Montag, 19. Februar 2018

Dort.con Abschiedsfete am 5. Mai: Ich slamme mit Gabriele Behrend und Michael Heide...

Der Dort.con 2017 war der letzte. Dass ich darüber durchaus etwas betrübt bin, schrieb ich schon im August. Seit 2001 war ich in jedem Jahr dabei, ab 2005 auch immer mit einem Programmpunkt. 
Aber noch ist nicht alles vorbei. Es wird eine Abschiedsfete geben:
Am Samstag, den 5.Mai kommen Macher und Freunde der Ruhrpott Literaturconvention noch einmal im Subrosa im Dortmunder Hafen zusammen. 
Dabei soll ein allerletztes Mal Dort.con-Feeling aufkommen.
Ich habe  das große Vergnügen, an diesem Abend gemeinsam mit der wunderbaren Gabriele Behrend und dem unvergleichlichen Michael Heide zu (Poetry)slammen. Ich schreibe ganz bewusst gemeinsam und nicht gegeneinander, denn wir wollen auf diesem Wege vor allem an die tollen Bühenshows der letzten Jahre erinnern. 
Ich bin mir sicher, dass es ein großartiger Abend werden wird. Und wer weiß, vielleicht entstehen dort ja auch gleich Ideen für zukünftige, neue Kooperationen und Projekte im Pott.

Samstag, 17. Februar 2018

Auf dem Steampunk Jahrmarkt...

Ich bin seit dem ersten Jahr jedes Mal da gewesen und ich finde diese Veranstaltung ganz großartig. Noch dazu weil Wattenscheid gerade um die Ecke liegt und ich nicht erst eine, zwei oder drei Stunden unterwegs bin. Für die Steampunk Szene hat sich der Jahrmarkt mittlerweile zu einem Hot Spot entwickelt und ich bin mir sicher, dass sich heute noch viele Besucher einfinden werden. 
Aber bilde ich mir das ein, oder findet da gerade ein Schrumpfungsprozess statt? 
Nicht, was die Publikumszahlen angeht, darüber kann ich mir kein Urteil erlauben. Aber mir fehlten heute Künstler und Aussteller. Wo man sich im letzten Jahr noch zahlreiche Exponate anschauen konnte, stand in diesem Jahr ein vereinsamtes Kasperle Theater. Platz der für die bekannten Maker aus der Szene zur Verfügung stehen sollte. Gerade im Hinblick auf den mittlerweile saftigen Eintrittspreis sollte das Angebot nicht dahinschmilzen. Gern verzichten wir wohl alle auf die obligatorischen Kirmesangebote mit Luftballons und Entchen. Wäre schön, wenn man da im nächsten Jahr wieder gegensteuert. 
Unten einige Eindrücke:





Steampunkvader mit Prinzessin






Steampunk meets Cyberpunk!

Stattlich an der Theke.

Die Clara (rechts) war auch dabei.

Zwei Mitbringsel: Anspitzer!

Literaturbetrieb...

Kollege fragt mich gerade an, warum einer dieser "literarischen Romane" derzeit so von Deutschlehrern gehyped wird. Ich habe noch nix davon gehört, kann nur mit den Schultern zucken und verschaffe mir einen Eindruck bei Amazon.
Resultat:
Mal wieder eines dieser Bücher über einen Protagonisten, der nichts mit sich anzufangen weiß, durch die Gegend reist und dabei ausgiebig raucht, trinkt, kokst und vögelt. Die Art von literarischem Soffwechselendprodukt eben, die unten raus kommt, wenn Schriftsteller an Ideenarmut leiden. Dafür werden sie dann von Kritikern abgefeiert, die selbst gern Schriftsteller geworden wären, aber gerade noch bemerkt haben, dass sie eine ideenbefreite Zone sind, die sich nun aber einen Käsekuchen darüber freuen, dass andere dreist genug sind, eine Karriere auf einem Vakuum an Einfällen zu errichten.
Nein, Titel gibt`s nicht, ich möchte hier keine Werbung für sowas machen.

