiesen !!!

Ludger hat Kaffee so fotografiert, wie er sich für mich anfühlt...




Belebend und beruhigend zugleich, ein Quell erleuchteter Inspiration, eine magische Substanz, die uns am frühen Morgen davon abhält, Menschen mit einer laufenden Kettensäge statt mit einem Händeddruck zu begrüßen!

Samstag, 1.November: Halloween-Event in Kreativdorf...




Am 1.November? Stimmt. Das ist nicht mehr Halloween. Aber es hat sich gezeigt, dass doch recht viele am eigentlichen Halloween Abend unterwegs sind. Wir übrigens auch. Wir wollen im RL einen Zombiewalk knippsen gehen. Deswegen steigt unser Horrorabend eben erst am 1. November. Und wir haben einiges zu bieten:




Anja Bagus wird eine Stunde lang aus ihrem Roman  neuen "Waldesruh" lesen. Das Bühnenbild dazu hat Barlok Barbosa erschaffen - und er hat sich auch diesmal einiges einfallen lassen!!


Danach ziehen wir dann gemeinsam literarisch von Haus zu Haus im Kreativdorf. Sechs Autoren lesen Kurzgeschichten von jeweils etwa 10 Minuten Länge: Kirsten Riehl, Wilfried Abels, als Premiere Bernar LeSton, Sabine Schäfers, Markus Gersting und Jan-Tobias Kitzel, der eigens hierfür eine brandneue Story geschrieben hat.

Es lohnt sich also dabei zu sein, bei unserem zweistündigen literarischen Halloween Event.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Und dann hätten wir noch diesen steampunkesquen kleinen Walfänger...

...von Dane Erland. Nein, den Wahlfang möchte ich damit nicht unterstützen. Anschauen bei den Brothers Brick...

Heute ein großer Spaß am Düsseldorfer Hauptbahnhof...

Sich mit leicht verzweifeltem Gesichtsausdruck vor die große Anzeigentafel stellen, dann plötzlich theatralisch die Handfläche zur Stirn führen und möglichst laut rufen: "Ach wie dumm von mir, ich bin doch heute mit dem Wagen da!"

Aufbau des Lego Exosuit...




Diesmal habe ich den ganzen Vorgang mit dem Smartphone mitgefilmt. In voller Länge etwa so spannend wie ein bekannter deutscher Fernsehkrimi. Insgesamt etwa zwei Stunden Bauzeit. An einem bestimmten Punkt kam ich leider etwas ins Grübeln.
Da die meisten nicht unter Schlafstörungen leiden, hier natürlich nur nur eine verschlankte Zeitrafferversion...

Donut Frühstück...



Tipp: Bewusste Ernährung bedeutet vorausschauende Planung. Wenn man gerade am passenden Laden ist, einfach mal ans nächste Früstück denken! Ja, den linken würde Homer lieben...

Dienstag, 14. Oktober 2014

45...