Freitag, 16. Februar 2018

Wilfried Abels SL Schreibgruppe wird im März vier Jahre alt !!!



Ich habe gerade noch mal im Blog recherchiert, nachdem wir beim gestrigen Treffen überlegt haben, wie lange es die Gruppe eigentlich schon gibt. Tatsächlich haben wir uns zum ersten Mal im März 2014 getroffen. 
Kaum zu glauben. Die meisten Projekte dieser Art, die ich in Second Life beobachtet habe, sind nicht über den vierten Termin hinausgekommen! Tolle Arbeit, Wilfried.
Ich denke, wir sollten das irgendwie feiern...

Dienstag, 13. Februar 2018

Skoutz-Award: Wie geht man als Juror im Bereich Anthologie damit um, wenn man selbst an einem Buch beteiligt ist?

Zunächst mal habe ich festgestellt, dass mir die Arbeit als Juror mehr Spaß macht, als ich erwartet habe. Dafür, dass ich die Einladung zu nächst spontan abgelehnt habe, gehe ich mittlerweile mit großem Ehrgeiz an die Sache heran. 
Ich will einen ordentlichen Job machen, mich nicht zu sehr von meinen persönlichen Präferenzen leiten lassen, neutral bleiben. Professionell eben.
Das macht gerade den Anthologiebereich zu einer Herausforderung, denn es werden sämtliche Genres abgedeckt. Das manchmal sogar in einer einzigen Veröffentlichung. Ich glaube allerdings, dass es unmöglich ist, die eigenen literarischen Vorlieben dabei ganz aus der Betrachtung heraus zu lassen. Man kann Teilaspekte objektiv bewerten, aber das Gesamtwerk nimmt man letztendlich subjektiv wahr.
Es gibt da aber noch ein anderes Problem. Glücklicherweise ist von den eigentlich drei geplanten Anthologien, an denen ich mitgeschrieben habe, im letzten Jahr nur eine erschienen.
In diesem einen Fall bleibt aber die schwierige Frage, wie ich mit einer Anthologie verfahre, an der ich selbst beteiligt bin, wenn auch nur als beitragender Autor.
Die Antwort ist für mich offensichtlich: Ich kann dieses Buch nicht weiter nominieren, ohne mich auf der Stelle unglaubwürdig zu machen. Es muss also aus der Wertung fallen.
Das wäre allerdings unfair gegenüber dem Herausgeber und allen anderen beteiligten Autoren.
Glücklicherweise bieten die Regeln des Skoutz-Awards einen Ausweg. Ein Buch kann aus einer Kategorie in eine passende andere übergeben werden.
Genau das habe ich gestern getan.
Da ich den entsprechenden Juror nicht persönlich kenne und auch noch nie mit ihm gemeinsam an einem Projekt gearbeitet habe, kann ich davon ausgehen, dass er die Anthologie ganz neutral bewerten wird und so für Herausgeber und Beitragende trotzdem die Chance auf eine weiterführende Nominierung erhalten bleibt.
Ich denke, das ist eine akzeptable Lösung für alle. Ich bleibe dabei meiner Grundregel treu, mich niemals selbst zu nominieren. Einen besseren Weg kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen.
Nachdem ich bereits das lange Wochenende in die erste Auswahl investiert habe, steht mir, fürchte ich, noch ein sehr schwieriger Entscheidungsprozess bevor. Es gibt VIELE gute Bücher. Nominieren darf ich aber nur neun und das macht meine Aufgabe nicht leichter. 
Daumen drücken kann bestimmt nicht schaden.

Samstag, 17. Februar: "Nerd an der Tafel" im Nuvole Theatre...



Lenny McCloud hatte die wunderbare Idee, ein Promovideo für meinen Auftritt im Theatre Nuvole. Okay, es gab da erst ein kleines Missverständnis, aus dem direkt ein Spezialprogrammpunkt nur für das Video entstanden ist.