Keinen erstaunt es mehr als mich, aber es ist tatsächlich wahr. Mit dem heutigen Tage habe ich eine jener gefühlten magischen Grenzen überschritten, die sich ohne Kalender der Wahrnehmung entziehen würden. Ich bin jetzt 45 Jahre alt. Immerhin bin ich jetzt endlich so alt, wie man es mir seit etwa 15 Jahren unterstellt. Mit anderen Worten, spätestens ab heute werde ich für 60 gehalten.
Natürlich habe ich mich früher oft gefragt, wie ich leben werde, wenn ich 45 Jahre alt bin. Tut wahrscheinlich jeder irgendwann. Allein dieser Gedanke, im Jahr 2000 30 Jahre alt zu sein.  Natürlich hatte ich auch gewisse Vorstellungen davon, wie mein Leben zu diesem Zeitpunkt aussehen sollte. Und selbstverständlich ist nicht viel so gekommen, wie ich mir das vielleicht mit 18 vorgestellt habe. Nicht dass mich das wirklich überrascht hätte.
Meine persönliche Philosophie ist die, dass Ehrgeiz und Anstrengungen uns nicht unbedingt zu dem Ziel führen, das wir angestrebt haben. Das bedeutet aber nicht, dass Motivation so etwas wie eine Fata Morgana in einer Wüste nicht vorhandener Möglichkeiten wäre oder unsere Bemühungen sogar sinnlos. Nur indem wir etwas versuchen,  eröffnen sich uns neue Perspektiven, neue Chancen, aus denen etwas unerwartetes entstehen kann.
Okay...blah...Tut mir leid, ich schweife etwas ab und werde dabei wohl leicht melancholisch. Aber immerhin habe ich vor drei Tagen meine wunderbare Frau geheiratet und da darf man schon mal etwas tiefgründiger reflektieren.
Ich versuche es mal anders und betrachte mein Leben anhand der Dinge, die man mir an diesem besonderen Geburtstag geschenkt hat oder die ich mir einfach so aus purer Lebensfreude selbst gegönnt habe.
Nehmen wir mal an, ich könnte dieses Bild in der Zeit zurück an mein, sagen wir mal 15jähriges Ich schicken.
Die Salami auf dem Bild wäre für mein pubertierendes Alter Ego sicherlich alarmierend. Eine  Mettwurst für Opa, das ist so ein typisches Alte Leute-Geschenk. Schenkt man mir offen gesagt jetzt schon seit einem halben Jahrzehnt. Zugegeben, das liegt daran, dass ich es meistens selbst so vorschlage.
Gleich daneben würde der jugendliche Kueperpunk Aeronauticas Album Sturmzeit entdecken. Ja genau, die Jungs, die sich als erste Steampunk Metal Band bezeichnen. Ich sollte mein damaliges Selbst dann auch noch wissen lassen, dass Felix Tenten  bei unserem Steampunk Event in Monheim live gespielt hat und Sänger Tobias immerhin im Publikum saß.
Mein junges Alter Ego  - das natürlich nicht wüsste, was Steampunk überhaupt ist - könnte daraus wenigstens die Schlussfolgerung ziehen, dass 45 zu sein, nicht zwangsläufig zum Verlust der Begeisterung für gute Musik führt.
Gleich darüber würde dem jungen Kueperpunk ein Baukasten von Lego auffallen. Er würde beruhigt feststellen können, dass ich offensichtlich noch immer ein Kindskopf bin. Wahrscheinlich wäre er etwas erstaunt darüber, dass es immer noch Modelle aus der Lego Raumfahrt Serie gibt.  Es handelt sich übrigens um den von mir schon mehrfach im Blog erwähnten Lego Exosuit von Peter Reid aus der Lego Ideas Serie.
Daneben: „Alle Galgenlieder“ von Christian Morgenstern. Der literarische Geschmack der gealterten Kueperpunks ist also nicht stehen geblieben, sondern offener geworden.
Und darunter: Zweimal Steampunk. Anja Bagus „Aetherherz“ und Alex Jahnkes „Neues aus Neuschwabenland“, beide mit Widmungen. Und das macht mir besonders viel Spaß daran. Beide haben bei den Brennenden Buchstaben gelesen, beide habe ich interviewt und ich hatte sogar die Ehre, mit Anja Bagus gemeinsam aus ihren Büchern lesen zu dürfen.
Rechts davon ein nagelneuer Terminkalender. Denn im nächsten Jahr wird es viele neue Termine geben. Der alte Kueperpunk ist nicht hinter dem Fernseher versumpft, er hat sich jede Menge neuer Projekte vorgenommen. Er fängt sozusagen gerade erst richtig an.
Und natürlich würde meinem jungen Alter Ego nicht die Dognut Box entgehen. Die kannte der junge Kueperpunk nur aus dem Fernsehen. Nur wüsste er nicht, wer Homer Simpson ist und was die beiden Strawberry Frosted in der Box mit ihm zu tun haben.
Doch ich bin mir sicher, dass dieser Überblick über die Geburtstagsgeschenke des 45jährigen Kueperpunk den 15jährigen Kueperpunk davon überzeugen könnten, dass er sich keine Sorgen machen muss. Dass er irgendwie seinen Weg finden wird und dabei er selbst bleibt. Übrigens würde ich an dieser Stelle den 75jährigen Kueperpunk gern ermutigen, seinem mittelalten Alter Ego ebenfalls einen kleinen Einblick in die Zukunft zukommen zu lassen.
Behaupte also später nicht, dass Du nichts von der Idee gewusst hast! Es steht sogar hier im Blog!