Nerd an der Tafel. Am Samstag, den 17 .Februar im Theatre Nuvole.
SLURL: https://maps.secondlife.com/secondlife/Pithlit/102/161/2029 

Montag, 12. Februar 2018

Am kommenden Donnerstag: Wilfried Abels SL Schreibgruppe im Brennenden Theater...


Es ist mal wieder soweit. Das Februartreffen der SL Schreibgruppe finde kommende Woche am Donnerstag den 15. Februar statt. Wir treffen uns wie gehabt um 20 Uhr im Brennenden Theater des Kreativdorfes.
Wieder immer gilt: Wer in gemütlicher Runde über kreatives Schreiben, Selfpublishing oder sonst über Kunst und Kultur in virtuellen Welten plaudern möchte, ist herzlich eingeladen vorbei zu schauen. Ob schreibtechnischer Neuling oder Profi, jeder ist willkommen.

Samstag, 10. Februar 2018

Skoutz - Ich nehme heute Abend die Juryarbeit auf...

Das wird überhaupt nicht einfach. So viel kann ich nach dem ersten Blick auf die Liste schon mal sagen. Sie ist in etwa so lang, wie ich befürchtet habe. Damit wird die erste Auswahl zu meinem Hauptprojekt in der nächsten Woche. Wünscht mir...ja was?   Am besten einen wachen Blick und eine glückliche Hand.

Und noch ein Preview: Das Bühnenbild für Tanja Schierdings Lesung aus "Aetheragenten 3"...

Jules Verne hätte vor zwei Tagen seinen 190. Geburtstag gefeiert. Ich zweifele nicht eine Sekunde daran, dass der Altmeister von Barlok Barbosas Entwurf einer Unterwasserstadt begeistert gewesen wäre.
Tanja Schierding wird dort am Samstag, den 3. März ab 21 Uhr im Rahmen des Fantasy und Steampunk Double Features den dritten Band ihrer Aetheragenten vorstellen. Vorher liest Irina Grabow aus "Vakouja:Ränkespiele".





Freitag, 9. Februar 2018

Blinker Blog - Mal ist es da, mal nicht...

Seit zwei Tagen öffnet sich statt dieses Blogs häufig eine Fehlermeldung. Üblicherweise führen zwei oder drei Reloads schließlich doch zum Ergebnis, aber das sollte kein Dauerzustand werden. 
Das Problem tritt nicht nur bei mir auf. Es wird gerade in den Productforums von Google diskutiert. Allerdings scheint Google bisher nicht wirklich einsehen zu wollen, dass das Problem nicht durch Löschen von Browsercache und Cookies zu beheben ist, sondern serverseitig liegt. 

Samstag, 3. März: Vorschau auf das Bühnenbild für Irina Grabow...

Barlok Barbosa hat für das Double Feature mit Tanja Schierding und Irina Grabow gleich zwei verschiedene Bühnen gebaut. Hier ein erster Vorgucker auf die Kulissen für Irinas Fantasy-Lesung aus "Vakouja:Ränkespiele". 

Heerlager und Dorf im Hintergrund.

Irina Grabow wird hier aus ihrem Fantasyroman "Vakouja: Ränkespiele" lesen.





Am Samstag, den 3. März erwarten euch gleich zwei Lesungen. Tanja Schierding wird aus Band 3 ihrer Aetheragenten lesen. "Gregory Ferrington-Roycoff und die Kraft des Dreizacks". Steampunk angesiedelt in Anja Bagus Aetherwelt.
Außerdem erleben wir Irina Grabow bei ihrer ersten virtuellen Lesung. Sie stellt uns ihren High Fantasy Roman "Vakouja:Ränkespiele" vor.
Wir lesen diesmal wieder szenisch, also mit verschiedenen Stimmen, so dass wir euch quasi ein Livehörspiel anbieten können.  
Barlok Barbosa baut für das Special gleich zwei Bühnenbilder. Eins davon wird uns auf den Meeresgrund führen.